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Termin Veranstaltung
 25.11.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



 
   
 22.11.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma

 
   
 16.11.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3 PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma


Robert Persché und Andreas Braunendal / nach dem orientalischen Märchen aus "1001 Nacht" / Musikalische Leitung Maurizio Nobili

WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE, WÜRDE ICH...


Ja, was eigentlich? Diese Frage stellt sich auch der junge Aladdin, der zufrieden ist, solange er unbeschwert tanzen und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch als die schöne Jasmin in sein Leben tritt, bekommt er doch Zweifel: Ist es möglich, dass sich die Tochter eines englischen Archäologen in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen! Diese Überlegungen macht sich der böse Zauberer Dschafar zunutze und spannt den abenteuerlustigen Aladdin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt und Aladdin gelangt unverhofft in den Besitz einer Wunderlampe bzw. eines liebenswerten Dschinns, der ihm zwar (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen, jedoch nur bedingt dazu beitragen kann, das Herz von Jasmin für sich zu gewinnen. Also liegt es am Ende doch an Aladdin, Dschafar zu besiegen und zu beweisen, dass die reale und die Märchenwelt gar nicht so weit voneinander entfernt sind...

Wer glaubt, das berühmte Märchen von „Aladdin und die Wunderlampe“ bereits zu kennen, wird in dieser humorvollen, mitreißenden und romantischen Musical-Adaption des Next Liberty in der Oper Graz noch so manch wunderbare Überraschung und märchenhafte Verwandlung erleben.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Weitere Termine:
 18.11.2013	(MO)	16:30 Uhr
09.12.2013 (MO) 11:00 Uhr
17.12.2013 (DI) 11:00 Uhr und 16:30 Uhr
28.12.2013 (SA) 11:00 Uhr
30.12.2013 (MO) 16:30 Uhr
01.02.2014 (SA) 11:00 Uhr
08.02.2014 (SA) 11:00 Uhr und 17:00 Uhr

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen des Kinder- und
Jugendtheaters Next Liberty unter:

http://www.nextliberty.com



 
   
 06.11.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3 PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz Erwin Riess: Herr Groll und die ungarische Tragödie (Lesung)
Mittwoch, 6. November 2013, 19:00 Uhr im
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

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Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma


Robert Persché und Andreas Braunendal / nach dem orientalischen Märchen aus "1001 Nacht" / Musikalische Leitung Maurizio Nobili

WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE, WÜRDE ICH...


Ja, was eigentlich? Diese Frage stellt sich auch der junge Aladdin, der zufrieden ist, solange er unbeschwert tanzen und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch als die schöne Jasmin in sein Leben tritt, bekommt er doch Zweifel: Ist es möglich, dass sich die Tochter eines englischen Archäologen in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen! Diese Überlegungen macht sich der böse Zauberer Dschafar zunutze und spannt den abenteuerlustigen Aladdin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt und Aladdin gelangt unverhofft in den Besitz einer Wunderlampe bzw. eines liebenswerten Dschinns, der ihm zwar (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen, jedoch nur bedingt dazu beitragen kann, das Herz von Jasmin für sich zu gewinnen. Also liegt es am Ende doch an Aladdin, Dschafar zu besiegen und zu beweisen, dass die reale und die Märchenwelt gar nicht so weit voneinander entfernt sind...

Wer glaubt, das berühmte Märchen von „Aladdin und die Wunderlampe“ bereits zu kennen, wird in dieser humorvollen, mitreißenden und romantischen Musical-Adaption des Next Liberty in der Oper Graz noch so manch wunderbare Überraschung und märchenhafte Verwandlung erleben.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Weitere Termine:
 18.11.2013	(MO)	16:30 Uhr
09.12.2013 (MO) 11:00 Uhr
17.12.2013 (DI) 11:00 Uhr und 16:30 Uhr
28.12.2013 (SA) 11:00 Uhr
30.12.2013 (MO) 16:30 Uhr
01.02.2014 (SA) 11:00 Uhr
08.02.2014 (SA) 11:00 Uhr und 17:00 Uhr

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen des Kinder- und
Jugendtheaters Next Liberty unter:

http://www.nextliberty.com




Herr Groll, ein Rollstuhlfahrer, der sich mit windigen Geschäften durchbringt, und sein Freund der "Dozent", ein Privatgelehrter aus gutem Hause, recherchieren im Milieu der osteuropäischen Pornoindustrie. Das ermittelnde Duo stößt im nordungarischen Gebirge auf einen Pornoring, der in den Kasematten einer Burg mit der Produktion abseitiger Filme für einen speziellen Kundenkreis Millionen verdient und von höchster Stelle gedeckt wird. Rasch werden aus den Ermittlern Gejagte, die gemeinsam mit einem Roma-Mädchen und einem verrückten Mann namens Roebling auf einer rasanten Flucht durch die Tiefebene zu entkommen versuchen.

Riess’ Roman ist fesselnd, witzig und poetisch. Groll und der "Dozent" decken nicht nur ein abscheuliches Verbrechen auf. In bekannter Manier befinden sich die beiden im Dauerstreit über diverse Welträtsel, wie den Einfluss der weiblichen Brust auf die Weltoffenheit und die Kunst des Stiegensteigens mit dem Rollstuhl. Ein ungewöhnliches, ein aufrüttelndes Buch.

Erwin Riess, geb. 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien. Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller. Aktivist der Behindertenbewegung. Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche "Groll-Geschichten"

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

bildungsverein.kpoe-steiermark.at



 
   
 30.10.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3 PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz Erwin Riess: Herr Groll und die ungarische Tragödie (Lesung)
Mittwoch, 6. November 2013, 19:00 Uhr im
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz zwei-takt+motor – Segeln gegen die Flaute
mit: Marcel Fotter (Text), Andreas Stangl (Text) und
Ernst Grieshofer (Musik/Rhythmus)
Mittwoch, 30. Oktober, 19:30 Uhr im büchersegler  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma


Robert Persché und Andreas Braunendal / nach dem orientalischen Märchen aus "1001 Nacht" / Musikalische Leitung Maurizio Nobili

WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE, WÜRDE ICH...


Ja, was eigentlich? Diese Frage stellt sich auch der junge Aladdin, der zufrieden ist, solange er unbeschwert tanzen und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch als die schöne Jasmin in sein Leben tritt, bekommt er doch Zweifel: Ist es möglich, dass sich die Tochter eines englischen Archäologen in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen! Diese Überlegungen macht sich der böse Zauberer Dschafar zunutze und spannt den abenteuerlustigen Aladdin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt und Aladdin gelangt unverhofft in den Besitz einer Wunderlampe bzw. eines liebenswerten Dschinns, der ihm zwar (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen, jedoch nur bedingt dazu beitragen kann, das Herz von Jasmin für sich zu gewinnen. Also liegt es am Ende doch an Aladdin, Dschafar zu besiegen und zu beweisen, dass die reale und die Märchenwelt gar nicht so weit voneinander entfernt sind...

Wer glaubt, das berühmte Märchen von „Aladdin und die Wunderlampe“ bereits zu kennen, wird in dieser humorvollen, mitreißenden und romantischen Musical-Adaption des Next Liberty in der Oper Graz noch so manch wunderbare Überraschung und märchenhafte Verwandlung erleben.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Weitere Termine:
 18.11.2013	(MO)	16:30 Uhr
09.12.2013 (MO) 11:00 Uhr
17.12.2013 (DI) 11:00 Uhr und 16:30 Uhr
28.12.2013 (SA) 11:00 Uhr
30.12.2013 (MO) 16:30 Uhr
01.02.2014 (SA) 11:00 Uhr
08.02.2014 (SA) 11:00 Uhr und 17:00 Uhr

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen des Kinder- und
Jugendtheaters Next Liberty unter:

http://www.nextliberty.com




Herr Groll, ein Rollstuhlfahrer, der sich mit windigen Geschäften durchbringt, und sein Freund der "Dozent", ein Privatgelehrter aus gutem Hause, recherchieren im Milieu der osteuropäischen Pornoindustrie. Das ermittelnde Duo stößt im nordungarischen Gebirge auf einen Pornoring, der in den Kasematten einer Burg mit der Produktion abseitiger Filme für einen speziellen Kundenkreis Millionen verdient und von höchster Stelle gedeckt wird. Rasch werden aus den Ermittlern Gejagte, die gemeinsam mit einem Roma-Mädchen und einem verrückten Mann namens Roebling auf einer rasanten Flucht durch die Tiefebene zu entkommen versuchen.

Riess’ Roman ist fesselnd, witzig und poetisch. Groll und der "Dozent" decken nicht nur ein abscheuliches Verbrechen auf. In bekannter Manier befinden sich die beiden im Dauerstreit über diverse Welträtsel, wie den Einfluss der weiblichen Brust auf die Weltoffenheit und die Kunst des Stiegensteigens mit dem Rollstuhl. Ein ungewöhnliches, ein aufrüttelndes Buch.

Erwin Riess, geb. 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien. Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller. Aktivist der Behindertenbewegung. Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche "Groll-Geschichten"

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

bildungsverein.kpoe-steiermark.at




Auf literarischer See mit Texten von Marcel Fotter und Andreas Stangl, begleitet vom Sound Ernst Grieshofers.

Eine kleine Kostprobe?

In der Salzwüste
malt ein Junge Graffiti
an die Bordwände der Fischerboote.
Aitmatow ist tot.

Die Zeit und das Meer
sind Zwillinge
und Drillinge
der Traum, der Sand und der Tod.

                                                Andreas Stangl, aus "Der goldene Fisch"

Andreas Stangl und Marcel Fotter sind neben ihrer lyrischen Ader auch bekannt für ihre Musik. Beide spielen und singen in der Band "Ilmala", die zuletzt Gedichte des Autors Ernst Goll zu Chansons vertont haben.

Ernst Grieshofer ist ein österreichischer Jazz- und Fusionmusiker. Fusion bezeichnet in der Musik den Jazzrock, ein Musikstil, der in den 60iger Jahren entstanden ist. Ein imposantes Gemisch aus Jazz, der rhythmischen Intensität des Funk und der guter Rockmusik. Er selbst sagt über sich "...once upon a time there was a drummer."


 
   
 26.10.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3 PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz Erwin Riess: Herr Groll und die ungarische Tragödie (Lesung)
Mittwoch, 6. November 2013, 19:00 Uhr im
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz zwei-takt+motor – Segeln gegen die Flaute
mit: Marcel Fotter (Text), Andreas Stangl (Text) und
Ernst Grieshofer (Musik/Rhythmus)
Mittwoch, 30. Oktober, 19:30 Uhr im büchersegler Michael Köhlmeier erzählt Mythen und Märchen der Maya
Samstag, 26. Oktober, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma


Robert Persché und Andreas Braunendal / nach dem orientalischen Märchen aus "1001 Nacht" / Musikalische Leitung Maurizio Nobili

WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE, WÜRDE ICH...


Ja, was eigentlich? Diese Frage stellt sich auch der junge Aladdin, der zufrieden ist, solange er unbeschwert tanzen und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch als die schöne Jasmin in sein Leben tritt, bekommt er doch Zweifel: Ist es möglich, dass sich die Tochter eines englischen Archäologen in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen! Diese Überlegungen macht sich der böse Zauberer Dschafar zunutze und spannt den abenteuerlustigen Aladdin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt und Aladdin gelangt unverhofft in den Besitz einer Wunderlampe bzw. eines liebenswerten Dschinns, der ihm zwar (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen, jedoch nur bedingt dazu beitragen kann, das Herz von Jasmin für sich zu gewinnen. Also liegt es am Ende doch an Aladdin, Dschafar zu besiegen und zu beweisen, dass die reale und die Märchenwelt gar nicht so weit voneinander entfernt sind...

Wer glaubt, das berühmte Märchen von „Aladdin und die Wunderlampe“ bereits zu kennen, wird in dieser humorvollen, mitreißenden und romantischen Musical-Adaption des Next Liberty in der Oper Graz noch so manch wunderbare Überraschung und märchenhafte Verwandlung erleben.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Weitere Termine:
 18.11.2013	(MO)	16:30 Uhr
09.12.2013 (MO) 11:00 Uhr
17.12.2013 (DI) 11:00 Uhr und 16:30 Uhr
28.12.2013 (SA) 11:00 Uhr
30.12.2013 (MO) 16:30 Uhr
01.02.2014 (SA) 11:00 Uhr
08.02.2014 (SA) 11:00 Uhr und 17:00 Uhr

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen des Kinder- und
Jugendtheaters Next Liberty unter:

http://www.nextliberty.com




Herr Groll, ein Rollstuhlfahrer, der sich mit windigen Geschäften durchbringt, und sein Freund der "Dozent", ein Privatgelehrter aus gutem Hause, recherchieren im Milieu der osteuropäischen Pornoindustrie. Das ermittelnde Duo stößt im nordungarischen Gebirge auf einen Pornoring, der in den Kasematten einer Burg mit der Produktion abseitiger Filme für einen speziellen Kundenkreis Millionen verdient und von höchster Stelle gedeckt wird. Rasch werden aus den Ermittlern Gejagte, die gemeinsam mit einem Roma-Mädchen und einem verrückten Mann namens Roebling auf einer rasanten Flucht durch die Tiefebene zu entkommen versuchen.

Riess’ Roman ist fesselnd, witzig und poetisch. Groll und der "Dozent" decken nicht nur ein abscheuliches Verbrechen auf. In bekannter Manier befinden sich die beiden im Dauerstreit über diverse Welträtsel, wie den Einfluss der weiblichen Brust auf die Weltoffenheit und die Kunst des Stiegensteigens mit dem Rollstuhl. Ein ungewöhnliches, ein aufrüttelndes Buch.

Erwin Riess, geb. 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien. Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller. Aktivist der Behindertenbewegung. Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche "Groll-Geschichten"

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

bildungsverein.kpoe-steiermark.at




Auf literarischer See mit Texten von Marcel Fotter und Andreas Stangl, begleitet vom Sound Ernst Grieshofers.

Eine kleine Kostprobe?

In der Salzwüste
malt ein Junge Graffiti
an die Bordwände der Fischerboote.
Aitmatow ist tot.

Die Zeit und das Meer
sind Zwillinge
und Drillinge
der Traum, der Sand und der Tod.

                                                Andreas Stangl, aus "Der goldene Fisch"

Andreas Stangl und Marcel Fotter sind neben ihrer lyrischen Ader auch bekannt für ihre Musik. Beide spielen und singen in der Band "Ilmala", die zuletzt Gedichte des Autors Ernst Goll zu Chansons vertont haben.

Ernst Grieshofer ist ein österreichischer Jazz- und Fusionmusiker. Fusion bezeichnet in der Musik den Jazzrock, ein Musikstil, der in den 60iger Jahren entstanden ist. Ein imposantes Gemisch aus Jazz, der rhythmischen Intensität des Funk und der guter Rockmusik. Er selbst sagt über sich "...once upon a time there was a drummer."



Der große Geschichtenerzähler und Romancier hat mit seinen atemberaubenden Nacherzählungen von Märchen und Sagen oder der Geschichten Shakespeares ein Millionenpublikum in Bann gezogen. In der Spielzeit 2012/2013 stand er der Inszenierung Klytaimnestra als Kenner der griechischen Mythologie Pate. Schon fast als kleine Tradition erzählt Michael Köhlmeier am österreichischen Nationalfeiertag im Schauspielhaus; diesmal die Mythen und Märchen der Maya.

Nur Spezialisten hatten sich für die Kultur, die Mythen und Märchen der Maya interessiert – bis eines Tages das Gerücht aufkam, dieses alte weise Volk verfüge über einen Kalender, der im Dezember 2012 das Ende der Welt voraussage. Auch wenn die Spezialisten heftig widersprachen, die kribbelnde Sensation setzte sich gegen die Wahrheit durch. Für die Kultur der Maya interessierten sich auch weiterhin nur wenige. Ich habe Geschichten dieses mittelamerikanischen Volkes gesammelt und bin dabei auf höchst Sonderbares gestoßen, wie zum Beispiel die Sage von den Zwillingsbrüdern, die mithilfe eines Ballspiels gegen die Götter die Menschen aus der Unterwelt befreiten, so dass sie sich von nun an im hellen Sonnenlicht vermehren konnten.
(Dieser Text wurde von Michael Köhlmeier für einen Abend bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien geschrieben.)

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=18133


© Udo Leitner

 
   
 14.10.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3 PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz Erwin Riess: Herr Groll und die ungarische Tragödie (Lesung)
Mittwoch, 6. November 2013, 19:00 Uhr im
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz zwei-takt+motor – Segeln gegen die Flaute
mit: Marcel Fotter (Text), Andreas Stangl (Text) und
Ernst Grieshofer (Musik/Rhythmus)
Mittwoch, 30. Oktober, 19:30 Uhr im büchersegler Michael Köhlmeier erzählt Mythen und Märchen der Maya
Samstag, 26. Oktober, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Olga Flor liest aus ihrem neuesten Roman "Die Königin ist tot"
Montag, 14. Oktober, 19:00 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma


Robert Persché und Andreas Braunendal / nach dem orientalischen Märchen aus "1001 Nacht" / Musikalische Leitung Maurizio Nobili

WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE, WÜRDE ICH...


Ja, was eigentlich? Diese Frage stellt sich auch der junge Aladdin, der zufrieden ist, solange er unbeschwert tanzen und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch als die schöne Jasmin in sein Leben tritt, bekommt er doch Zweifel: Ist es möglich, dass sich die Tochter eines englischen Archäologen in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen! Diese Überlegungen macht sich der böse Zauberer Dschafar zunutze und spannt den abenteuerlustigen Aladdin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt und Aladdin gelangt unverhofft in den Besitz einer Wunderlampe bzw. eines liebenswerten Dschinns, der ihm zwar (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen, jedoch nur bedingt dazu beitragen kann, das Herz von Jasmin für sich zu gewinnen. Also liegt es am Ende doch an Aladdin, Dschafar zu besiegen und zu beweisen, dass die reale und die Märchenwelt gar nicht so weit voneinander entfernt sind...

Wer glaubt, das berühmte Märchen von „Aladdin und die Wunderlampe“ bereits zu kennen, wird in dieser humorvollen, mitreißenden und romantischen Musical-Adaption des Next Liberty in der Oper Graz noch so manch wunderbare Überraschung und märchenhafte Verwandlung erleben.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Weitere Termine:
 18.11.2013	(MO)	16:30 Uhr
09.12.2013 (MO) 11:00 Uhr
17.12.2013 (DI) 11:00 Uhr und 16:30 Uhr
28.12.2013 (SA) 11:00 Uhr
30.12.2013 (MO) 16:30 Uhr
01.02.2014 (SA) 11:00 Uhr
08.02.2014 (SA) 11:00 Uhr und 17:00 Uhr

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen des Kinder- und
Jugendtheaters Next Liberty unter:

http://www.nextliberty.com




Herr Groll, ein Rollstuhlfahrer, der sich mit windigen Geschäften durchbringt, und sein Freund der "Dozent", ein Privatgelehrter aus gutem Hause, recherchieren im Milieu der osteuropäischen Pornoindustrie. Das ermittelnde Duo stößt im nordungarischen Gebirge auf einen Pornoring, der in den Kasematten einer Burg mit der Produktion abseitiger Filme für einen speziellen Kundenkreis Millionen verdient und von höchster Stelle gedeckt wird. Rasch werden aus den Ermittlern Gejagte, die gemeinsam mit einem Roma-Mädchen und einem verrückten Mann namens Roebling auf einer rasanten Flucht durch die Tiefebene zu entkommen versuchen.

Riess’ Roman ist fesselnd, witzig und poetisch. Groll und der "Dozent" decken nicht nur ein abscheuliches Verbrechen auf. In bekannter Manier befinden sich die beiden im Dauerstreit über diverse Welträtsel, wie den Einfluss der weiblichen Brust auf die Weltoffenheit und die Kunst des Stiegensteigens mit dem Rollstuhl. Ein ungewöhnliches, ein aufrüttelndes Buch.

Erwin Riess, geb. 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien. Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller. Aktivist der Behindertenbewegung. Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche "Groll-Geschichten"

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

bildungsverein.kpoe-steiermark.at




Auf literarischer See mit Texten von Marcel Fotter und Andreas Stangl, begleitet vom Sound Ernst Grieshofers.

Eine kleine Kostprobe?

In der Salzwüste
malt ein Junge Graffiti
an die Bordwände der Fischerboote.
Aitmatow ist tot.

Die Zeit und das Meer
sind Zwillinge
und Drillinge
der Traum, der Sand und der Tod.

                                                Andreas Stangl, aus "Der goldene Fisch"

Andreas Stangl und Marcel Fotter sind neben ihrer lyrischen Ader auch bekannt für ihre Musik. Beide spielen und singen in der Band "Ilmala", die zuletzt Gedichte des Autors Ernst Goll zu Chansons vertont haben.

Ernst Grieshofer ist ein österreichischer Jazz- und Fusionmusiker. Fusion bezeichnet in der Musik den Jazzrock, ein Musikstil, der in den 60iger Jahren entstanden ist. Ein imposantes Gemisch aus Jazz, der rhythmischen Intensität des Funk und der guter Rockmusik. Er selbst sagt über sich "...once upon a time there was a drummer."



Der große Geschichtenerzähler und Romancier hat mit seinen atemberaubenden Nacherzählungen von Märchen und Sagen oder der Geschichten Shakespeares ein Millionenpublikum in Bann gezogen. In der Spielzeit 2012/2013 stand er der Inszenierung Klytaimnestra als Kenner der griechischen Mythologie Pate. Schon fast als kleine Tradition erzählt Michael Köhlmeier am österreichischen Nationalfeiertag im Schauspielhaus; diesmal die Mythen und Märchen der Maya.

Nur Spezialisten hatten sich für die Kultur, die Mythen und Märchen der Maya interessiert – bis eines Tages das Gerücht aufkam, dieses alte weise Volk verfüge über einen Kalender, der im Dezember 2012 das Ende der Welt voraussage. Auch wenn die Spezialisten heftig widersprachen, die kribbelnde Sensation setzte sich gegen die Wahrheit durch. Für die Kultur der Maya interessierten sich auch weiterhin nur wenige. Ich habe Geschichten dieses mittelamerikanischen Volkes gesammelt und bin dabei auf höchst Sonderbares gestoßen, wie zum Beispiel die Sage von den Zwillingsbrüdern, die mithilfe eines Ballspiels gegen die Götter die Menschen aus der Unterwelt befreiten, so dass sie sich von nun an im hellen Sonnenlicht vermehren konnten.
(Dieser Text wurde von Michael Köhlmeier für einen Abend bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien geschrieben.)

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=18133


© Udo Leitner


USA, nahe Zukunft: Eine ehrgeizige junge Europäerin sucht den gesellschaftlichen Aufstieg und findet ihn in der Heirat mit dem älteren und steinreichen Medientycoon Basil Duncan. Sie nennt sich Lilly, wird Mutter, lebt in einem noblen Haus und berauscht sich am scheinbar grenzenlosen Einfluss ihres Ehemannes. Für Duncan wird das Idyll allerdings bald schal. Er beschließt, Lilly zu ersetzen - und sie gesittet und geregelt an Alexander, seinen Stellvertreter, weiterzugeben. Doch Lilly und Alexander schmieden einen folgenschweren Plan ... Eine düstere Tragödie und bissig-komische Liebesgeschichte, die den Fragen nach Schuld und Verantwortung auf den Grund geht.

Olga Flor, geboren 1968 in Wien, aufgewachsen in Wien, Köln und Graz, lebt in Graz. Sie studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Seit 2004 freie Schriftstellerin. Ihr erster Roman Erlkönig erschien im Frühjahr 2002, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (z.B.: manuskripte, Lichtungen, Kolik, Wespennest, volltext) und Anthologien folgten. Der Monolog Fleischgerichte wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgeführt. Der Roman Talschuss erschien im Frühjahr 2005 bei Zsolnay und war monatelang auf der ORF-Bestenliste. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, etwa: Teilnahme an den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2003, Reinhard-Priessnitz-Preis 2003, Otto-Stoessl-Preis 2004, George-Saiko-Stipendium 2006, Stipendium der LiterarMechana 2005/2006, Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2006/2007. Der Roman Kollateralschaden erschien im August 2008 und wurde für den Deutschen Buchpreis 2008 nominiert. Ihr neuester Roman Die Königin ist tot ist im Herbst 2012 bei Zsolnay erschienen. 2013 erhielt Olga Flor den Anton Wildgans Preis.

Nähere Informationen und Anmeldung unter: http://www.landesbibliothek.steiermark.at

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz.



 
   
 10.10.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3 PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz Erwin Riess: Herr Groll und die ungarische Tragödie (Lesung)
Mittwoch, 6. November 2013, 19:00 Uhr im
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz zwei-takt+motor – Segeln gegen die Flaute
mit: Marcel Fotter (Text), Andreas Stangl (Text) und
Ernst Grieshofer (Musik/Rhythmus)
Mittwoch, 30. Oktober, 19:30 Uhr im büchersegler Michael Köhlmeier erzählt Mythen und Märchen der Maya
Samstag, 26. Oktober, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Olga Flor liest aus ihrem neuesten Roman "Die Königin ist tot"
Montag, 14. Oktober, 19:00 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek "Palastgeschichten aus Venedig" Buchpräsentation von Elsa Zattere
Donnerstag, 10. Oktober, 19:00 Uhr in der Galerie Leonhard  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma


Robert Persché und Andreas Braunendal / nach dem orientalischen Märchen aus "1001 Nacht" / Musikalische Leitung Maurizio Nobili

WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE, WÜRDE ICH...


Ja, was eigentlich? Diese Frage stellt sich auch der junge Aladdin, der zufrieden ist, solange er unbeschwert tanzen und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch als die schöne Jasmin in sein Leben tritt, bekommt er doch Zweifel: Ist es möglich, dass sich die Tochter eines englischen Archäologen in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen! Diese Überlegungen macht sich der böse Zauberer Dschafar zunutze und spannt den abenteuerlustigen Aladdin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt und Aladdin gelangt unverhofft in den Besitz einer Wunderlampe bzw. eines liebenswerten Dschinns, der ihm zwar (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen, jedoch nur bedingt dazu beitragen kann, das Herz von Jasmin für sich zu gewinnen. Also liegt es am Ende doch an Aladdin, Dschafar zu besiegen und zu beweisen, dass die reale und die Märchenwelt gar nicht so weit voneinander entfernt sind...

Wer glaubt, das berühmte Märchen von „Aladdin und die Wunderlampe“ bereits zu kennen, wird in dieser humorvollen, mitreißenden und romantischen Musical-Adaption des Next Liberty in der Oper Graz noch so manch wunderbare Überraschung und märchenhafte Verwandlung erleben.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Weitere Termine:
 18.11.2013	(MO)	16:30 Uhr
09.12.2013 (MO) 11:00 Uhr
17.12.2013 (DI) 11:00 Uhr und 16:30 Uhr
28.12.2013 (SA) 11:00 Uhr
30.12.2013 (MO) 16:30 Uhr
01.02.2014 (SA) 11:00 Uhr
08.02.2014 (SA) 11:00 Uhr und 17:00 Uhr

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen des Kinder- und
Jugendtheaters Next Liberty unter:

http://www.nextliberty.com




Herr Groll, ein Rollstuhlfahrer, der sich mit windigen Geschäften durchbringt, und sein Freund der "Dozent", ein Privatgelehrter aus gutem Hause, recherchieren im Milieu der osteuropäischen Pornoindustrie. Das ermittelnde Duo stößt im nordungarischen Gebirge auf einen Pornoring, der in den Kasematten einer Burg mit der Produktion abseitiger Filme für einen speziellen Kundenkreis Millionen verdient und von höchster Stelle gedeckt wird. Rasch werden aus den Ermittlern Gejagte, die gemeinsam mit einem Roma-Mädchen und einem verrückten Mann namens Roebling auf einer rasanten Flucht durch die Tiefebene zu entkommen versuchen.

Riess’ Roman ist fesselnd, witzig und poetisch. Groll und der "Dozent" decken nicht nur ein abscheuliches Verbrechen auf. In bekannter Manier befinden sich die beiden im Dauerstreit über diverse Welträtsel, wie den Einfluss der weiblichen Brust auf die Weltoffenheit und die Kunst des Stiegensteigens mit dem Rollstuhl. Ein ungewöhnliches, ein aufrüttelndes Buch.

Erwin Riess, geb. 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien. Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller. Aktivist der Behindertenbewegung. Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche "Groll-Geschichten"

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

bildungsverein.kpoe-steiermark.at




Auf literarischer See mit Texten von Marcel Fotter und Andreas Stangl, begleitet vom Sound Ernst Grieshofers.

Eine kleine Kostprobe?

In der Salzwüste
malt ein Junge Graffiti
an die Bordwände der Fischerboote.
Aitmatow ist tot.

Die Zeit und das Meer
sind Zwillinge
und Drillinge
der Traum, der Sand und der Tod.

                                                Andreas Stangl, aus "Der goldene Fisch"

Andreas Stangl und Marcel Fotter sind neben ihrer lyrischen Ader auch bekannt für ihre Musik. Beide spielen und singen in der Band "Ilmala", die zuletzt Gedichte des Autors Ernst Goll zu Chansons vertont haben.

Ernst Grieshofer ist ein österreichischer Jazz- und Fusionmusiker. Fusion bezeichnet in der Musik den Jazzrock, ein Musikstil, der in den 60iger Jahren entstanden ist. Ein imposantes Gemisch aus Jazz, der rhythmischen Intensität des Funk und der guter Rockmusik. Er selbst sagt über sich "...once upon a time there was a drummer."



Der große Geschichtenerzähler und Romancier hat mit seinen atemberaubenden Nacherzählungen von Märchen und Sagen oder der Geschichten Shakespeares ein Millionenpublikum in Bann gezogen. In der Spielzeit 2012/2013 stand er der Inszenierung Klytaimnestra als Kenner der griechischen Mythologie Pate. Schon fast als kleine Tradition erzählt Michael Köhlmeier am österreichischen Nationalfeiertag im Schauspielhaus; diesmal die Mythen und Märchen der Maya.

Nur Spezialisten hatten sich für die Kultur, die Mythen und Märchen der Maya interessiert – bis eines Tages das Gerücht aufkam, dieses alte weise Volk verfüge über einen Kalender, der im Dezember 2012 das Ende der Welt voraussage. Auch wenn die Spezialisten heftig widersprachen, die kribbelnde Sensation setzte sich gegen die Wahrheit durch. Für die Kultur der Maya interessierten sich auch weiterhin nur wenige. Ich habe Geschichten dieses mittelamerikanischen Volkes gesammelt und bin dabei auf höchst Sonderbares gestoßen, wie zum Beispiel die Sage von den Zwillingsbrüdern, die mithilfe eines Ballspiels gegen die Götter die Menschen aus der Unterwelt befreiten, so dass sie sich von nun an im hellen Sonnenlicht vermehren konnten.
(Dieser Text wurde von Michael Köhlmeier für einen Abend bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien geschrieben.)

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=18133


© Udo Leitner


USA, nahe Zukunft: Eine ehrgeizige junge Europäerin sucht den gesellschaftlichen Aufstieg und findet ihn in der Heirat mit dem älteren und steinreichen Medientycoon Basil Duncan. Sie nennt sich Lilly, wird Mutter, lebt in einem noblen Haus und berauscht sich am scheinbar grenzenlosen Einfluss ihres Ehemannes. Für Duncan wird das Idyll allerdings bald schal. Er beschließt, Lilly zu ersetzen - und sie gesittet und geregelt an Alexander, seinen Stellvertreter, weiterzugeben. Doch Lilly und Alexander schmieden einen folgenschweren Plan ... Eine düstere Tragödie und bissig-komische Liebesgeschichte, die den Fragen nach Schuld und Verantwortung auf den Grund geht.

Olga Flor, geboren 1968 in Wien, aufgewachsen in Wien, Köln und Graz, lebt in Graz. Sie studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Seit 2004 freie Schriftstellerin. Ihr erster Roman Erlkönig erschien im Frühjahr 2002, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (z.B.: manuskripte, Lichtungen, Kolik, Wespennest, volltext) und Anthologien folgten. Der Monolog Fleischgerichte wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgeführt. Der Roman Talschuss erschien im Frühjahr 2005 bei Zsolnay und war monatelang auf der ORF-Bestenliste. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, etwa: Teilnahme an den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2003, Reinhard-Priessnitz-Preis 2003, Otto-Stoessl-Preis 2004, George-Saiko-Stipendium 2006, Stipendium der LiterarMechana 2005/2006, Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2006/2007. Der Roman Kollateralschaden erschien im August 2008 und wurde für den Deutschen Buchpreis 2008 nominiert. Ihr neuester Roman Die Königin ist tot ist im Herbst 2012 bei Zsolnay erschienen. 2013 erhielt Olga Flor den Anton Wildgans Preis.

Nähere Informationen und Anmeldung unter: http://www.landesbibliothek.steiermark.at

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz.




Seien Sie dabei, wenn die Autorin Elsa Zattere am 10. Oktober in der Galerie Leonhard ihr neues Buchkunstwerk "Palastgeschichten aus Venedig" vorstellt.
Zu sehen gibt es außerdem die Original-Illustrationen von Siegfried Amtmann, Peter Hauser, Erwin Lackner, Gernot Pock und C.R.N. Reschen.

Galerie Leonhard
Leonhardstraße 3
8010 Graz

Beginn: 19:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



 
   
 27.09.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3 PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz Erwin Riess: Herr Groll und die ungarische Tragödie (Lesung)
Mittwoch, 6. November 2013, 19:00 Uhr im
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz zwei-takt+motor – Segeln gegen die Flaute
mit: Marcel Fotter (Text), Andreas Stangl (Text) und
Ernst Grieshofer (Musik/Rhythmus)
Mittwoch, 30. Oktober, 19:30 Uhr im büchersegler Michael Köhlmeier erzählt Mythen und Märchen der Maya
Samstag, 26. Oktober, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Olga Flor liest aus ihrem neuesten Roman "Die Königin ist tot"
Montag, 14. Oktober, 19:00 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek "Palastgeschichten aus Venedig" Buchpräsentation von Elsa Zattere
Donnerstag, 10. Oktober, 19:00 Uhr in der Galerie Leonhard Die Parenzana - Gehen. Genießen. RAD fahren. Von Triest bis Porec.
Buchpräsentation von Janko Ferk und Sandra Agnoli
Freitag, 27. September, 17:30 Uhr, Steiermärkischen Landesbibliothek  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt



Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor




"Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at




Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma


Robert Persché und Andreas Braunendal / nach dem orientalischen Märchen aus "1001 Nacht" / Musikalische Leitung Maurizio Nobili

WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE, WÜRDE ICH...


Ja, was eigentlich? Diese Frage stellt sich auch der junge Aladdin, der zufrieden ist, solange er unbeschwert tanzen und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch als die schöne Jasmin in sein Leben tritt, bekommt er doch Zweifel: Ist es möglich, dass sich die Tochter eines englischen Archäologen in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen! Diese Überlegungen macht sich der böse Zauberer Dschafar zunutze und spannt den abenteuerlustigen Aladdin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt und Aladdin gelangt unverhofft in den Besitz einer Wunderlampe bzw. eines liebenswerten Dschinns, der ihm zwar (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen, jedoch nur bedingt dazu beitragen kann, das Herz von Jasmin für sich zu gewinnen. Also liegt es am Ende doch an Aladdin, Dschafar zu besiegen und zu beweisen, dass die reale und die Märchenwelt gar nicht so weit voneinander entfernt sind...

Wer glaubt, das berühmte Märchen von „Aladdin und die Wunderlampe“ bereits zu kennen, wird in dieser humorvollen, mitreißenden und romantischen Musical-Adaption des Next Liberty in der Oper Graz noch so manch wunderbare Überraschung und märchenhafte Verwandlung erleben.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Weitere Termine:
 18.11.2013	(MO)	16:30 Uhr
09.12.2013 (MO) 11:00 Uhr
17.12.2013 (DI) 11:00 Uhr und 16:30 Uhr
28.12.2013 (SA) 11:00 Uhr
30.12.2013 (MO) 16:30 Uhr
01.02.2014 (SA) 11:00 Uhr
08.02.2014 (SA) 11:00 Uhr und 17:00 Uhr

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen des Kinder- und
Jugendtheaters Next Liberty unter:

http://www.nextliberty.com




Herr Groll, ein Rollstuhlfahrer, der sich mit windigen Geschäften durchbringt, und sein Freund der "Dozent", ein Privatgelehrter aus gutem Hause, recherchieren im Milieu der osteuropäischen Pornoindustrie. Das ermittelnde Duo stößt im nordungarischen Gebirge auf einen Pornoring, der in den Kasematten einer Burg mit der Produktion abseitiger Filme für einen speziellen Kundenkreis Millionen verdient und von höchster Stelle gedeckt wird. Rasch werden aus den Ermittlern Gejagte, die gemeinsam mit einem Roma-Mädchen und einem verrückten Mann namens Roebling auf einer rasanten Flucht durch die Tiefebene zu entkommen versuchen.

Riess’ Roman ist fesselnd, witzig und poetisch. Groll und der "Dozent" decken nicht nur ein abscheuliches Verbrechen auf. In bekannter Manier befinden sich die beiden im Dauerstreit über diverse Welträtsel, wie den Einfluss der weiblichen Brust auf die Weltoffenheit und die Kunst des Stiegensteigens mit dem Rollstuhl. Ein ungewöhnliches, ein aufrüttelndes Buch.

Erwin Riess, geb. 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien. Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller. Aktivist der Behindertenbewegung. Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche "Groll-Geschichten"

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

bildungsverein.kpoe-steiermark.at




Auf literarischer See mit Texten von Marcel Fotter und Andreas Stangl, begleitet vom Sound Ernst Grieshofers.

Eine kleine Kostprobe?

In der Salzwüste
malt ein Junge Graffiti
an die Bordwände der Fischerboote.
Aitmatow ist tot.

Die Zeit und das Meer
sind Zwillinge
und Drillinge
der Traum, der Sand und der Tod.

                                                Andreas Stangl, aus "Der goldene Fisch"

Andreas Stangl und Marcel Fotter sind neben ihrer lyrischen Ader auch bekannt für ihre Musik. Beide spielen und singen in der Band "Ilmala", die zuletzt Gedichte des Autors Ernst Goll zu Chansons vertont haben.

Ernst Grieshofer ist ein österreichischer Jazz- und Fusionmusiker. Fusion bezeichnet in der Musik den Jazzrock, ein Musikstil, der in den 60iger Jahren entstanden ist. Ein imposantes Gemisch aus Jazz, der rhythmischen Intensität des Funk und der guter Rockmusik. Er selbst sagt über sich "...once upon a time there was a drummer."



Der große Geschichtenerzähler und Romancier hat mit seinen atemberaubenden Nacherzählungen von Märchen und Sagen oder der Geschichten Shakespeares ein Millionenpublikum in Bann gezogen. In der Spielzeit 2012/2013 stand er der Inszenierung Klytaimnestra als Kenner der griechischen Mythologie Pate. Schon fast als kleine Tradition erzählt Michael Köhlmeier am österreichischen Nationalfeiertag im Schauspielhaus; diesmal die Mythen und Märchen der Maya.

Nur Spezialisten hatten sich für die Kultur, die Mythen und Märchen der Maya interessiert – bis eines Tages das Gerücht aufkam, dieses alte weise Volk verfüge über einen Kalender, der im Dezember 2012 das Ende der Welt voraussage. Auch wenn die Spezialisten heftig widersprachen, die kribbelnde Sensation setzte sich gegen die Wahrheit durch. Für die Kultur der Maya interessierten sich auch weiterhin nur wenige. Ich habe Geschichten dieses mittelamerikanischen Volkes gesammelt und bin dabei auf höchst Sonderbares gestoßen, wie zum Beispiel die Sage von den Zwillingsbrüdern, die mithilfe eines Ballspiels gegen die Götter die Menschen aus der Unterwelt befreiten, so dass sie sich von nun an im hellen Sonnenlicht vermehren konnten.
(Dieser Text wurde von Michael Köhlmeier für einen Abend bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien geschrieben.)

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=18133


© Udo Leitner


USA, nahe Zukunft: Eine ehrgeizige junge Europäerin sucht den gesellschaftlichen Aufstieg und findet ihn in der Heirat mit dem älteren und steinreichen Medientycoon Basil Duncan. Sie nennt sich Lilly, wird Mutter, lebt in einem noblen Haus und berauscht sich am scheinbar grenzenlosen Einfluss ihres Ehemannes. Für Duncan wird das Idyll allerdings bald schal. Er beschließt, Lilly zu ersetzen - und sie gesittet und geregelt an Alexander, seinen Stellvertreter, weiterzugeben. Doch Lilly und Alexander schmieden einen folgenschweren Plan ... Eine düstere Tragödie und bissig-komische Liebesgeschichte, die den Fragen nach Schuld und Verantwortung auf den Grund geht.

Olga Flor, geboren 1968 in Wien, aufgewachsen in Wien, Köln und Graz, lebt in Graz. Sie studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Seit 2004 freie Schriftstellerin. Ihr erster Roman Erlkönig erschien im Frühjahr 2002, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (z.B.: manuskripte, Lichtungen, Kolik, Wespennest, volltext) und Anthologien folgten. Der Monolog Fleischgerichte wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgeführt. Der Roman Talschuss erschien im Frühjahr 2005 bei Zsolnay und war monatelang auf der ORF-Bestenliste. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, etwa: Teilnahme an den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2003, Reinhard-Priessnitz-Preis 2003, Otto-Stoessl-Preis 2004, George-Saiko-Stipendium 2006, Stipendium der LiterarMechana 2005/2006, Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2006/2007. Der Roman Kollateralschaden erschien im August 2008 und wurde für den Deutschen Buchpreis 2008 nominiert. Ihr neuester Roman Die Königin ist tot ist im Herbst 2012 bei Zsolnay erschienen. 2013 erhielt Olga Flor den Anton Wildgans Preis.

Nähere Informationen und Anmeldung unter: http://www.landesbibliothek.steiermark.at

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz.




Seien Sie dabei, wenn die Autorin Elsa Zattere am 10. Oktober in der Galerie Leonhard ihr neues Buchkunstwerk "Palastgeschichten aus Venedig" vorstellt.
Zu sehen gibt es außerdem die Original-Illustrationen von Siegfried Amtmann, Peter Hauser, Erwin Lackner, Gernot Pock und C.R.N. Reschen.

Galerie Leonhard
Leonhardstraße 3
8010 Graz

Beginn: 19:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Eine unwiderstehliche Einladung, die Parenzana selbst zu Fuß oder mit dem Rad zu erleben.
Die PARENZANA, die Schmalspurbahn von Triest über Koper, Portorož, und Buje bis Porec (lat. Parentium), wurde seit dem Jahr 1902 von den k. k. Staatsbahnen betrieben. Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns übernahm die Italienische Staatsbahn den Betrieb, legte die Strecke aber im Jahr 1935 still.
Heute wird die Trasse, die über drei Staaten, Italien, Slowenien sowie Kroatien, verläuft, als "Weg der Gesundheit und Freundschaft" genutzt und ist ein multinationaler Radwanderweg über eine Strecke von rund 110 Kilometern.
Die Parenzana ist einerseits abenteuerlich und mutet andererseits wie ein Naturwunder an.

Zwei Juristen, der eine auch als Schriftsteller tätig, und die andere als Fotografin, dokumentieren in ihrem Reiseführer in Wort und Bild Gestern und Heute eines bisher kaum entdeckten Drei-Länder-Juwels.

Einbegleitung:
Elisabeth Arlt, Gerhard M. Dienes

Nähere Informationen unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz.



 
   
 26.09.2013
  bis
 08.06.2014 
Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche) Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00 Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal

Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal) Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne) Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3 PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz Erwin Riess: Herr Groll und die ungarische Tragödie (Lesung)
Mittwoch, 6. November 2013, 19:00 Uhr im
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz zwei-takt+motor – Segeln gegen die Flaute
mit: Marcel Fotter (Text), Andreas Stangl (Text) und
Ernst Grieshofer (Musik/Rhythmus)
Mittwoch, 30. Oktober, 19:30 Uhr im büchersegler Michael Köhlmeier erzählt Mythen und Märchen der Maya
Samstag, 26. Oktober, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz Olga Flor liest aus ihrem neuesten Roman "Die Königin ist tot"
Montag, 14. Oktober, 19:00 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek "Palastgeschichten aus Venedig" Buchpräsentation von Elsa Zattere
Donnerstag, 10. Oktober, 19:00 Uhr in der Galerie Leonhard Die Parenzana - Gehen. Genießen. RAD fahren. Von Triest bis Porec.
Buchpräsentation von Janko Ferk und Sandra Agnoli
Freitag, 27. September, 17:30 Uhr, Steiermärkischen Landesbibliothek Cinnamon & Gunpowder with Eli Brown
Autorenlesung / Author Reading
Donnerstag, 26. September 2013 um 19:30 Uhr im büchersegler
(Lesung in Englisch/Reading in English!)  
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen


Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018



DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.




Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop




Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher


Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!



Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak


Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!




Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab


Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete


Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at



Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust




EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).


Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON




"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON




Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!




Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.





Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR




Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl


Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.




Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.





Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.




Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.




Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne



"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma


Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.



Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at




Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma


"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime