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Termin Veranstaltung
 08.12.2018  Kinderbuch-Lesung "Frida, Flii und Mo"
mit Lisa Maria Wagner (Illustration) und Andreas Thaler (Text)
Samstag, 8. Dezember, 16:00 Uhr, büchersegler
 
  Die Protagonisten: Frida, ein kleines Mädchen, Flii, ein (kleiner) Wicht und Mo, ein Walfisch, auch eher zierlicher Gestalt. Die drei Freunde leben in einer Stadt, die seit sie und sogar Fridas Großmutter denken können, von einer Mauer umgeben ist.
Doch dann machen die drei beim Spielen eine großartige Entdeckung...

Neben der Lesung gibt es eine echte Vernissage, in der man sich in alle Ruhe die vielen Details der Originalillustrationen aus dem Buch anschauen und die Grafikerin interviewen kann.

Und noch zu sehen: Original-Kulissen der Stadt, die eigens für das Kinderliteratur-Festivals "Lesestadt" in Villach gebaut wurden. Vielleicht wandert sogar der Leuchtturm aus dem Buch zu uns nach Graz? Wir lassen uns überraschen. Es ist Advent...

Eintritt für Große: 5 EUR/Person
Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts.

Anmeldung erbeten: info@buechersegler.at oder 0316 / 225504

Die Buch-Macher:

Lisa Maria Wagner

*1986, Studium der Psychologie in Graz. Zeichnungen für das Theaterstück “No distance left to run”, (theater a.c.m.e.-/dramagraz), Graz 2013. Gründung des Designlabels lisalottchen, 2014. Teilnahme am Design-festival assembly 2011 bis 2014. Derzeit beschäftigt mit der Gestaltung kunterbunter Erpresserbriefe für das Klassenzimmertheater „Mehrwert“ (Theater KopFiNdeRwaND), Publikation: Alex und der Mond (2016)

Andreas Thaler
*1982 in Villach, freier Kulturarbeiter. Seit 2002 hauptsächlich beschäftigt mit, am und rund um’s Theater. Tätig als Autor, Regisseur und Sounddesigner u.a. für das dramagraz, Theater im Keller Graz, Theater Rakete und für die neuebuehnevillach. Außerdem fixer Bestandteil des theater a.c.m.e,- sowie des TURBOtheater Villach. Dramatikerstipendium des Landes Kärnten 2017.

Frida, Flii und Mo
Bilderbuch, 36 Seiten /Hardcover 29,0*18,6 cm / farbig illustriert ISBN 978-3-903081-25-3, € 22,10 [A]

Grafik: Lisa Maria Wagner
Fotos ®: Andreas Scheriau und Luftschacht Verlag


LITERATUR & KUNST FÜR KINDERund ihre Erwachsenen

 
   
 22.10.2018
  bis
 02.11.2018 
Eröffnung LITERAPHON
Die literarische Telefonzelle in Graz

Montag, 22. Oktober 16 Uhr, Mariahilferplatz (gegenüber Mariahilferkirche)  
 
Das 'Literaphon' ist eine echte alte Telefonzelle in neuem Glanz! Es funktioniert wie früher: Eintreten, Tür schließen, Hörer abheben, Nummer wählen ... Und dann ... das ist anders ... hört man (seine(n)) ausgesuchten Text. Ein Gedicht. Ein Prosastückchen. Eine Melodie.

Mit Texten von:

Ulrike Bail / Thomas Bernhard / Thomas Brasch / Helwig Brunner / Nora Gomringer / Annette Hagemann / Ernst Jandl / Erich Kästner / Else Lasker-Schüler / Sünje Lewejohann / Friederike Mayröcker / Christian Morgenstern / Christine Nöstlinger / Marcus Pöttler / Burkhard Reinartz / Said / Walle Sayer / Rike Scheffler / Silke Scheuermann / Clemens J. Setz / Christel Steigenberger / Christoph Szalay / Elisa Weinkötz / Uljana Wolf

Gesprochen von:

Pia Hierzegger, Florian Labitsch, Clemens J. Setz und Christoph Szalay u.a.

Die feierliche Eröffnung der literarischen Telefonzelle findet am Montag, 22. Oktober um 16 Uhr am Mariahilferplatz (gegenüber der Mariahilferkirche) statt. Dort wird die Telefonzelle auch während der gesamten Ausstellungszeit stehen.
Für akustische und reelle Nahrung ist gesorgt. Für Getränke auch.
Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum!
Ein Projekt der Buchhandlung büchersegler und Kreativschaffenden aus der Steiermark: Majda Krivograd / Stefan Lozar / Margarethe Maierhofer-Lischka / Marina Stiegler und Djamil Vardag

Die literarische Telefonzelle ist noch bis 2.11.2018 Teil des literarisch-akustisch gestalteten öffentlichen Raums in Graz. Geöffnet rund um die Uhr.

Dem Motto von Maria Gazzetti folgend: "Ihr lest keine Lyrik? Seid ihr wahnsinnig?"

Vollkommen gebührenfrei.
Geöffnet 24h / 22.10. – 2.11.2018


 
   
 26.04.2018  Der Machatschek – Musikkabarett aus Wien
Donnerstag, 26. April 19:30 - 21:00  
 
DAS GEFÜHL, GELIEBT ZU WERDEN ist der erste Roman mit Lesewarnung. Manche Passagen sind schwer verstörend und deshalb mit Warnungen versehen.

Zur besseren Verträglichkeit gibt es Lieder, die den Roman begleiten. LIEDERATUR eben.

Der Held der Geschichte heißt Fritz Spitz. Sein Leben ist eine Tragödie. Handlungsort ist Wien Simmering und die ganze Welt. Mit Galgenhumor, spitzfindigen Sprachspielen und hochphilosophischen Randnotizen zeichnet das Autorenduett "Duo Infernalis" ein schonungsloses Röntgenbild auf die Welt und unser Leben.

Musikkabarett vom Feinsten!

Eintritt 10 EUR / Ermäßigt 8 EUR
Ermäßigung für arbeitslose, beeinträchtigte, studierende und pensionierte Menschen bei Nachweis.



 
   
 17.11.2017  Lesung GINPUN (2 Termine) im büchersegler
Freitag, 17. November, 14 UND 16 Uhr  
 
Zu erleben: Ein "banz gesonderer" Pinguin auf einer abenteuerlichen Reise zum anderen Ende der Welt.

Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück

Am 25. November hat dieses Stück nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara van den Speulhof im Next Liberty Premiere.

Als Einstimmung auf die humorvolle und herzerwärmende Geschichte dieses außergewöhnlich liebenswerten und mutigen Helden mit "warz und schweißen" Gefieder geben die beiden Next Liberty-Publikumslieblinge Amelie Bauer und Martin Niederbunner bei der Lesung noch vor der Premiere erste Einblicke in die Produktion.

Lesung zu "Ginpuin" inkl. Autogrammstunde mit der Autorin.

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten!
info@buechersegler.at
oder telefonisch 0316 / 225504

Karten im Next Liberty sichern! Hier geht’s zum Stück im Next Liberty

Das Buch ist im Geschäft oder hier erhältlich GINPUIN im büchersegler Webshop



 
   
 05.10.2017  ‚Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert‘
Geschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr im büchersegler
 
 
Die Schweizer Historikerin Corinne Rufli (37) liest aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“ und spricht mit Karin (79) und Eva (76) über deren Leben. Die Biografien des porträtierten Paars könnten unterschiedlicher nicht sein – doch vor 35 Jahren kreuzten sich ihre Wege...

Im Buch werden elf Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über siebzig aus der Schweiz erzählt.

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser.

Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.

Begrüßung durch Judith Schwentner. Nach der Lesung diskutieren zwei Protagonistinnen unter der Moderation von Gerald Kuhn mit Ihnen/Euch.

Corinne Rufli arbeitet als freie Journalistin und forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte. Weitere Informationen und Pressestimmen unter:
www.lesbengeschichte.ch

SEIT DIESER NACHT WAR ICH WIE VERZAUBERT
FRAUENLIEBENDE FRAUEN ÜBER SIEBZIG ERZÄHLEN v. Corinne Rufli
256 Seiten, 46 farbige und sw-Illustrationen, gebunden
Verlag Hier und Jetzt
978-3-03919-352-3
35,- EUR
Erhältlich im büchersegler Webshop

Die Idee und Umsetzung dieses Abends geschieht in gelungener Zusammenarbeit mit den GRÜNEN SENIORINNEN und den GRÜNEN ANDERSRUM. DANKE!

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten.
info@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04

  Eva_Karin © Siggi Bucher

 
   
 28.09.2017  FreiSchreiben - Hoffnung als Provokation
Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, KULTUM, Minoritensaal
 
 
Literaturfestival FREISCHREIBEN und Ausstellung SPIRO. SPERO. im Rahmen des 50. steirischen herbst

„Der Horizont der Hoffnung hat sich verengt.“ Man ist geneigt, Judith Butlers Kommentar zu den Umbrüchen in den USA als ganz grundsätzliche Analyse westlicher Befindlichkeit zu lesen. Soviel krisenhafte Ereignishaftigkeit war selten, der Raum für Hoffnung, für Utopien gar, scheint beständig zu schrumpfen. Diese seien mittlerweile und angesichts der Allgegenwart schlechter Nachrichten in Medien und sozialen Netzwerken von postapokalyptischer Science Fiction abgelöst worden, wie Thomas Macho angemerkt hat.

Dabei bewegt Hoffnung seit jeher zum Handeln, war die europäische Aufklärung ganz zentral von der Hoffnung beflügelt, Emanzipation, Demokratisierung, gesellschaftlichen Wohlstand, Fortschritt vorantreiben zu können. Dass man sich da vielleicht bloß Hoffnungen gemacht hat, auch das zeigt die Geschichte. Dennoch ist Hoffnung eine Macht geblieben, nicht als helles Licht, sondern vielfach gebrochen. Würden Menschen sich noch solidarisieren und gegen Unrechtsregime kämpfen, würden sie lebensbedrohende Umstände fliehen, wenn es gar keine Hoffnung mehr gäbe?

Mit einer Ausstellung und einem Literaturfestival widmet sich das KULTUM Graz diesen Fragen, lädt zeitgenössische KünstlerInnen und AutorInnen aus aller Welt ein, mit aktuellen Arbeiten, mit neuen Texten und Interventionen zu erforschen, was denn angesichts der Zunahme nationalistischer Bewegungen, autoritärer Systeme und der fortgesetzten Ausbreitung neoliberalen Ungeistes zu tun wäre. Ist da noch Raum für Hoffnung? Für eine Hoffnung, die nicht naiv sondern widerständig wäre?

Eintrittspreis: 7€ / 5€ ermäßigt

LESUNGEN VON
Hamed ABBOUD (SY/A), Ghayath ALMADHOUN (SY/SE), Radka DENEMARKOVA (CZ), Asli ERDOGAN (TUR), Jazra KHALEED (RU/GR), Fiston MWANZA MUJILA (CD/A), Shumona SINHA (IN/F), Alexander ILITSCHEWSKI (RU), Serhij ZHADAN (UKR)

Präsentation der manuskripte 217.
Alle Beiträge im Heft enthalten.

Weitere Informationen:
http://www.kultum.at/?d=hoffnung-als-provokation

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort und hat frische Bücher der Lesenden an Bord.



 
   
 23.09.2017 
Wir falten – WALtag im büchersegler & Fette Beute
Samstag, 23. September, 12 – 15 Uhr
 
  Wer die Wahl hat – hat den Wal.

Verschiedene Wale – verschieden Falt-Techniken.

Katharina von der Crew ist begeisterte Origami-Falterin und Papierliebhaberin und wird gemeinsam mit allen Interessierten Meeriges falten.

Wir, unsere schönen Papiere und Meeresbastelpackungen laden herzlich ein.

Vielleicht schaffen wir es mit den vielen Faltwalen ein Meeres-Schaufenster auszustafffieren?

Und fette Beute am Samstag:
Wir haben ganz viele frische schöne Leseexemplare, die darauf warten, gelesen zu werden. Ab einem Einkauf von 30 EUR darf eines erbeutet und fangfrisch mitgenommen werden. Feine Auswahl!


 
   
 17.09.2017  Großes Theaterfest im Next Liberty
Sonntag, 17. September, 13 – 17 Uhr  
 
Tafeln wie König Artus, 1001 Scherenschnitte, Ginpuins Schminkscholle, Modenschau, Theaterworkshops und Ausschnitte aus dem neuen Programm, viele frische Bücher und und und...
DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Aufgrund des enormen Erfolgs im Vorjahr
werden dem Publikum auch in diesem Jahr nicht nur auf der Bühne erste Einblicke in die Eröffnungsproduktion „König Artus“ oder das Familienmusical „Der gestiefelte Kater“ gewährt, ab 13 Uhr kann man sich auf einen fantastischen Parcours hinter die Kulissen begeben, sich bei unterschiedlichen Stationen auf die Stücke der neuen Spielzeit einstimmen, bei kurzen szenischen Präsentationen und interaktiven Workshops die Probebühne erkunden, sich beim Kinderschminken wie ein Bühnen-Profi fühlen und im opulent ausgestatteten Kostümfundus neu einkleiden lassen oder beim Basteln handwerklich ausprobieren. Unterwegs trifft man dabei vielleicht auf ein paar bekannte Figuren aus der vergangenen und der aktuellen Saison, kann u. a. bei vielen kulinarischen Highlights und Live-Musik die Ensemblemitglieder kennenlernen und sich die eine oder andere Überraschung abholen – egal, ob für eine Stunde oder den ganzen Nachmittag, mit der ganzen Familie oder lieben Freunden: Das große Theaterfest ist auf jeden Fall einen Hinblick wert...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stuecke/?produktionsid=1

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.



 
   
 21.03.2017  Daniel Glattauer liest: SCHAUMA MAL, DANN WER MA SCHON SEHEN Satirische Texte über den Wahnsinn des Alltags
Dienstag, 21. März, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Daniel Glattauer, Autor der Erfolgsromane "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen", liest aus seinen Kolumnen-Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht".

Die satirischen Texte über den Wahnsinn des Alltags sind über viele Jahre auf der Titelseite der Tageszeitung "Der Standard" erschienen und jetzt als vergnüglicher Leseabend zu erleben.

Nähere Informationen und Karten unter:
https://www.ticketzentrum.at/Shop?e=19253

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Philipp Horak

 
   
 03.02.2017  Buchpräsentation "Die Mur in Graz" mit Dr. Romana Ull (Naturschutzbund) und Mag. Andrea Pavlovec-Meixner (Grüne)
Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Es herrscht pulsierendes Leben in und an der Mur!

Imposante Huchen – Fische mit über 1,3 m Länge - feiern mitten im Stadtgebiet Hochzeit. Über ihnen, am Brückengeländer der Erzherzog-Johann-Brücke „verewigen“ sich zur gleichen Zeit Verliebte mit einem Liebesschloss, ein Zeichen ihrer engen Verbundenheit. Graz, eine liebenswürdige und lebenswerte Stadt - aber ohne Mur undenkbar. Der Fluss durchzieht die steirische Landeshauptstadt von Nord nach Süd und prägt als grünes Band das Stadtbild.

Der natürliche Baumbestand mit tausenden mächtigen Aubäumen gleicht einem Dschungel, ist durchaus magisch und wird von Mensch und Tier gerne aufgesucht. BewohnerInnen sowie GrazbesucherInnen verweilen gerne entlang der romantischen Uferpromenade, vor allem im Sommer, wenn die großkronigen Murbäume Schatten spenden und das rauschende Wasser der Mur für eine kühle Brise sorgt. Diese für eine Stadt einzigartige Wildnis ist idealer Lebens- und Erholungsraum. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt spiegelt die Buntheit des Lebens in Graz wider.

Prof. Johannes Gepp dokumentiert gemeinsam mit 45 FachautorInnen die Mur in Graz. In dem Bildband wird ein verwobenes Netz von Natur und Kultur gezeigt. Auf 272 Seiten eröffnen imposanten Aufnahmen ganz neue Perspektiven. 850 Fotos geben erstaunliche Ein-, Weit- und Tiefblicke: Graz anders erleben – im Bewusstsein mit dem Stadtfluss … als Naturschatz hautnah.

Erleben Sie Graz anders – im Bewusstsein des Stadtflusses – einem Naturschatz, den wir hautnah erleben.

Vorgestellt wird das Buch von:
Dr. Romana Ull, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark und
Mag. Andrea Pavlovec-Meixner, Gemeinderätin der Grünen

Die Buchpräsentation soll zum Nachdenken und geistreicher Diskussion anregen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!



 
   
 19.01.2017  Lesung "Werner Schwab – Vom unbekannten Dichter zum anerkannten Dramatiker" mit Bernd Höfer
Donnerstag, 19. Jänner, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Auch Liebe findet sich ein, um nach kurzzeitigen, teilweise fiktiven Diensten wieder entsorgt zu werden. Oder sie entsorgt sich von selbst, löst sich durch irgendeinen Zersetzungsprozess auf und wird wieder zu dem, was sie gewesen ist, einem unsichtbaren Bestandteil des Unglücks.

Liebe nimmt Zeit in Anspruch, kostbare Zeit, in der wichtigere und vor allem beständigere Dinge ihren Platz haben sollten, Liebe ist Zeitraub, sagte er.

Wichtigere Dinge, wie zum Beispiel ein Drama schreiben?, fragte ich. Er gab keine Antwort...

Bernd Höfer zeichnet den Lebensweg Werner Schwabs, beginnend in sehr bescheidenen Verhältnissen in Kohlberg, später über seine Zeit in Graz, danach in Wien nach. Schwab wäre nächstes Jahr 60 Jahre alt geworden.

"Vor der Aufführung meines ersten Stückes war ich nur ein einziges Mal im Theater - und das in der Pause."
                                                                         Werner Schwab

Eintritt frei. Anmeldung erbeten.

© Helmut Schwab

 
   
 12.11.2016  Joachim Meyerhoff liest "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Samstag, 12. November 2016, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz  
 
Fortsetzung der Lesung vom Jänner
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Großeltern kennen wir bereits – auch die Aufnahmeprüfung ist geschafft – wie geht es weiter? Burgschauspieler Joachim Meyerhoff liest, anschließend an das Gastspiel im Jänner, den zweiten Part aus seinem Buch "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der dritte Teil seiner Trilogie schildert, was Joachim Meyerhoff in seiner Schauspielschulzeit in München erlebt: Tagsüber wird er ausbildungsbedingt in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er in der großbürgerlichen Villa seiner Großeltern seine Verwirrung im Alkohol. Der Kontrast zwischen großelterlicher Verrücktheit und schauspielerischem Ich-Zerfall führt zu überfordernden Erlebnissen, die der Schauspieler und Autor so wahnwitzig wie berührend vorträgt.

Nähere Infos und Karten unter:
www.schauspielhaus-graz.com

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

© Jim Rakete

 
   
 22.10.2015  Lesung "Die Schmetterlingsfängerin" mit "Margarita Kinstner"
Donnerstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr im kunstGarten Graz  
 
Buchpräsentation und Lesung im Rahmen von ÖSTERREICH LIEST
"Die Schmetterlingsfängerin" mit der Autorin Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Margarita Kistner, 1976 in Wien geboren, ist Mitglied des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs GRAUKO, hat von 2009 2013 die wöchentliche Lesereihe ALSO (AnnoLiteraturSonntag) mitorganisiert, ist seit 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen und war 2010-2013 Mitglied der Wiener Lesebühne NochDichter. 2012 erfolgte die Gründung des lese- und schreibpädagogischen Kindermagazins Margas Magazin. Sie erhielt 2014 den Shortlist Rauriser Literaturpreis und Shortlist Alpha Literaturpreis. 2015 wurde sie mit dem Theodor Körner Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Ihre beiden Romane MITTELSTADTRAUSCHEN und DIE SCHMETTERLINGSFÄNGERIN sind bei Deuticke erschienen.

Der kunstGarten bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Beginn unter kunstGarten@mur.at oder telefonisch unter 0316 / 26 27 87.

Signierstunde! Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


http://www.kunstgarten.mur.at


 
   
 08.10.2015  Lesung "Roter Spritzer mit Andrea Wolfmayr
Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr in der
Steiermärkischen Landesbibliothek (Veranstaltungssaal)  
 
Buchpräsentation und Lesung
"Roter Spritzer" mit der Autorin Andrea Wolfmayr

Munter geht es weiter in der aufblühenden Provinzstadt. Mit Juli, der sein Imperium ausbaut, Wolfgang und Agnes, die sich endlich gefunden haben, den Töchtern des Buchhändlers in ihren komplizierten Beziehungen, mit Jacky, der seine kriminellen Energien auslebt. Nicht zu vergessen die nachdrängende Generation, denn anscheinend zieht der Aufschwung einen wahren Babyboom nach sich! Einige verabschieden sich freilich, wie das Leben halt so spielt. Der alte und der neue Pfarrer, der Bürgermeister und jedes einzelne Schäflein der kleinen Gemeinde, sie alle haben ihre eigene Geschichte und sind dennoch eng verbunden. Und nichts bleibt, wie es ist. Nach Wolfmayrs Weiße Mischung wird die Schraube im Roten Spritzer angezogen. In fünf Jahren tut sich viel und manche Romangestalten entwickeln sich in ungeahnte Richtungen...

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



 
   
 06.10.2015  Lesung "Winters Garten" mit Valerie Fritsch
Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr Foyer der Grazer Kammersäle  
 
Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

Anmeldung bis 2.10.2015 unter bibliothek@akstmk.at

Der Eintritt ist frei.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


 
   
 03.10.2015  Mariahilfer Kirtag "Do schaust" – Unser Motto: Baum & Mehr
Lesung der Autorin Ariane Himmelgrün "Das Baumgesicht" und Massagekostproben von Uschi Oftring
Samstag, 3. Oktober, 13:00 Uhr im büchersegler  
 
Am 3. Oktober findet bei uns im Viertel ein Festl unter dem Motto "Mariahilf – Do schaust" statt. Viele Gewerbetreibende haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Schauen Sie vorbei und erleben Sie es selbst.

Der büchersegler hat die Autorin Ariane Himmelgrün eingeladen, die aus ihrem Buch ‚Das Baumgesicht‘ lesen wird. Sie hat es auch selbst – sehr genial – illustriert. Im Anschluss an die Lesung können eigene Baumgesichter aus Naturmaterialien kreiert werden. Kreativ dabei: das Kinderatelier Vasata.

Wer lieber die Entspannung sucht, ist bei Uschi Oftring gut aufgehoben. Sie ist erfahrene Körperarbeiterin und wird erzählen, wie sich durch kleine Tricks im Alltag unser Körperempfinden und unsere Körperhaltung verbessern lassen. Als Kostprobe gibt es kleine Massageeinheiten für verspannte Nacken.

Einladung für Groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter
Tel. 0316 22 55 04 oder kirtag@buechersegler.at


Weitere Informationen und Aktionen finden Sie unter:
PDF: Baumgesicht.pdf und WEB: mariahilf-da-schaust


 
   
 23.09.2015
  bis
 25.09.2015 
Literatur Pur
Eva Rossmann, Vea Kaiser, Valerie Fritsch
20:00 Uhr, Orpheum Graz  
 

EVA ROSSMANN: Fadenkreuz
Mittwoch, 23.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Mira-Valensky-Krimi

In der Textilindustrie zählt das gute Image. Das kann das Leben kosten.

Das vietnamesische Restaurant in Wien heißt „Langes Leben". Doch dann wird die Besitzerin Hanh auf offener Straße erschossen.
Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden" und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend.
Oder hat der Mord mit der jungen Näherin Vui zu tun, die nach Österreich geflohen ist, weil sie illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hat?
„ALLES GUT!" steht auf den T-Shirts eines Markenkonzerns. Zwischen Wien, Hanoi und der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig erfahren die Journalistin Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krainer, dass das nicht stimmt.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28390.htm


VEA KAISER: Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein?

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28391.htm


VALERIE FRITSCH: Winters Garten
Freitag, 25.09.2015, 20 Uhr im Orpheum

Ein Narr, wer nichts von Abschieden weiß

Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, die Pflanzen wie die Tiere, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.

Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.

Sprachmächtig und in sinnlichen Bildern erzählt die junge österreichische Autorin Valerie Fritsch von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.

http://www.spielstaetten.at/program-detail.3.28392.htm


Kombiticket um € 24 statt € 30

Kaufen Sie eines der Bücher der drei genannten Autorinnen in der Buchhandlung büchersegler (www.buechersegler.at), lassen Sie sich Ihren Kassenzettel abstempeln und erhalten Sie einen Rabatt auf das Kombiticket für 3 Mal Literatur Pur im Orpheum. Mit dem gestempelten Kassenzettel einfach zum Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder zur Vorverkaufskasse im Orpheum kommen (Achtung, nur Di bis Fr von 14.00 bis 19:00 Uhr) und das Kombiticket um nur € 24 statt € 30 erwerben! Gilt im Vorverkauf und an der Abendkasse für die angegebenen Vorstellungen (Karten nach Verfügbarkeit, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar, keine Barablöse möglich).

 
   
 09.07.2015
  bis
 27.08.2015 
büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 9. Juli – 27. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Das Programm der ORF Hör- und Seebühne 2015:
 09.07.  Valerie Fritsch/Sandy Lopicic & Milos Milojevic
16.07. Olga Flor / Simone Kopmajer
23.07. Günter Eichberger / Krawauli
30.07. Lyrik von Emil Breisach gelesen von Christine
  Brunnsteiner, Helmut Schranz / Martin Pichler
  Max Höfler
06.08. Andrea Sailer, Marie Gamillscheg /
  Ripoff Raskolnikov
13.08. Barbara Frischmuth / Boulous
20.08. Stefan Schmitzer, Irene Diwiak / sHARP Cayenne
27.08. Andreas Unterweger, Andrea Wolfmayr /
  Susana Sawoff

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne


 
   
 21.05.2015  Who the fuck is Alice?
Eine Lesung mit Andreas R. Peternell und Evelyn Peternel
Buchpremiere Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
"Das überrascht, unterhält und amüsiert." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"ein äußerst ungewöhnliches, schönes und liebevoll gemachtes Buch« WDR2

"wilde Assoziationspirouetten .... Pop und Ethik, hier gehen sie zusammen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Popmusik lebt von Fragen, vom infrage stellen und manchmal auch von der Antwort als Frage.« Deutschlandfunk Corso

"kurzweilig, amüsant und äußerst lesenswert.« Kurier

"mal lehrreich, mal mit wilden Assoziationen und immer unterhaltsam … dieses Buch könnte ihre Rettung sein, wenn sie auf der nächsten Party im Smalltalk glänzen wollen.« Radio Bremen

Popmusik ist ein unerschöpflicher Fundus. Sie begleitet uns durch die Abgründe der Pubertät, weist in Liebesdingen den richtigen Weg und unterstützt unseren Kampf gegen das Establishment. Alle drängenden Fragen des Lebens hat sie für uns formuliert. Kann denn Liebe Sünde sein? Was hat dich bloß so ruiniert? Und wer zum Teufel ist Alice?
Bisher haben wir leider kaum befriedigende Antworten auf diese Fragen. Oft wurden sie als rhetorisch missverstanden oder einfach hilflos ignoriert.
Peternell & Peternel (weder verwandt noch verheiratet) schaffen nun endlich Abhilfe. Anhand neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse, sorgfältiger Recherche und vielfältigem Insider-Wissen ist es ihnen gelungen, bessere Antworten zu finden, als die Fragenden es sich hätten träumen lassen. Wenn die Violent Femmes wissen wollen "Why do birds sing?" erhalten wir einen Exkurs in das Universum mobiler Kommunikation, Zarah Leanders „Kann denn Liebe Sünde sein?“ ist Ausgangspunkt einer Tour de Force durch Weltreligionen und Rechtssysteme und "Can't you hear my heartbeat?" von Herman's Hermits lässt sich mit einem Blick in die Historie der Herzchirurgie klar und überzeugend beantworten.

Portät der Autoren

Evelyn Peternel
Evelyn Peternel, geboren 1981, ist Journalistin. Sie studierte Slawistik und arbeitet als Redakteurin im Ressort Politik bei der Tageszeitung Kurier in Wien.

Andreas R. Peternell
Andreas R. Peternell, geboren 1971, ist Kulturarbeiter. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften und arbeitet als Leiter der Kommunikations- und Marketingabteilung beim Kunstfestival steirischer herbst in Graz. Darüber hinaus ist er Redakteur des Feuilletonmagazins schreibkraft.

Anmeldung erbeten unter ALICE@buechersegler.at

Eintritt 7,- EUR/PERSON



 
   
 05.05.2015  Glücklich wie Blei im Getreide – Eine Lesung mit Clemens Setz
Buchpremiere Dienstag, 5. Mai 2015, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
"Vor einigen Monaten", schreibt Clemens Setz, "fand ich in einer Mappe einige alte Erzählungen wieder, die ich als Achtzehn- oder Neunzehnjähriger verfasst hatte. Als ich diese Texte durchblätterte, fiel mir auf, dass ihre Titel, wenn man sie untereinanderschreibt, ein Gedicht im Stil der New York Poets ergeben. Ich stellte die Titelliste auf den Suhrkamp-Blog und schrieb Zusammenfassungen einiger Erzählungen. So entstand die Idee zu dem vorliegenden Band. Das heißt, eigentlich schlug mir Kathrin Passig vor, ich solle doch ein ganzes Buch daraus machen."

Es gibt Geschichten, die sind so abgründig, dass sie sich öffentlich nicht erzählen, sondern nur nacherzählen lassen. Natürlich vom Autor selbst. Hier sind sie. Fünfundvierzig an der Zahl und jede einzelne nicht weniger abgründig illustriert von Kai Pfeiffer.

Auszüge aus diesen Abgründigkeiten (gelesen und illustriert) hören und sehen Sie am fümpften fümpften um neunzehndreißig im büchersegler.

Autor, Kapitänin und Crew freuen sich auf SIE!

Porträt von Autor und Illustrator

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Gründungsmitglied der Künstlergruppe monogatari, Comiczeichner, Ausstellungskurator, Lehrender an der Kunsthochschule Kassel. Zuletzt erschienen: Plus si entente (gemeinsam mit der belgischen Comiczeichnerin Dominique Goblet; dt. Ausgabe Frühjahr 2015)

Anmeldung erbeten unter abgruendig@buechersegler.at

Eintritt 6 EUR/PERSON



 
   
 29.04.2015  GOLDGÖRENEine Lesung mit Thilo Reffert
Mittwoch, 29. April 2015, 16:00 Uhr im büchersegler  
 
Goldgören. Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm findet sich folgende Erklärung zu GÖRE: Kind; in der Einzahl häufiger für "Mädchen", in der Mehrzahl für Kinder beiderlei Geschlechts seit dem 17. Jahrhundert belegt; seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort für Kinder überhaupt verwendet, vor allem in der Mehrzahl.

Sieben Geschichten aus sechs Monaten: Im Juli erleben Louis und Pasquale ziemlich verkehrte Ferien Im August fiebert Grace dem neuen Schuljahr und ihrer neuen Klasse entgegen. Im September kommt Leon in die Schule – aber seine Zwillingsschwester nicht, bei ihr wird es Oktober! Nach den Herbstferien muss Schmelle seinen Tango wiederfinden, während Jannis mit Meister Windo den Rest der Welt rettet. Im November haben Hanne und Lilli ihre liebe Not mit den Noten. Und im Dezember endlich entdeckt Nikolaus, wer der wahre Weihnachtsmann ist.

Zehn Kinder sind natürlich zehn Helden: Helden des Alltags. Sie retten und helfen, sie entdecken dies und verstecken das, sie trauen sich was und meistern jeden Tag diesen verrückten Parcours namens Kindheit. Manchmal sind sie nur Nebenfiguren, die in dieselbe Schule gehen, auf demselben Spielplatz spielen, gemeinsame Bekannte haben oder in der Nachbarschaft wohnen. Sehen sie aus wie Helden? Nicht immer, nein. Aber wir erkennen sie wieder und wissen: In jedem steckt die Hauptfigur der eigenen Geschichte.

Zeitgleich geht am 30. April im Next Liberty bereits die letzte Premiere dieser Spielzeit über die Bühne: Im Kinderstück MEIN JAHR IN TRALLALABAD erzählt der renommierte Autor Thilo Reffert mit viel Humor und Poesie von Emilia, Linus und Renzo, die damit umgehen müssen, dass einer von ihnen für ziemlich lange ziemlich weit wegziehen soll und dabei herausfinden, dass echte Freunde wirklich nichts trennen und was man nicht so alles in einen Koffer hineinmogeln kann...

Wer also Lust auf noch mehr Geschichten von Thilo Reffert hat, schaut auch ins Next Liberty.
Nähere Infos und Termine unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21017

GOLDGÖREN - Lesung mit Thilo Reffert
 Mittwoch   29. April um 16 Uhr und
Donnerstag 30. April um 10 Uhr
im büchersegler, Mariahilferplatz 5, Graz

Anmeldung erbeten unter goldgoeren@buechersegler.at

Eintritt frei!



 
   
 06.03.2015  Zuhause kann überall sein
Lesung der Autorin und Sprachreisenden Irena Kobald
Freitag, 6. März, 19:00 Uhr im büchersegler  
 
Buchpräsentation und Lesung
"Zuhause kann überall sein" mit der Autorin Irena Kobald

Autorin: Irena Kobald
Illustratorin: Freya Blackwood

Hauptperson im Buch ist das kleine Mädchen Wildfang, dass ihre Heimat verlassen und in ein fremdes Land fliehen musste. Dort scheint alles kalt und fremd. Die Menschen, das Essen, die Sprache und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die aus Erinnerungen und Gedanken an Zuhause gewebt ist.

Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben. Eine aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Irena Kobald stammt ursprünglich aus Österreich und lebt heute nach Stationen in zahlreichen Ländern mit ihren vier Kindern in Australien, wo sie als Lehrerin arbeitet. Die Idee zu diesem Bilderbuch kam ihr nach dem Besuch eines sudanesischen Flüchtlingslagers. Freya Blackwood ist eine australische Illustratorin und Special Effects Artist. So hat sie unter anderem an der Herr der Ringe-Trilogie mitgearbeitet. Für ihre Bilderbücher wurde sie bereits ausgezeichnet.

Die deutsche Ausgabe des Titels ist im Februar 2015 im Knesebeck Verlag erschienen.
Originaltitel: My two blankets

Einladung für groß und Klein!

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten.




 
   
 20.11.2014  Meine wundervolle Buchhandlung
Lesung der Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
mit anschließendem Interview
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Petra Hartlieb, die

" ... vor etlichen Jahren zusammen mit ihrem Mann Oliver eine gesicherte Existenz in Hamburg aufgab, um – unglaublicherweise – einen Buchladen in Wien zu kaufen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einließ. Wie und warum sie das so gut überlebte, erzählt sie nun in Meine wundervolle Buchhandlung (DuMont), einem vor Energie sprühenden, humorvollen, kämpferischen Buch, das Mut macht und den unerschütterlichen Glauben beschwört, dass wundervolle Buchhandlungen keineswegs der Vergangenheit angehören – Amazon, dem Internet und vielem anderen zum Trotz."

(schreibt der Hamburger "Falter", der dort "Prinz" heißt)

"Scheiße, wir haben eine Buchhandlung gekauft!"

Petra Hartlieb

Ob sie es wieder tun würde? Die Kapitänin wird im Anschluss an die Lesung mit Petra Hartlieb auf einen Klönsnack zusammensitzen, um Lebenslinien, Parallelen, Ansichten, Einsichten und Buchempfehlungen auszuloten.

Ein Hoch auf die wundervollen Buchhandlungen hierzulande!

Die Kapitänin und Crew erwarten Sie an Deck!

Ahoi!

Eintritt: 8 EUR



 
   
 13.11.2014  Gönn‘ mir doch das bißchen Himmelsblau … (Josef Wagnes)
Musikalische Lesung und CD-Präsentation
Donnerstag, den 13. November, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Die CD

Erst nach dem Tod des Grazer Handelsakademikers und Cellisten Josef Wagnes, erfuhr seine Familie, dass er jahrzehntelang als Komponist aktiv war. Mit Hilfe junger Musikerinnen und Musiker der Kunstuni Graz erforschte sein Urenkel die rund 40 nachgelassenen Stücke. Die meisten Aufnahmen auf "Gönn mir doch ein bißchen Himmelsblau ..." stammen von einem Gesprächskonzert im Florentinersaal der Kunstuniversität am 12. Mai 2014. Die äußerst individuelle, freitonale Musik hat ihre Wurzeln in der Spätromantik und in der beginnenden Moderne. Josef Wagnes baute auch Elemente aus der Unterhaltungsmusik des frühen 20. Jahrhunderts und Volksweisen in seine stets kurzen, prägnanten Kompositionen ein.

Josef Wagnes

Josef Wagnes, geboren 1891 als Kaufmannssohn im steirischen Voitsberg, lebte während der Vorkriegsjahre als Wirtschaftsstudent und Musiker in Wien. Zu seinem Bekanntenkreis zählten unter anderem Gustav Mahler, Karl Goldmark und Joseph Marx. Beim berühmten "Watschenkonzert" am 31. März 1913 saß er im Publikum. Während des Ersten Weltkriegs begann er selbst zu komponieren. An der Front machte er sich musikalische Notizen, die er später ausarbeitete. ("Slowakisch", "Trauerchor", "Dem Freunde"). Den Großteil seiner Kompositionen stammen aus den 1920er und 1930er Jahren. Sein Onkel war der Militärkapellmeister und Komponist Eduard Wagnes (k.u.k.-Marsch: "Die Bosniaken kommen").

Neben musikalischen Eindrücken wird Andreas Stangl, der Urenkel Josef Wagnes, Tagebuchaufzeichnungen seines Urgroßvaters lesen und diese in Kontext mit prominenten Zeitgenossen wie Georg Trakl, Arthur Schnitzler Stefan Zweig setzen.

Ein wunderbares Stück Zeit- und Musikgeschichte.

Eintritt: 7 EUR


© Andreas Stangl

 
   
 27.10.2014  Das Mißverständnis (Albert Camus)
Montag, 27. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz (Probebühne)  
 
Nach dem Roman von Albert Camus

Ein Spiel mit SchauspielerInnen & Puppen

"Man kann im Vergessen nicht glücklich sein". Also kehrt Jan zurück in seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren verlassen hatte. Entgegen dem Rat seiner Frau Marie mietet er sich unter falschem Namen in dem unwirtlichen Gasthof bei Mutter und Schwester ein. Aus der Deckung will er die Verhältnisse beobachten, um entscheiden zu können, was ihm Heimat und Familie bedeuten. Aber der Erkennungsprozess gerät zum kommunikativen Missverständnis. Jan weiß nicht, dass die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord an Alleinreisenden bestreiten. Längst haben sie alle moralischen Skrupel abgelegt. Gewohnheit beginnt beim zweiten Verbrechen. Und "was man nicht kennt, ist leichter zu töten." In seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt 1944 im besetzten Paris, behandelt Camus die Frage von Heimat und Exil mit der Wucht einer antiken Schicksalstragödie. Sein Roman Der Fremde (1942), der Essay Mythos des Sisyphos (1943) und Das Missverständnis bilden einen Themenkomplex, in dem Camus die als absurd empfundene menschliche Existenz verarbeitet. In Das Missverständnis setzt er der Vernichtungskraft Europas die Vision einer freien menschlichen Existenz entgegen; das Synonym dafür ist das Meer. Mit Jans Heimkehr lässt Camus, selber Wanderer zwischen den Welten, zwei historisch und geografisch weit auseinander liegende Lebensgefühle kollidieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21141&representation=true

Weitere Termine:
 01.11.2014 (Sa)	20:00 Uhr
02.11.2014 (So) 20:00 Uhr
09.11.2014 (So) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
22.11.2014 (Sa) 20:00 Uhr
13.12.2014 (Sa) 20:00 Uhr
  Publikumsgespräch im Anschluss
14.12.2014 (So) 20:00 Uhr
18.12.2014 (Do) 20:00 Uhr
19.12.2014 (Fr) 20:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Senyeb Saleh, Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

 
   
 25.10.2014  Michael Köhlmeier erzählt vom Teufel
Samstag, 25. Oktober 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz  
 

DER TEUFEL – EINE BIOGRAPHIE

Auch in dieser Spielzeit kommt der große Geschichtenerzähler und Romancier ins Schauspielhaus und erzählt heuer Der Teufel – Eine Biographie.
Ein langer Abend, denn es gibt viel zu erzählen über den Teufel.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21140

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Udo Leitner

 
   
 24.10.2014  Klaus im Schrank (Erich Kästner)
Freitag, 24. Oktober 2014, 15:30 Uhr, Next Liberty, Graz  
 

ES MÜSSTE ALLES GANZ ANDERS SEIN!

Eltern müssten sich weniger mit Geldverdienen und Streiten und dafür mehr mit ihren Kindern beschäftigen, Weihnachten sollte wieder ein Familienfest sein und überhaupt müssten Kinder und Komiker das Sagen haben – dieser Meinung ist zumindest Klaus Kloppstock, der seine Hausaufgaben am liebsten gegen eine Filmkamera und seine Eltern gegen solche eintauschen würde, die auch mal mit ihm und seiner Schwester Kläre in den Zoo gehen (und nicht immer den kinderlieben Onkel Altenberg vorschieben!).
Gesagt, geschehen: Kurz vor Weihnachten gehen im Kinderzimmer mysteriöse Dinge vor und Klaus und Kläre entdecken im Inneren ihres Kleiderschranks eine herrlich verdrehte Filmwelt, in der der! Charlie Chaplin und "The Kid"-Kinderstar Jackie Coogan Regie führen und die Kinder für ihr neuestes Filmprojekt "Die Schule der Erwachsenen" engagieren. Dafür tauschen die Geschwister und die Eltern Kloppstock die Rollen, erleben Schule und Arbeit, Spiel und Sport aus der jeweils anderen Perspektive und stellen fest, dass weder Kind- noch Erwachsensein wirklich einfach ist, aber Familiesein viel Freude machen kann. (Und: Solange man nur sich selbst nicht zu ernst und dafür alle anderen in bzw. auf den Arm nimmt, steht auch einem filmreifen Happy End á la Hollywood nichts mehr im Weg ...)

Erich Kästners "modernes Weihnachtsmärchen" aus dem Jahr 1927 nimmt bereits die zentralen Themen von Kästners späteren Kinderbüchern vorweg und wirkt mit seinem starkem Engagement für Kinder, der grotesken Erzählweise und der pointierten Darstellung familiärer Überforderung auch heute noch äußerst "modern". In der Regie von Michael Schilhan ist "Klaus im Schrank" nun – erstmals in Österreich – als skurrile vorweihnachtliche Familienkomödie zu erleben, die zeigt, dass vieles im Leben viel leichter fällt, wenn man sich seine kindliche Seele, Fantasie und Humor bewahren kann.

Für Kinder und Erwachsene ab 7 Jahren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=21012

Weitere Termine:
 24.10.2014 (Fr)	15:30 Uhr
25.10.2014 (Sa) 15:30 Uhr
29.10.2014 (Mi) 15:30 Uhr
14.11.2014 (Fr) 15:30 Uhr
15.11.2014 (Sa) 15:30 Uhr
19.12.2014 (Fr) 15:30 Uhr
20.12.2014 (Sa) 17:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


© Lupi Spuma

 
   
 23.10.2014  Vernissage "TIERE wie wir sie sehen", Nora Linne-Visconti
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:30 Uhr im büchersegler  
 

Unsere heimatliche Fauna.

Wie wir sie sehen oder noch nicht gesehen haben.


Nora Linne-Visconti (Dresden) zeigt heimische Tiere in grafisch unterschiedlicher Darstellung.

Mit wenig Farbe und präzisem Strich.
Knallbunt und leuchtend. Wie Bonbons.

Naturkunde für die Augen.

Siebdruck und Offset-Druckverfahren.



 
   
 22.10.2014  Thomas Glavinic "Meine Schreibmaschine und ich"
Mittwoch, 22. Okt. 2014, 18:00 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek  
 

Österreich liest 2014 - Treffpunkt Landesbibliothek

Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

Nähere Informationen und Anmeldung unter:
landesbibliothek.steiermark

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



 
   
 28.09.2014  Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman "Brennerova"
Sonntag, 28. September, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: mit seiner anderen Freundin läuft es ebenfalls verdammt gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass auch noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von einem Mädchenhändlerring entführt worden und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21128

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Haas – Bücher feil.

Wolf Haas wird im Anschluß an die Lesung signieren.




 
   
 20.09.2014  Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 20. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht  
 
Am 20. September startet das Schauspielhaus Graz in die neue Spielzeit – auch heuer wieder mit einem großen Theaterfest in und rund um das Schauspielhaus und natürlich einer Doppelausgabe der PREVIEW 14/15, der Spielzeitshow. Alles unter dem Spielzeit-Motto: "von oben nach unten – von unten nach oben"!

Es geht wieder los!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen mit dem gesamten Ensemble und spannenden Gästen: von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2014/2015, der Spielzeitshow!

Unbedingt vormerken!
Ab 16 Uhr
volles Programm im ganzen Haus – Schauen, Spielen, Lachen und Staunen! Die SchauspielerInnen zeigen Überraschendes für Groß und Klein! Feiern Sie mit dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und allen MitarbeiterInnen des Hauses den Beginn der neuen Spielzeit!

Um 17.30 und 21 Uhr: PREVIEW 2014/2015, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in die neuen Produktionen!

Tickets sichern!
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentInnen, TheaterreferentInnen und als Mitglied des Vereins »Freundeskreis Schauspielhaus Graz e.V.« haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten der Preview-Shows. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 6, der Eintritt zum Fest ist frei!

Bis spät in die Nacht!
Ab ca. 22.30 Uhr
rocken die SOULbRÜDER im Foyer des Schauspielhauses bis weit in die Morgenstunden. Informationen zum Programm finden Sie ab Anfang September hier!

Nähere Informationen unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=21212

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und an Bord.


© Lupi Spuma

 
   
 14.09.2014  Großes Theaterfest im Next Liberty Graz
Sonntag, 14. September ab 14 Uhr  
 

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Die neue Spielzeit beginnt!

Beim großen Theaterfest am Sonntag, den 14. September 2014 haben alle Kinder und Erwachsenen, Familien und Freunde, Theaterfans und Interessierten im und um das Next Liberty die Gelegenheit, einen Nachmittag lang das Theater von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, sich selbst in verschiedenen Rollen und Kostümen auszuprobieren, mit Profis aus allen Sparten mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen zu erfahren, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, die ganze Stadt mit orangen Luftballons zu bevölkern und sich bei jeder Menge (Live-)Musik und kulinarischen Leckerbissen gemeinsam mit dem Team des Next Liberty darauf einzustimmen, dass Spielzeit doch die schönste Zeit des Jahres ist...

Eintritt frei!

Das gesamte Programm findet sich hier:

http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz und auf dem Tisch.



 
   
 22.08.2014  Lesung Gudrun Büchler "Unter dem Apfelbaum" (Roman)
Freitag, den 22. August, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Magda, Mathilda, Marlies, Milla – vier Generationen von Frauen und deren Lebensgeschichten: Millas Urgroßmutter Magda wird 1902 im Alter von zehn Jahren auf einen reichen Hof gegeben, um zu arbeiten und die eigene Familie zu entlasten.
Da Magda bei der Geburt ihrer Tochter Mathilda starb, schickt ihr Mann diese später auf das Internat einer Landwirtschaftsschule.
Der Krieg veranlasst Mathilda, die eigene Tochter Marlies vor der anrollenden Front fortzuschicken, während sie selbst auf dem Gut verbleibt.
Marlies’ Tochter Milla ist von Geburt an taub und stumm und wird schließlich in die Obhut einer Bäuerin gegeben, die ihr Haus als Heim für behinderte Jugendliche führt.
Dies ist der Beginn der Geschichte, wir schreiben das Jahr 1973. Ein Jahrhundert, eine Familie, vier Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verbunden sind.

Gudrun Büchler
wurde 1967 in Mödling bei Wien geboren und lebt auch dort. Sie absolvierte 2008/09 die Leondinger Akademie für Literatur und veröffentlichte bislang zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Apfelbaum ist ihr Romandebüt.



 
   
 10.07.2014
  bis
 28.08.2014 
büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 10. Juli – 28. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sie unter:
ORF Hör- & Seebühne


 
   
 11.06.2014  Immer noch Sturm (Peter Handke)
Mittwoch, 11. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz  
 
"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 21.06.2014	19:30 Uhr      zum letzten Mal
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma

 
   
 07.06.2014
  bis
 08.06.2014 
Gartenlust-Fest am 7./8. Juni (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr
Gartenkult und Beetgeflüster bei Angelika Ertl
Warnhauserstraße 10, Feldkirchen bei Graz  
 
Im Süden von Graz wird seit Jahrzehnten ein Stück Natur mit besonders viel Freude und Zuneigung gestaltet: Angelikas Garten. Er bietet Kunstwerken - von Mensch und Natur geschaffen - einen zeitlosen Rahmen. Eingebettet ins saftige Wiesengrün finden hängende Malereien auf Bäumen, Skulpturen inmitten von Gräsern und Masken umrundet Sträuchern ihren Platz. Ausgefallenes und Einheimisches, Künstlerisches und Biologisches: kein Widerspruch, sondern eine ganz natürliche Ergänzung!
Entdecken Sie die Möglichkeiten, die ein Garten als Kunst- und Lebensraum bietet, und (Garten)Tore zu neuen Möglichkeiten werden sich für Sie öffnen!

Highlights am Gartenlustwochenende:
Floristische Meisterstücke von Angelika Ertl und Roman Malli, Farbmalerei von Ernestine Faux-Russ, Tonkunst für den Garten von Stefan Pack, "Kunst-im-Garten" Skulpturen von Stephan Steinkellner und eine "Grüne-Bibliothek" vom büchersegler.

Aktuelle Informationen unter: www.blumen-oliva.at
Infos zu den Gartenreisen unter: www.olivareisen.at

Gartenlustwochenende Eintritt: 8,00/Person, Kinder frei



 
   
 06.06.2014  Holzfällen (Thomas Bernhard) - zum letzten Mal!
Freitag, 06. Juni 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz  
 
Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma

 
   
 05.06.2014  Lyrik Lesung
Emil Breisach‚ "es ist die SPRACHE, die uns Flügel verleiht"
Donnerstag, den 5. Juni, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Seit 10 Jahren erscheint immer wieder neue Lyrik von Emil Breisach. Mit nun 91 Jahren ist es dem Kunstförderer, Menschenfreund und Politmenschen immer noch ein Anliegen, Menschen zu bewegen, vieles kritisch zu hinterfragen und Menschen zu ermutigen, die Natur zu schützen. Nach dem Motto „es ist die Sprache die uns Flügel verleiht“ hören Sie einen Ausschnitt von Texten von 2008 bis 2014. „den Sand hören“, „die Schere der Zeit“ und „Flut der Klänge“ sind nur ein Querschnitt seiner Epigramme und Gedichte. Er verwendet somit Kunst, also Lyrik als mächtiges Gestaltungsmittel zur Bewusstwerdung und als Katalysator die Dinge nur anzudeuten, sie in Schwebe zu halten, um den Hörer nicht zu entmündigen. Er analysiert genau das soziale Geschehen und führt einem die menschlichen Schwächen und Eigenheiten vor Augen. Emil Breisach beschreibt sehr einfühlsam Naturereignisse, es ist wie lyrisches Bildermalen. Sehr oft stößt er an Grenzen des Beschreibbaren, vieles bleibt offen, somit ergibt sich ein unglaublicher Raum an Freiheit der Interpretation.

An diesem Abend liest Marie Delorme Texte von und für Emil Breisach. Sie ist selbst in verschiedenen Bereichen kreativ tätig. Sie malt, kreiert Skulpturen in Stein und Ton. Es entstehen zurzeit Lyrik und Prosatexte. Vor einigen Jahren entstand eine Klaviermusik CD mit eigenen Improvisationen, eigenen Gedichten und Fotos. Die Vielseitigkeit im Kreativen entspricht ihrer Begabung. Die Liebe fürs Lesen und Sprechen von Texten, entdeckte sie vor einigen Jahren.

Christoph Pichler an der Gitarre wird die Lesung musikalisch tragen. Er absolvierte das Studium Gitarre an der Jazzabteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Der traditionelle Bluesstil und die Jazzimprovisationen gehören zu den Grundpfeilern seiner Musik. Seine Vorliebe und Stärke sind Bluesballaden und Jazzimprovisationen auf feine und subtile Art.


 
   
 23.04.2014  Lesung und Buchpräsentation mit Alfred Komarek
am Mittwoch, 23. April, 18:00 Uhr
Steiermärkische Landesbibliothek, Auditorium des Joanneumsviertels  
 
Alfred Komarek, gebürtiger Steirer, wird anlässlich des Welttages des Buches am 23. April in der Steiermärkischen Landesbibliothek aus seinen letzten Werken lesen. Unter anderem aus "Anstiftung zum Innehalten" sowie aus den Polt-Romanen.

Biographie:

Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee, fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren die Möglichkeiten dieses junge Medium auszuschöpfen und auch geschriebenes Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Zuletzt arbeitete er für die Reihe "Universum" an den Dokumentationen "Wasserwege", "Der Stephansdom", "Leben im Stein", "Salzkammergut", "Schönbrunn" und "Weinviertel" mit.
Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.
Der Einordnung in Kategorien versteht sich Komarek immer wieder zu entziehen, wie auch die aktuellen Buchveröffentlichungen illustrieren. Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Vier Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die "Romy" für das beste Drehbuch.
"Die Villen der Frau Hürsch", "Die Schattenuhr", "Narrenwinter" und "Doppelblick" sind Romane einer Tetralogie aus dem Salzkammergut.
Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

Eine Leseprobe aus ‚Anstiftung zum Innehalten‘ finden Sie unter:
Leseprobe

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Nähere Informationen und Anmeldung unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at



 
   
 17.04.2014  Holzfällen (Thomas Bernhard)
Donnerstag, 17. April 2014, 19:00 Uhr, Schauspielhaus Graz  
 
Nach dem Roman von Thomas Bernhard, Bühnenfassung von Krystian Lupa.

Thomas Bernhard stellt seiner sehr persönlichen, gewaltiggenialen Schmähschrift auf den Kunstbetrieb und die Gesellschaft ein Zitat von Voltaire voran: "Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich." So lässt Bernhard seinen Ich-Erzähler unglücklich mitten unter den Menschen in einem Ohrensessel versinken: Vom Selbstmord einer ehemaligen Freundin nur wenig beeindruckt, veranstaltet das Ehepaar Auersberger ein so genanntes "künstlerisches Abendessen", dessen Höhepunkt der Besuch eines Burgschauspielers werden soll. Der Ich-Erzähler beobachtet die zunehmend betrunkener werdenden Gäste – gelangweilt von den Selbstdarstellungen ziehen seine Gedanken immer weitere Kreise und er lässt seiner Verachtung freien Lauf: Frau Auersberger ist eine gescheiterte Sängerin, ihr Mann ein "vom Vermögen seiner Frau stumpfsinnig gewordener Gesellschafts-Kopist", die anderen geladenen Gäste nichts als "Künstlerattrappen", der zu später Stunde erscheinende Schauspieler der "Prototypus des durch und durch fantasielosen und also völlig geistlosen Poltermimen". Doch unerwartet blitzt Sympathie für den Schauspieler auf, als der im Anschluss an einen Wutausbruch ein pathetisches Bekenntnis zur Natur ablegt: "Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen." Bernhards Holzfällen ist eine tosende Abrechnung mit der feinen Wiener Gesellschaft, dem Künstlertum, dem Theater und der Schauspielerei, die in den satirisch-sarkastischen Übertreibungen eine alles zersetzende Komik gewinnt. Krystian Lupa brachte fünf polnische Erstaufführungen der Texte Bernhards auf die Bühne, die für das zeitgenössische Theater Polens richtungsweisend waren: neben den Dramen Immanuel Kant, Über allen Gipfeln ist Ruh und Ritter, Dene, Voss auch die Romane Das Kalkwerk und Auslöschung. Krystian Lupa, Vorstand der österreichischen Thomas Bernhard Privatstiftung, wurde nicht zuletzt für diese Arbeiten in polnischen Publikationen als "Meister der Adaption" bezeichnet. Holzfällen ist seine erste Thomas-Bernhard-Inszenierung in Österreich.

Thomas Bernhard rechnet in Holzfällen gnadenlos mit seinen einstigen Förderern ab: "Wir bekommen von ihnen alles, und wir bestrafen sie dafür lebenslänglich mit Verachtung und Hass." Wie beeinflusst Geld Wissenschaft und Kunst? Gibt es überhaupt eine Förderung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben ohne eine direkte oder indirekte Gegenleistung zu erwarten? Wie kommt man zu Sponsoren und welche Abhängigkeiten werden damit geschaffen? Das Symposion Uni im Theater nähert sich der Thematik von mehreren Seiten. Ao. Univ. Prof. DDr. Irmgard Lippe, Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz, untersucht, welche Auswirkungen Sponsoring für die Freiheit der Forschung hat und haben kann, und Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Leiter der Landesnervenklinik Sigmund Freud, nähert sich dem Thema von der psychologischen Seite unter der Überschrift: Der selbstkorrupte Mensch.

Weitere Termine:
 19.04.2014 	19 Uhr
09.05.2014 19 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17816

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Johannes Silberschneider © Lupi Spuma

 
   
 15.04.2014  Immer noch Sturm (Peter Handke)
Dienstag, 15. April 2014, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Graz  
 
"Meine Vorfahren nähern sich von allen Seiten." Unter dem Apfelbaum seiner Ahnen, der wie diese fest im Jaunfeld verwurzelt ist, nimmt der Dichter Peter Handke eine Familienaufstellung vor. Anhand der zum Teil fiktionalisierten Biografien seiner Mutter und die ihrer Eltern und Geschwister, die der slowenischen Minderheit in Kärnten angehörten, wird ein bewegtes Zeitalter Kärntner Geschichte lebendig – vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler ist um Verstehen und Aneignung der Lebenswelt seiner Vorfahren bemüht, die wider Willen eine tragische Entwicklung erfährt. Als Spielleiter vermag er Zeiten und Perspektiven zu wechseln: mal ist er nur Beobachter, mal mischt er sich als Familienmitglied mit Fragen und Kommentaren ein. So begleitet sein Blick die drei Onkel in den Krieg, mit dem die "Großdeutschen" nicht nur das traditionelle Leben der slowenischen Bergbauern nachhaltig verändert haben. Zwei von ihnen werden auf fernen Schlachtfeldern fallen, ein dritter geht zu den Partisanen. Auch die düstere Tante schließt sich den "grünen Kadern" an, die in den Heimatwäldern bewaffneten Widerstand leisten. Das »Ich« verfolgt ihren Weg, erlebt die Schwere vieler Entscheidungen, Opfer und Entbehrungen. Endlich feiern sie das Ende des Krieges, aber die Ruhe nach dem großen Sturm erweist sich als so kurz wie trügerisch. "Hauptsache, man lebt. Aber wer ist man? Und was heißt Leben?" Denn die Sieger werden binnen kurzer Zeit wieder zu Ohnmächtigen; ihnen wird das Recht auf Sprache und kulturelle Identität abgesprochen und ihre historische Leistung gibt Anlass zu Anfeindungen. "Warum wir? Wir haben doch verloren. Sind kein Thema. Und auch kein Stoff zum Träumen!", schlägt es dem selbsternannten Spielleiter von den Seinen entgegen. Aber beharrlich setzt das "Ich" in Peter Handkes traumspielhafter Bühnendichtung seine Ahnen ins Zentrum der Geschichte.
Regisseur Michael Simon lässt neben den SchauspielerInnen 14 SpielerInnen mit slowenischen Wurzeln und Sprache in seiner Inszenierung mitwirken.

FOTOAUSSTELLUNG zu Immer noch Sturm
Nach dem großen Interesse an der Ausstellung zu Thalerhof im Schauspielhaus Graz wird auch Michaels Simons Inszenierung Immer noch Sturm von einer thematischen Fotoausstellung begleitet. Vor der Zugabe mit Maja Haderlap am 25. Februar eröffnet die Ausstellung zum Widerstand der Kärntner Slowenen gegen das NS-Regime um 18 Uhr im Foyer 1. Rang.
Die Ausstellung im Foyer und Salon im 1.Rang kann eine Stunde vor allen Vorstellungen auf der Hauptbühne besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
 29.04.2014 	19:30 Uhr
20.05.2014 19:30 Uhr
Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17817

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


Christoph Rothenbuchner © Lupi Spuma

 
   
 03.04.2014  ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 3. April 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz  
 
Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Thomas Stangl aus seinem Roman
"Der einzige Ort", erschienen beim Literaturverlag Droschl.

Zwei Reisen nach Timbuktu: Im 19. Jahrhundert versuchen zwei Europäer, die reiche Oasenstadt inmitten der Sahara zu erreichen.

Der eine ist der englische Major Alexander Gordon Laing, der eine offizielle Karawane durch die Wüste führt. Der andere ist der Franzose René Caillié, der von niemandem unterstützt wird und als Moslem verkleidet die damals begehrteste Stadt Afrikas sucht.
Beide erreichen Timbuktu, doch nur einer überlebt. Thomas Stangl verwandelt die historischen Ereignisse in eine literarische Phantasie über Afrika, wie es sie kein zweites Mal gibt.

Sehnsucht nach dem Unbekannten? Oder doch Angst vor dem Fremden? Der große Afrika-Roman, ausge¬zeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Almut Tina Schmidt


 
   
 27.03.2014  ORTSWECHSEL – Literarische Begegnungen in Europa, Asien, Afrika
Do., den 27. März 2014, 19:30 Uhr, Afro-Asiatisches Institut, Graz  
 
Die Welt wandelt sich und Heimat ist nicht mehr das, was sie einmal war. Ortswechsel ist eine Reihe am Afro-Asiatischen Institut in Graz, die gesellschaftspolitische Entwicklungen mit literarischen Augen betrachtet.

Was bedeutet kulturelle Heimat im 21. Jahrhundert? Wie ist es möglich, bei all den Wanderungen zwischen den Kontinenten kulturelle Identität zu behalten? Und was kann die Literatur dazu beitragen?

In dieser Reihe liest Matthias Politycki aus seinem Roman "Smarkand", erschienen bei Hoffmann & Campe.

2026. Dieses Buch führt in die Zukunft. Die Welt ist aus den Fugen geraten, seit Jahren tobt ein erbitterter Glaubenskrieg. Wo einst die sagenumwobene Seidenstraße entlang führte, ist das Epizentrum der Erschütterung: in Samarkand in Zentralasien.

Dorthin reist Alexander Kaufner, Gebirgsjäger und Grenzgänger. Als Agent hat er einen hehren Auftrag zu erfüllen: eine geheimnisvolle Kultstätte zu finden, deren Inhalt den Krieg beenden soll: Doch kann der Kampf der Kulturen wirklich von einem Haufen heiliger Knochen abhängen?

Geschichtenprall und bildmächtig:
Dieses Buch ist ein Epos, eine Warnung, ein Abenteuer!

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: frei


Veranstaltungsort:
Afro-Asiatisches Institut
Leechgasse 24
8010 Graz
Tel: +0316 / 32 44 34-0
www.aai-graz.at

©Mathias Bothor


 
   
 31.01.2014  Vernissage "BILDERWIESE. WORTLANDSTREICHER."
mit Eliana Schnabler (Kunst) und Julia Hager (Text)
Freitag, den 31. Jänner 2014, 19:30 Uhr im büchersegler  
 

 
   
 30.01.2014  Wolfspirit – Meine Geschichte von Wölfen & Wundern mit Gudrun Pflüger
Donnerstag, den 30. Jän. 2014, 19:30, NMS Päd. Hochschule, Hasnerplatz  
  "Ein Wolf zeigt sich dir nur,
wenn er dir etwas mitteilen will."

Indianisches Sprichwort

Sie lebt in der kanadischen Wildnis, folgt den Spuren der Küstenwölfe und verbringt einen ganzen Nachmittag inmitten eines wilden Wolfsrudels – eine Sensation. Für die Wildbiologin Gudrun Pflüger sind die Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine Unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung eineinhalb Jahre – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung.

In ihrem Buch erzählt Gudrun Pflüger ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die viel mehr ist als ein Wildnis- und Abenteuerbericht. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Heilung - berührend und packend erzählt.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Eintritt: Unkostenbeitrag

Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Steiermark (Hasnerplatz)
Hörsaal A

Praxisschule - Neue Mittelschule
Hasnerplatz 12, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 8067 0
Fax: +43 (0) 316 8067 3199
http://www.phs.phst.at



 
   
 25.11.2013  Ari heißt Löwe - Ari Rath liest aus seinen Erinnerungen
Montag, 25. November, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz  
 
Der in Wien als Sohn galizischer Juden geborene Journalist Ari Rath war oft Zeuge einschneidender Ereignisse in Politik und Zeitgeschichte, die er nun in einem sehr persönlichen Buch aufgeschrieben hat. Er berichtet darin vom „Anschluss“ und der Flucht aus Österreich, vom harten Leben im Kibbuz, von seinen Jahren in den USA im Dienst der zionistischen Jugendbewegung und dem mühsamen Aufbau des Staates Israel. Und er erzählt von seiner Zeitung, der „Jerusalem Post“, bis zum Ende seiner Tätigkeit als Chefredakteur das Sprachrohr eines politisch liberalen Israel, und seinen Begegnungen als Journalist mit Adenauer und Ben-Gurion, Brandt, Schmidt und Sadat.

Veranstaltungsort:
Festsaal im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:
http://www.clio-graz.net

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



 
   
 22.11.2013  "Herzbetrunken. Ein Ringelnatz-Liederabend
mit "Steffi Krautz & "Christoph Rothenbuchner
Freitag, 22. November, 20:30 Uhr im Schauspiehaus Graz, Ebene 3  
 

"Auf der Diele muss ein dicker Teppich liegen, damit man gelegentlich kopfstehen und mit den Beinen strampeln kann!"

So beschrieb ein Rezensent das besondere Lesevergnügen von Ringelnatz-Gedichten. Joachim Ringelnatz (1883–1934), artistischer Komödiant und Wortkobold, Seemann und Buchhalter, Werbetexter und Soldat, schrieb Lyrik, Prosa und malte in Öl. Die politisch unruhigen 20er- und 30er-Jahre beschrieb er scharfsichtig, rigoros und humorvoll. Klaus von Heydenaber studierte Klavier am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz. Dem Publikum des Schauspielhauses ist er bekannt durch die Inszenierungen von Viktor Bodó (u. a. Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, Amerika), die er als Komponist und musikalischer Leiter seit Jahren erfolgreich begleitet. Für Herzbetrunken vertont er Ringelnatz-Gedichte und führt zum ersten Mal selbst Regie.

Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=17926

Weitere Termine:
23. November 20:30 Uhr

Der büchersegler ist mit einem ringelnatzigen Büchertisch vor Ort.


Klaus vonHeydenaber, Christoph Rothenbucher © Lupi Spuma

 
   
 16.11.2013  PREMIERE – Aladdin und die Wunderlampe
Samstag, 16. November, 17:00 Uhr in der Oper Graz  
 
Robert Persché und Andreas Braunendal / nach dem orientalischen Märchen aus "1001 Nacht" / Musikalische Leitung Maurizio Nobili

WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE, WÜRDE ICH...


Ja, was eigentlich? Diese Frage stellt sich auch der junge Aladdin, der zufrieden ist, solange er unbeschwert tanzen und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch als die schöne Jasmin in sein Leben tritt, bekommt er doch Zweifel: Ist es möglich, dass sich die Tochter eines englischen Archäologen in einen armen Straßenjungen verliebt? So etwas gibt es doch nur im Märchen! Diese Überlegungen macht sich der böse Zauberer Dschafar zunutze und spannt den abenteuerlustigen Aladdin für seine größenwahnsinnigen Zwecke ein – doch der Plan misslingt und Aladdin gelangt unverhofft in den Besitz einer Wunderlampe bzw. eines liebenswerten Dschinns, der ihm zwar (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen, jedoch nur bedingt dazu beitragen kann, das Herz von Jasmin für sich zu gewinnen. Also liegt es am Ende doch an Aladdin, Dschafar zu besiegen und zu beweisen, dass die reale und die Märchenwelt gar nicht so weit voneinander entfernt sind...

Wer glaubt, das berühmte Märchen von „Aladdin und die Wunderlampe“ bereits zu kennen, wird in dieser humorvollen, mitreißenden und romantischen Musical-Adaption des Next Liberty in der Oper Graz noch so manch wunderbare Überraschung und märchenhafte Verwandlung erleben.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Weitere Termine:
 18.11.2013	(MO)	16:30 Uhr
09.12.2013 (MO) 11:00 Uhr
17.12.2013 (DI) 11:00 Uhr und 16:30 Uhr
28.12.2013 (SA) 11:00 Uhr
30.12.2013 (MO) 16:30 Uhr
01.02.2014 (SA) 11:00 Uhr
08.02.2014 (SA) 11:00 Uhr und 17:00 Uhr

Weitere Informationen und alle Veranstaltungen des Kinder- und
Jugendtheaters Next Liberty unter:

http://www.nextliberty.com



 
   
 06.11.2013  Erwin Riess: Herr Groll und die ungarische Tragödie (Lesung)
Mittwoch, 6. November 2013, 19:00 Uhr im
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz  
 
Herr Groll, ein Rollstuhlfahrer, der sich mit windigen Geschäften durchbringt, und sein Freund der "Dozent", ein Privatgelehrter aus gutem Hause, recherchieren im Milieu der osteuropäischen Pornoindustrie. Das ermittelnde Duo stößt im nordungarischen Gebirge auf einen Pornoring, der in den Kasematten einer Burg mit der Produktion abseitiger Filme für einen speziellen Kundenkreis Millionen verdient und von höchster Stelle gedeckt wird. Rasch werden aus den Ermittlern Gejagte, die gemeinsam mit einem Roma-Mädchen und einem verrückten Mann namens Roebling auf einer rasanten Flucht durch die Tiefebene zu entkommen versuchen.

Riess’ Roman ist fesselnd, witzig und poetisch. Groll und der "Dozent" decken nicht nur ein abscheuliches Verbrechen auf. In bekannter Manier befinden sich die beiden im Dauerstreit über diverse Welträtsel, wie den Einfluss der weiblichen Brust auf die Weltoffenheit und die Kunst des Stiegensteigens mit dem Rollstuhl. Ein ungewöhnliches, ein aufrüttelndes Buch.

Erwin Riess, geb. 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien. Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller. Aktivist der Behindertenbewegung. Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche "Groll-Geschichten"

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

bildungsverein.kpoe-steiermark.at



 
   
 30.10.2013  zwei-takt+motor – Segeln gegen die Flaute
mit: Marcel Fotter (Text), Andreas Stangl (Text) und
Ernst Grieshofer (Musik/Rhythmus)
Mittwoch, 30. Oktober, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Auf literarischer See mit Texten von Marcel Fotter und Andreas Stangl, begleitet vom Sound Ernst Grieshofers.

Eine kleine Kostprobe?

In der Salzwüste
malt ein Junge Graffiti
an die Bordwände der Fischerboote.
Aitmatow ist tot.

Die Zeit und das Meer
sind Zwillinge
und Drillinge
der Traum, der Sand und der Tod.

                                                Andreas Stangl, aus "Der goldene Fisch"

Andreas Stangl und Marcel Fotter sind neben ihrer lyrischen Ader auch bekannt für ihre Musik. Beide spielen und singen in der Band "Ilmala", die zuletzt Gedichte des Autors Ernst Goll zu Chansons vertont haben.

Ernst Grieshofer ist ein österreichischer Jazz- und Fusionmusiker. Fusion bezeichnet in der Musik den Jazzrock, ein Musikstil, der in den 60iger Jahren entstanden ist. Ein imposantes Gemisch aus Jazz, der rhythmischen Intensität des Funk und der guter Rockmusik. Er selbst sagt über sich "...once upon a time there was a drummer."


 
   
 26.10.2013  Michael Köhlmeier erzählt Mythen und Märchen der Maya
Samstag, 26. Oktober, 18:00 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Der große Geschichtenerzähler und Romancier hat mit seinen atemberaubenden Nacherzählungen von Märchen und Sagen oder der Geschichten Shakespeares ein Millionenpublikum in Bann gezogen. In der Spielzeit 2012/2013 stand er der Inszenierung Klytaimnestra als Kenner der griechischen Mythologie Pate. Schon fast als kleine Tradition erzählt Michael Köhlmeier am österreichischen Nationalfeiertag im Schauspielhaus; diesmal die Mythen und Märchen der Maya.

Nur Spezialisten hatten sich für die Kultur, die Mythen und Märchen der Maya interessiert – bis eines Tages das Gerücht aufkam, dieses alte weise Volk verfüge über einen Kalender, der im Dezember 2012 das Ende der Welt voraussage. Auch wenn die Spezialisten heftig widersprachen, die kribbelnde Sensation setzte sich gegen die Wahrheit durch. Für die Kultur der Maya interessierten sich auch weiterhin nur wenige. Ich habe Geschichten dieses mittelamerikanischen Volkes gesammelt und bin dabei auf höchst Sonderbares gestoßen, wie zum Beispiel die Sage von den Zwillingsbrüdern, die mithilfe eines Ballspiels gegen die Götter die Menschen aus der Unterwelt befreiten, so dass sie sich von nun an im hellen Sonnenlicht vermehren konnten.
(Dieser Text wurde von Michael Köhlmeier für einen Abend bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien geschrieben.)

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=18133


© Udo Leitner

 
   
 14.10.2013  Olga Flor liest aus ihrem neuesten Roman "Die Königin ist tot"
Montag, 14. Oktober, 19:00 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek  
 
USA, nahe Zukunft: Eine ehrgeizige junge Europäerin sucht den gesellschaftlichen Aufstieg und findet ihn in der Heirat mit dem älteren und steinreichen Medientycoon Basil Duncan. Sie nennt sich Lilly, wird Mutter, lebt in einem noblen Haus und berauscht sich am scheinbar grenzenlosen Einfluss ihres Ehemannes. Für Duncan wird das Idyll allerdings bald schal. Er beschließt, Lilly zu ersetzen - und sie gesittet und geregelt an Alexander, seinen Stellvertreter, weiterzugeben. Doch Lilly und Alexander schmieden einen folgenschweren Plan ... Eine düstere Tragödie und bissig-komische Liebesgeschichte, die den Fragen nach Schuld und Verantwortung auf den Grund geht.

Olga Flor, geboren 1968 in Wien, aufgewachsen in Wien, Köln und Graz, lebt in Graz. Sie studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Seit 2004 freie Schriftstellerin. Ihr erster Roman Erlkönig erschien im Frühjahr 2002, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (z.B.: manuskripte, Lichtungen, Kolik, Wespennest, volltext) und Anthologien folgten. Der Monolog Fleischgerichte wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgeführt. Der Roman Talschuss erschien im Frühjahr 2005 bei Zsolnay und war monatelang auf der ORF-Bestenliste. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, etwa: Teilnahme an den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2003, Reinhard-Priessnitz-Preis 2003, Otto-Stoessl-Preis 2004, George-Saiko-Stipendium 2006, Stipendium der LiterarMechana 2005/2006, Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2006/2007. Der Roman Kollateralschaden erschien im August 2008 und wurde für den Deutschen Buchpreis 2008 nominiert. Ihr neuester Roman Die Königin ist tot ist im Herbst 2012 bei Zsolnay erschienen. 2013 erhielt Olga Flor den Anton Wildgans Preis.

Nähere Informationen und Anmeldung unter: http://www.landesbibliothek.steiermark.at

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz.



 
   
 10.10.2013  "Palastgeschichten aus Venedig" Buchpräsentation von Elsa Zattere
Donnerstag, 10. Oktober, 19:00 Uhr in der Galerie Leonhard  
 
Seien Sie dabei, wenn die Autorin Elsa Zattere am 10. Oktober in der Galerie Leonhard ihr neues Buchkunstwerk "Palastgeschichten aus Venedig" vorstellt.
Zu sehen gibt es außerdem die Original-Illustrationen von Siegfried Amtmann, Peter Hauser, Erwin Lackner, Gernot Pock und C.R.N. Reschen.

Galerie Leonhard
Leonhardstraße 3
8010 Graz

Beginn: 19:00 Uhr

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



 
   
 27.09.2013  Die Parenzana - Gehen. Genießen. RAD fahren. Von Triest bis Porec.
Buchpräsentation von Janko Ferk und Sandra Agnoli
Freitag, 27. September, 17:30 Uhr, Steiermärkischen Landesbibliothek  
 
Eine unwiderstehliche Einladung, die Parenzana selbst zu Fuß oder mit dem Rad zu erleben.
Die PARENZANA, die Schmalspurbahn von Triest über Koper, Portorož, und Buje bis Porec (lat. Parentium), wurde seit dem Jahr 1902 von den k. k. Staatsbahnen betrieben. Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns übernahm die Italienische Staatsbahn den Betrieb, legte die Strecke aber im Jahr 1935 still.
Heute wird die Trasse, die über drei Staaten, Italien, Slowenien sowie Kroatien, verläuft, als "Weg der Gesundheit und Freundschaft" genutzt und ist ein multinationaler Radwanderweg über eine Strecke von rund 110 Kilometern.
Die Parenzana ist einerseits abenteuerlich und mutet andererseits wie ein Naturwunder an.

Zwei Juristen, der eine auch als Schriftsteller tätig, und die andere als Fotografin, dokumentieren in ihrem Reiseführer in Wort und Bild Gestern und Heute eines bisher kaum entdeckten Drei-Länder-Juwels.

Einbegleitung:
Elisabeth Arlt, Gerhard M. Dienes

Nähere Informationen unter:
www.landesbibliothek.steiermark.at

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz.



 
   
 26.09.2013  Cinnamon & Gunpowder with Eli Brown
Autorenlesung / Author Reading
Donnerstag, 26. September 2013 um 19:30 Uhr im büchersegler
(Lesung in Englisch/Reading in English!)  
 

A gripping adventure, a seaborne romance, and a twist on the tale of Scheherazade - with the best food ever served aboard a pirate’s ship


The year is 1819, and the renowned chef Owen Wedgwood has been kidnapped by the ruthless pirate Mad Hannah Mabbot. He will be spared, she tells him, as long as he puts exquisite food in front of her every Sunday without fail.

To appease the red-haired captain, Wedgwood gets cracking with the meager supplies on board. His first triumph at sea is actual bread, made from a sourdough starter that he leavens in a tin under his shirt throughout a roaring battle, as men are cutlassed all around him. Soon he’s making tea-smoked eel and brewing pineapple-banana cider.

But Mabbot—who exerts a curious draw on the chef—is under siege. Hunted by a deadly privateer and plagued by a saboteur hidden on her ship, she pushes her crew past exhaustion in her search for the notorious Brass Fox. As Wedgwood begins to sense a method to Mabbot’s madness, he must rely on the bizarre crewmembers he once feared: Mr. Apples, the fearsome giant who loves to knit; Feng and Bai, martial arts masters sworn to defend their captain; and Joshua, the deaf cabin boy who becomes the son Wedgwood never had.

Cinnamon and Gunpowder is a swashbuckling epicure’s adventure simmered over a surprisingly touching love story—with a dash of the strangest, most delightful cookbook never written. Eli Brown has crafted a uniquely entertaining novel full of adventure: the Scheherazade story turned on its head, at sea, with food.

Eli Brown lives on an experimental urban farm in Alameda, California. His writing has appeared in The Cortland Review and Homewrecker: An Adultery Reader. His first novel, The Great Days, won the Fabri Literary Prize.

"Food porn and rip-roaring pirate adventure are two great tastes that taste great together in Eli Brown's rollicking Cinnamon and Gunpowder." - Petra Mayer, NPR.org

"In the meantime, an unlikely respect blossoms between captive and captain. Quirky characters combined with the adventure of the high seas make for a novel unlike any other you’ve read." - BookPage

"[An] early 19th-century tale of culinary seduction and swashbuckling antics, featuring characters who evoke the desperate ingenuity of Scheherazade and the hell-bent ruthlessness of Ahab ... Brown explores the mysteries of flavor with prose that any word-savoring foodie will delight in ... The story, the characters, and the ingenious battle scenes are far too colorful for moral dilemmas, which are made irrelevant when Mabbot is revealed as something of a humanitarian out to reset the wrongs of British imperialism." - Publishers Weekly

"Brown concocts a clever tale in which history, ethics, action, and romance blend harmoniously. Tantalizing descriptions of the smells and flavors of the dishes Wedgwood creates may send readers running to their spice cabinets in search of the blends he exalts in, even as they are entranced by Brown’s delectable tale." - Amber Peckham, Booklist

"Cinnamon and Gunpowder reads like Joss Whedon and Patrick O’Brian sailed to Copenhagen together and, after surviving a ninja attack and firefight at sea, fell in love over a seven-course meal at Noma." - Julie Powell, author of Julie and Julia

"Both sizzling and swashbuckling." - Kirkus Reviews

"Eli Brown’s Cinnamon and Gun Powder [is] a most unusual sophomore effort featuring a pirate queen and a kidnapped chef. Think Babette’s Feast meets Pirates of the Caribbean!" - Wilda Williams, Library Journal

"Brown’s second novel (after the Fabri Prize-winning The Great Days ) is a coming-of-age tale even though the protagonist is middle-aged chef Owen Wedgwood. Quietly cooking for his wealthy, influential employer, Wedgwood maintains a sheltered and happy existence. His world is turned upside down, however, when he is kidnapped and forced to cook for a wild and beautiful pirate, Capt. Hannah Mabbot. Mabbot is a brutal killer with a grudge against the notorious Brass Fox, and the newly nicknamed “Wedge” reluctantly becomes a bystander to her crimes. Preoccupied with cooking gourmet meals for pirates using rat meat and moldy potatoes, Wedge learns more about the world and himself. VERDICT Brown delivers an exotic and enjoyable historical novel about a cautious man forced to live “a thousand lifetimes.” Historical fiction fans and general readers will find his adventures a fascinating quick read." - Jennifer Funk, Library Journal

Eintritt: 3 Euro


 
   
 21.09.2013  Großes Theaterfest im Schauspielhaus Graz
Samstag, 21. September ab 16 Uhr bis weit nach Mitternacht  
 
Die neue Spielzeit beginnt!
Erleben Sie den großen Eröffnungsreigen – mit dem gesamten Ensemble, vielen FreundInnen und spannenden Gästen: Von 16 Uhr bis weit nach Mitternacht, auf den Bühnen des Schauspielhauses, in der Kantine, in den Foyers und mit einer Doppelausgabe der PREVIEW 2013/2014, der Spielzeitshow! Informationen zum Programm finden Sie in unserem Leporello September/Oktober und ab Ende Juni auf unserer Website: www.schauspielhaus-graz.com

Unbedingt vormerken
Ab 16 Uhr für Groß und Klein: Schminken, Spielen, Quizzen, Lachen, Staunen – mit dem Ensemble des Schauspielhauses, dem Team von SCHAUSPIEL AKTIV! und MitarbeiterInnen aller Abteilungen. Um 17.30 und 20.30 Uhr: PREVIEW 2013/2014, die Spielzeitshow, mit exklusiven Einblicken in Geprobtes und noch nicht Geprobtes der neuen Produktionen!

Tickets für die Spielzeitshows
Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer schnell vergriffen, als AbonnentIn und als Abonnent haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten für die Preview -Shows am 21. September 2013. Exklusiv können Sie bereits ab dem 20. August Karten reservieren oder kaufen! Achtung: Das Vorkaufsrecht für AbonnentInnen gilt nur bis zum 2. September, ab dem 3. September startet der freie Verkauf. Tickets für die Previews um € 5, der Eintritt zum Fest ist frei.

Bis spät in die Nacht
Ab ca. 22.30 Uhr ist die Grazer Band Mischwerk im Redoutensaal zu sehen und zu hören. Ab Mitternacht geht es mit verschiedenen DJs im Foyer des Schauspielhauses weiter – bis weit in die Morgenstunden.

Nähere Informationen unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=18068

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher im Netz.


Theatersesselversteigerung – Jan Thümer (c) Roland Renner
 
   
 14.09.2013  Großes Theaterfest im Next Liberty, Graz
Samstag, 14. September ab 14 Uhr  
 

BUNTE LUFTBALLONS UND LAUTE MUSIK? VIELE STRAHLENDE, GESCHMINKTE, BEKANNTE UND NEUE GESICHTER? GROSSE UND KLEINE MENSCHEN IN RITTERRÜSTUNGEN UND TIERKOSTÜMEN? DER DUFT VON HOT DOGS IN DER LUFT? DA FEIERT WOHL DAS NEXT LIBERTY DEN BEGINN DER NEUEN SPIELZEIT!

Am Samstag, den 14. September 2013 haben du und deine Lieben beim großen Theaterfest ab 14.00 Uhr im und um das Next Liberty die Gelegenheit, sich selbst in verschiedenen Rollen auszuprobieren, sich in Kostüm und Maske fotografieren oder bei einer Modeschau bewundern zu lassen, mit Choreografie-Profis das Schwert oder das Tanzbein zu schwingen, schon vorab die Highlights und Stars der kommenden Spielzeit zu erleben, das eine oder andere Autogramm zu ergattern, live dabei zu sein, wie der Eingang des Next Liberty mit einem Graffiti versehen wird und und und ...

Dazu gibt es natürlich noch jede Menge (Live-)Musik, leckere Überraschungen und am Abend eine große Abschluss-Party im tollen Ambiente der Thalia-Bar.

Das gesamte Programm findet sich hier:
http://www.nextliberty.com/stueck_detail.php?id=18732

Der büchersegler macht vor Ort fest und hat wunderbare Bücher und Hörbücher im Netz und auf dem Tisch.


 
   
 12.09.2013  FrauenZimmer Café präsentiert:
Lesung Tania Witte "leben nebenbei" (Roman)
Donnerstag, 12. September, 19 Uhr TAL – Theater im Lend
Wienerstraße 58a, Graz  
 
"leben nebenbei" erzählt von (un-)gewöhnlichen Verstrickungen einer Berliner Runde, in der alles möglich zu sein scheint, begehrt, gelacht, gefeiert und getrauert wird und erwartete Wendungen niemals eintreten.
Auch in diesem zweiten Roman werden die Geschichten und Schrullen der einzelnen Charaktere mit so viel Liebe geschildert, dass nur zu hoffen bleibt, dass nach dem geplanten dritten Teil auch noch ein vierter folgen wird.

Tania Witte lebt in Berlin und arbeitet als Schriftstellerin, Kulturjournalistin und Spoken-Word-Performerin. Mit der Anthologie "Drag Kings. Mit Bartkleber gegen das Patriarchat" schufen Tania Witte und ihre Mitherausgeber*innen 2007 ein deutschsprachiges Standardwerk über die Vielfalt der Drag-King-Szene in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als "CayaTe" performt und interpretiert sie eigene Spoken-Word-Texte. 2008 war sie Mitbegründerin der der Berliner Spoken-Word-Bühne "Shut up and Speak". 2011 erschien ihr Debütroman "beziehungsweise liebe" (Querverlag). Im Herbst 2012 folgte der Fortsetzungsroman "liebe nebenbei".

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck frische Bücher für Sie bereit.


 
   
 05.09.2013  Asbury Park, NJ – Autorenlesung Christoph Szalay
Donnerstag, 5. September 2013 um 19:30 Uhr im büchersegler  
 
"asbury park ist so vieles schon gewesen/ und. wer hierher kommt, hat aufgehoert,/ die wirklichkeit nach ihren wuenschen/ zu fragen." Christoph Szalay fragt in Asbury Park, NJ dennoch nach diesen Wünschen: In der Geisteshaltung eines modernen Flaneurs führt er uns durch diese Stadt, deren Glanz und Luxus längst verblasst sind, und verzeichnet mit großer Behutsamkeit und Präzision Ausschnitte einer Wirklichkeit, deren Davor und Danach in der poetischen Vorstellung bleiben – Figuren, Dialoge, Wörter ergeben eine Textur der Abwesenheiten. Dabei sind Szalays knappe Texte immer von Melancholie durchsetzt, aber nie sentimental.

So ist Asbury Park, NJ die Erzählung eines romantischen Mythos, ist die Formulierung einer Utopie, an der man festhält, wenn es nichts mehr gibt, an das es sich halten lässt; ist eine Elegie, ist Bruce Springsteen und die Nächte, die man aus den Geschichten kennt, von denen man sich wünscht, dass sie irgendwann wahr werden. Asbury Park, NJ ist eine Erinnerung an das Lachen, die Lieben und die Leben, die man geführt, verloren und wiedergefunden hat. Oder wie Szalay festhält: "love me tonight for i may never see you/ again"

manche, hoert man, haben hier alles verloren und. die frage, die man sich stellt, ist, wievieles man davon wieder zurueckbekommt. dear

Eintritt: 5 EUR

Christoph Szalay
Asbury Park, NJ

Eine Elegie, Luftschacht Verlag, 2013
ISBN 978-3-902844-27-9
16,90 EUR


 
   
 31.08.2013
  bis
 01.09.2013 
Garten-Fest in Giovannis Garden, Graz
31. August und 1. September (Samstag/Sonntag), 10 – 18 Uhr  
 
Mit Giovannis Garden haben sich die Zwillingsschwestern Sonja Grinschgl und Eva Kotzmuth auf 2,5 Hektar Grund ihren persönlichen Gartentraum erfüllt. Eine lebendige Gartengestaltung ist Bestandteil ihrer Philosophie und so sind immer wieder neue Gartenideen gepaart mit Kunstprojekten zu sehen. Den Schwerpunkt in Giovannis Garden bilden der Rosengarten und die Gehölzsammlung.

Giovannis Garden auf den Hügeln St. Peters wird heuer 11 Jahre alt und aus diesem Anlass findet am Wochenende
31. August / 1. September ein buntes Gartenfest statt.

Der Garten lädt seine Besucher zum Spazieren, Stöbern und Feiern ein. Viele Pflanzenfreunde, Gärtner, Baumschulen und Künstler werden ausstellen und verkaufen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und auch Musik wird durch den Garten klingen.

Der büchersegler ist mit einem wunderbaren Gartenbüchertisch vor Ort und lädt zum Schmökern ein.

Adresse & Kontakt:
Giovannis Garden
Messendorfberg 65
8042 Graz
Tel. 0316 / 40 32 89
Mail e.kotzmuth@giovannisgarden.at


 
   
 04.07.2013
  bis
 29.08.2013 
büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 4. Juli – 29. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen, auch zur jeweiligen musikalischen Umrahmung, finden Sie unter:
http://steiermark.orf.at/radio/stories/2538506/


 
   
 04.08.2013  Lesung Barbara Frischmuth "Bindungen" Sonntag, 4. August 2013
Literatur-Matinée um 11:00 Uhr im kunstGarten Graz  
 
Nach Expeditionen in neoromantische Erzählgegenden kehrt Barbara Frischmuth zur realistischen Schreibweise zurück: Eine junge Archäologin kuriert sich bei ihrer Schwester auf dem Land von schwerer Liebeskrankheit. Ihr Genesungsbericht ist als Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit angelegt. In knappen Erinnerungsmonologen, die Abschied nehmen von einem schönen Gefühl, findet ein Lösungsprozeß statt, der als komplementärer Vorgang zu einer immer willigeren Einrichtung in der Gegenwart, zu Annäherungen an die Familie ihrer Schwester beschrieben wird. (Sybille Kramer, DIE ZEIT)
Den vollständigen Artikel: finden Sie unter: http://www.zeit.de/1980/47/von-abschied-und-anfang

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Eintritt frei
Anmeldung erbeten unter kunstGarten@mur.at oder 0316 262 787

kunstGarten
Payer-Weyprecht Straße 27
8020 Graz
http://kunstGarten.mur.at



 
   
 30.07.2013  Lesung Jenny Erpenbeck "Aller Tage Abend"
Dienstag, 30. Juli 2013 um 19:00 Uhr im kunstGarten, Graz  
 
Wie lang wird das Leben des Kindes sein, das gerade geboren wird? Wer sind wir, wenn uns die Stunde schlägt? Wer wird um uns trauern?

Anlass zur Trauer gibt es gleich fünfmal. So oft lässt Erpenbeck ihre (zunächst namenlose) Protagonistin sterben - nur um sie in eingeschobenen "Intermezzi" wiederzubeleben und ihrem möglichen Leben weiter zu folgen. Was wäre gewesen, wenn sie als Säugling überlebt hätte?, oder wenn sie als gefeierte DDR-Schriftstellerin nicht die Kellertreppe hinuntergefallen wäre?

Jenny Erpenbeck nimmt uns mit auf ihrer Reise durch die vielen Leben, die in einem Leben enthalten sein können. Sie wirft einen scharfen Blick auf die Verzweigungen, an denen sich Grundlegendes entscheidet. Die Hauptfigur ihres Romans stirbt als Kind. Oder doch nicht? Stirbt als Liebende. Oder doch nicht? Stirbt als Verratene. Als Hochgeehrte. Als von allen Vergessene. Oder doch nicht? Meisterhaft und lebendig erzählt Erpenbeck, wie sich, was wir "Schicksal" nennen, als ein unfassbares Zusammenspiel von Kultur- und Zeitgeschichte, von familiären und persönlichen Verstrickungen erweist. Der Zufall aber sitzt bei alldem "in seiner eisernen Stube und rechnet".

Jenny Erpenbeck wurde 1967 in eine Berliner Schriftstellerdynastie geboren. Ihre Großmutter Hedda Zinna schrieb Romane, ihr Großvater Fritz Erpenbeck war Krimiautor und gründete die Zeitschrift "Theater der Zeit". Ihr Vater John Erpenbeck ist ein bekannter Physiker, Philosoph, Psychologe und Romanautor, und ihre Mutter Doris Kilias arbeitet als Übersetzerin. Nach einer Buchbinderlehre und Tätigkeiten als Requisiteuse und Ankleiderin an der Staatsoper Berlin studierte Jenny Erpenbeck in Berlin Theaterwissenschaften und Musiktheaterregie, u.a. bei Peter Konwitschny, Ruth Berghaus, Werner Herzog und Heiner Müller. Seit 1991 arbeitete sie zunächst als Regieassistentin und inszenierte danach Aufführungen für Oper und Musiktheater in Berlin und Graz. Sie lebt als freie Autorin und Regisseurin in Berlin.

Eintritt frei
Anmeldung erwünscht unter kunstGarten@mur.at oder 0316 262 787


kunstGarten
Payer-Weyprecht Straße 27
8020 Graz
http://kunstGarten.mur.at



 
   
 05.07.2013  Chanson meets Lyrik
Die Band Ilmala und die Gedichte von Ernst Goll (1887-1912)
Freitag, 5. Juli 2013 um 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Lyrik trifft Musik – Die Band Ilmala hat Gedichte des 1887 in Windischgratz geborenen Dichters Ernst Goll auf wunderbare Weise vertont.
Entstanden sind dabei feinsinnige Chansons.
Die Gedichte Golls sind in den Epochen Spätromantik, Expressionismus und Moderne angesiedelt, die wiederum durch die musikalischen Schwerpunkte der einzelnen Bandmitglieder eine
jazzig-folkloristisch-heimatliche Note erhielten.

Der Grazer Autor Christian Teissl, der den kompletten Nachlass des Dichters in der Steiermärkischen Landesbibliothek gesichtet und ausgewertet hat, hat das Werk Ernst Golls mit dem Titel "Im bitteren Menschenland" neu herausgegeben und wird neben den Chansons Gedichte von Ernst Goll lesen.

Mehr über Ernst Goll im Essay von Christian Teissl unter:
http://www.poetenladen.de/christian-teissl-ernst-goll.php

Kommen Sie an Bord, wenn von Deck die Musik spielt. Die Band Imala, Christian Teissl und die Crew freuen sich auf einen wunderbaren Abend!

Eintritt: 8 EUR

Blüten

Geht ein Windhauch durch den weißen Flieder,
Hundert Blütensterne regnen nieder.
Einer schwebt und fällt auf meine Hand
Bist du eines nahen Glückes Pfand?
Oder bringst du eine leise Mahnung,
Dass des viel zu trüben Todes Ahnung
Diese Stunde mich wie dich gestreift?
Ernst Goll

Aus "Im bitteren Menschenland: Das Gesammelte Werk" Ernst Goll
Hrsg. Christian Teissl
ISBN 978-3-86815-561-7
27,70 EUR
Igel Verlag



 
   
 12.06.2013  "Der Untergeher" nach dem Roman von Thomas Bernhard
Mittwoch, 12. Juni 2013, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Ein namenloser Erzähler betritt das Gasthaus Dichtelmühle in Wankham. Von der Wirtin ist hinter dem schmutzigen Fenster zum Küchenraum nichts zu sehen. Der Erzähler stellt seine Reisetasche im Gastraum ab, und seine Gedanken beginnen zu kreisen. Er ist der Überlebende. Warum? In seinem Kopf reist er fast drei Jahrzehnte zurück nach Salzburg: Drei Pianisten, drei Freunde, eine Leidenschaft. Nur das Höchste gilt den hochbegabten Klavierstudenten am Mozarteum als wahre Kunst. Aber nur einer von ihnen ist das Genie, dem die Welt zu Füßen liegen wird. Als Glenn Gould die Goldberg-Variationen spielt, erkennen die beiden anderen, dass Goulds Genialität einzigartig ist und dass sie das selbstgesteckte Ziel nie werden erreichen können. Der eine verschenkt seinen Steinway an ein Lehrerkind und entschließt sich, "Weltanschauungskünstler" und Autor zu werden, der andere, Wertheimer, lässt sein Klavier im Dorotheum versteigern. Gould selbst perfektioniert sein Spiel Tag für Tag, wird zum Weltstar und flieht gleichzeitig in die Einsamkeit. Zurück in der Gegenwart: Nachdem Gould mit 51 Jahren plötzlich am Klavier tot umfällt, nimmt Wertheimer sich das Leben. Jetzt stellt sich dem übriggebliebenen Freund die Frage nach einem Lebensziel zwischen Mittelmaß und Vollkommenheit neu. Er, der Überlebende, beschließt, noch einmal zum Haus Wertheimers zu gehen.

Bernhards Roman vom Klavierspieler Glenn Gould ist ein faszinierendes literarisches Spiel, in dem Authentisches und Erdichtetes ineinander fließen. Die virtuos erzählte Geschichte vom Virtuosen, der sich immer tiefer in die Einsamkeit spielt, wird von Christiane Pohle für die Bühne bearbeitet. Damit setzt die Regisseurin ihre erfolgreiche Arbeit mit Prosadichtungen von Thomas Bernhard im Theater fort.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=15910

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher, Hörbücher und DVD’s an Deck.


Der Untergeher © Lupi Spuma

 
   
 12.06.2013  Lesung Anton Christian Glatz "Die Dunkelfrau will herein"
Mittwoch, 12. Juni, 19 Uhr im Cafe ZAPO, Plüddemanngasse 33  
 
"Es war einmal eine junge Gräfin. Ihre Schönheit war weithin bekannt und die Heiratsanträge blieben nicht aus. Der erste unter ihren Freiern hatte in der Schlacht ein Auge verloren. Die Gräfin wies ihn ab, da es unbedingt zweier Augen bedürfe, ihre volle Schönheit wahrzunehmen. Dem zweiten verhalf Übergewicht zu Speck um die Hüften. Die Gräfin ließ ihm bestellen, wenn ihr nach etwas Schwabbeligem zumute wäre, lege sie sich lieber einen Bären zu. Der dritte hatte vom vielen Reiten O-Beine bekommen, weshalb ihn ein unbeholfener Gang beeinträchtigte. Die Gräfin verspürte jedoch keine Lust, beim Spaziergang durch den Garten dauernd auf ihren Gatten warten zu müssen. Auch er wurde abgewiesen."

So beginnt die erste Geschichte von Anton Christian Glatz aus seinem neuen Buch "Die Dunkelfrau will herein" – eine Sammlung von Kurzgeschichten, Gedichten und Essays.
Vorwort gibt es keins, dafür eine wunderbare Geschichtensammlung, wo schon die Titel neugierig machen: Waldfeen betrügen nicht, Ich will zu dir, Annenstraßensonate, Gasthaus Postl u.v.m. Es folgt auch kein Nachwort.

Seien Sie gespannt. Die Lesung (es liest der Autor selbst) beginnt
um 19 Uhr

Begleitet wird die Lesung musikalisch mit/und exotischen Klängen.
Die Lesung ist eine Veranstaltung des MännerKaffee's, zu der selbstverständlich auch Frauen herzlichst eingeladen sind.

Nähere Informationen unter:
http://www.maennerberatung.at

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher an Bord.



 
   
 11.06.2013  KLYTAIMNESTRA nach der Orestie des Aischylos, Mitarbeit Michael Köhlmeier
Dienstag, 11. Juni 2013, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Nachts vor den Toren der Stadt. Ein Mann steht Wache und wünscht sich in seiner Schlaflosigkeit nur eines: Veränderung. Die Dinge müssen sich ändern, so wie es ist, kann es nicht bleiben. Aber an wen soll man diesen Wunsch richten? Der Himmel und seine Götter sind fragwürdig geworden. An die Regentin der Stadt? Das ist Klytaimnestra, die Frau von Agamemnon, der mit allen wehrfähigen Männern 10 Jahre zuvor in den Trojanischen Krieg gesegelt ist und für guten Wind seine Tochter Iphigenie geopfert hat. Klytaimnestra hat sich inzwischen einen Liebhaber genommen, wie sollte diese wankelmütige Frau eine gute Regentin sein?

So beginnt die Orestie des Aischylos. Sie erzählt die siegreiche Rückkehr des Agamemnon und seine Ermordung durch Klytaimnestra und ihren Liebhaber Ägist. In Agamemnons Gefolge befinden sich als Kriegsbeute die gefangenen Frauen und Mädchen aus Troja, darunter auch die Seherin Kassandra, die ihren Tod durch Klytaimnestras Hand voraussieht. Elektra, die Zeugin des Mordes an ihrem Vater wird, hasst ihre Mutter und wartet sehnsüchtig auf ihren Bruder Orest, der Blutrache nehmen soll. Er kommt und tötet seine Mutter. Dafür verfolgen ihn die uralten Göttinnen, die Erinyen, zuständig für das Prinzip der Blutrache, das letzte verlässliche Gesetz in unsicheren Zeiten. Doch die Erinyen werden von neuen, jungen Göttern bestochen und umgedreht. Die Veränderung ist da: Am Ende entscheiden die Bürger über das Schicksal von Orest. Verbrechen wird verhandelbar. Der Himmel ist leer, der Mensch trägt die Verantwortung allein.

Die Frauen der Orestie erscheinen in dieser großen „Staatsdichtung“ des Aischylos als Opfervieh, Verrückte oder triebgesteuerte Mörderinnen. Wie sie wurden, was sie sind, erzählen andere Quellen und Stücke.

Gemeinsam mit Michael Köhlmeier, der gleichsam als Anwalt der Klytaimnestra auf Aischylos‘ Dichtung schaut, verfolgt Anna Badora in ihrer Bühnenversion die ungeheuerlichen Schicksale dieser Frauen – beginnend mit dem Tochtermord an Iphigenie, über die Versklavung der Troerinnen bis zur Verwandlung der Rachegöttinnen in die "Wohlmeinenden" – die Eumeniden.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=15913

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher und Hörbücher an Deck.


Klytaimnestra (c) Lupi Spuma

 
   
 29.05.2013  "Abgesoffen" von Carlos Eugenio López
Mittwoch, 29. Mai um 20:00 Uhr, Schauspielhaus Graz, Probebühne  
 
Zwei Männer unterwegs ans Meer. Jeden Samstag nehmen sie die lange Autofahrt auf sich und philosophieren über Frauen, Geld, Job und Urlaub. Und immer transportieren sie eine Leiche im Kofferraum! An sich nichts Ungewöhnliches; die beiden sind Profikiller. Aber diesmal, bei Leiche Nr. 29, ist irgendwas anders. Man kommt so ins Grübeln: "Ist Profikiller eigentlich ein normaler Beruf?" Noch dazu, wenn man für den Staat arbeitet. Die Zwei sorgen dafür, dass es so aussieht, als sei ein nordafrikanischer Immigrant ertrunken bei dem Versuch, illegal über das Meer einzuwandern. Carlos Eugenio López‘ vielbeachteter Text spannt den Bogen von den Unsicherheiten und der Wut des kleinen Mannes zu großen politischen Zusammenhängen nationaler Identität und europäischer Abschottung. Man lauscht zwei naiven Outsidern, wie sie sich auf ihrem Trip durch die Nacht die Welt erklären: Nicht immer klug, mal derb und blauäugig, dann wieder charmant, nachdenklich, voller Situationskomik und schwarzem Humor. Denn eins ist klar: "Es will mir einfach nicht in den Kopf, wie leicht es ist, jemanden zu töten"" – "Ich finde, es ist das Normalste auf der Welt. Leben ist viel schwieriger!"

Der Roman Abgesoffen hat keinen Erzähler, keine Beschreibung zu Ort und Handlung. Als atemloser Dialog ohne Regieanweisungen liefert er das perfekte Material für ein erfindungsreiches Spiel auf der Bühne, bei dem die beiden Figuren ihre Welt durch Worte entwerfen.

Regisseur Sebastian Schug inszeniert einen Abend, der die Widersprüche unseres globalisierten Alltags schildert.

Und der büchersegler verlost für diese letzte Aufführung 4 Karten. Einfach E-Mail an abgesoffen@buechersegler.at
Viel Glück!



Julius Feldmeier, Florian Köhler (c) Lupi Spuma

 
   
 26.05.2013  Richard Wagner Jubiläumskonzert
Sonntag, 26. Mai 2013, 18:00 Uhr im Stefaniensaal (Congress Graz)  
 
Richard Wagner wäre am 22. Mai diesen Jahres 200 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums findet unter der "Regie" der österreichischen Richard-Wagner-Gesellschaft ein erstklassiges Konzert statt. Unter der musikalischen Leitung von Alois J. Hochstrasser hören Sie Ausschnitte aus "Tannhäuser", "Der fliegende Holländer" sowie "Tristan und Isolde".

Mit: Budapester Nationalchor /Grazer Concertchor / Pannonische Philharmonie

Solisten: Kirsten Blanck, Mathias Hausmann, András Molnár, KS Kurt Rydl

Kartenverkauf: www.oeticket.com, in allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen, Zentralkartenbüro,Theaterkasse, Abendkasse

Der büchersegler ist mit einem "musikalischen Büchertisch" vor Ort.



 
   
 07.05.2013  Lesung mit Andrea Sailer - Einstweilen wird es Abend
Dienstag, den 7. Mai 2013 um 19:30 Uhr im büchersegler  
 
"Einstweilen wird es Abend" versammelt Texte, Lyrik und Kleine Prosa.
Kleiner Vorgeschmack erwünscht?

Liebe geht durch den Magen
Sagt der genießende Mensch
Und schreibt statt "totes Schwein"
lieber "Cordon Bleu" auf die Speisekarte


Andrea Sailer skizziert in ihren Texten Auffälliges, Augenfälliges, Alltägliches. Und dies in einer bestechend genauen schwarzhumorigen "Schreibe".

Die Autorin ist ein Unikat – erdig, lebendig und nicht zuordenbar. Mit ihrer 93-jährigen Oma teilt sie sich Haus und Garten. Von sich selbst sagt sie "Ich bin eine Bäuerin ohne Landwirtschaft".

Bekannt ist Andrea Sailer durch ihre Bücher, Veröffentlichungen in Anthologien und ihre Beiträge im Rundfunk, besonders durch ihre Kolumne "Gedanken zur Zeit".

Ein besonderer Abend! Wir freuen uns auf Sie.

Eintritt: 8,- EUR/Person
Anmeldung erforderlich!

Foto©Harald Polt

 
   
 01.05.2013
  bis
 05.05.2013 
Kochbuchmesse, Grazer Stadthalle  
  Bereits zum 3. Mal findet heuer die Kochbuchmesse – eine Verkaufsmesse - im Rahmen der Grazer Frühjahrsmesse statt.

Täglich von 10:00 – 18:00 – 1. bis 5. Mai 2013.



Der büchersegler ist mit einem Stand vor Ort und hat wunderbare Kochbuchperlen aus dem Meer gefischt, die er fangfrisch verkauft. Neben Backbüchern und auffallend schön illustrierten Kochbüchern bilden leichte und gemüsige Themenkochbücher den Schwerpunkt.

Ein Höhepunkt der Kochbuchmesse wird auch in diesem Jahr wieder die Verleihung des Kochbuchpreises Prix Prato – benannte nach der Grazerin Katharina Prato, die sich selbst als "schriftstellernde Kochkünstlerin" bezeichnete und deren erstes Kochbuch, erschienen 1858, ein Verkaufsschlager in Österreich wurde.

Der büchersegler verleiht im Rahmen der Prix-Prato-Verleihung den Preis
"Prix Culinaire" für kulinarische Literatur. Darunter sind beispielsweise Erzählungen, Romane etc. rund um das Thema Kochen zu verstehen.
Seien Sie dabei!

Zudem präsentieren Kochbuchverlage, Kochzeitschriften, private Verleger, aber auch Zutatenhersteller oder Antiquariate ihre Produkte einer begeisterten Anhängerschaft. Verkostungen, Schauvorführungen, Kochbuchpräsentationen, Köche hautnah erleben... kommen Sie, schauen Sie, lassen Sie sich inspirieren!

Nähere Informationen unter:
http://www.kochbuchmessegraz.at



 
   
 25.04.2013  Der Machatschek - Original Wiener Liederatur
Donnerstag, den 25. April 2013 um 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Eine außergewöhnliche Kombination aus Kunst, Musik und Literatur erobert den Buchmarkt, nun auch den in Graz!

"Gott und die Welt", ein Religionsthriller mit Geist und Humor handelt von den Turbulenzen des bankrotten Maurers Franz Joseph Machatschek.
Dieser reitet sich als Hobbymusiker mit seinen Wienerliedern in Schlamassel, wird Opfer von Missverständnissen und versucht verzweifelt, mit heiler Haut die Geschichte zu überstehen. Seine Lieder begleiten ihn durch dick und dünn. Der Roman ist mit einer CD ausgestattet - am Abend der Lesung singt und spielt er live. Wiener Liederatur der anderen Art, fast ganz ohne Schmäh!

Hörproben und einen ersten Eindruck gibt’s unter:
www.dermachatschek.at

Nähere Informationen zum aktuellen literarischen Werk:
DER MACHATSCHEK – Gott und die Welt
Roman + CD
ISBN: 978-3-9503269-1-8
Preis: 14,90 EUR

Auf kulinarische Versorgung sollte man gefasst sein und auf einen großartigen Abend! Küss die Hand...

Eintritt: 8,- EUR / Person
Um Anmeldung wird gebeten.



Foto (c) KK



Mit Unterstützung des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels

 
   
 07.04.2013  Michael Köhlmeier liest "Die Abenteuer des Joel Spazierer"
Sonntag, 7. April 2013, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
"Ich besaß nie den Ehrgeiz, ein guter Mensch zu werden; auch wenn ich eine Zeitlang glaubte, Moral gehöre zu unserer Grundausstattung."

Der Erzähler, der in diesem Buch seine schockierende Lebensgeschichte aufschreibt, ist ein Hochstapler, Lügner und Gauner, ein Fälscher und sogar ein Mörder. Für den Staatsanwalt ist er kein Mensch, sondern das personifizierte Böse. Und Joel selber, der nie an sich gezweifelt hat, fragt sich: „Vielleicht bin ich nur ein Monster?“ Geboren ist der unter dem (falschen) Namen Joel Spazierer schreibende Erzähler im Budapest der Nachkriegszeit, auf die schiefe Bahn ist er in Wien geraten, seine kriminelle Karriere hat er in vielen europäischen Ländern betrieben - und in der DDR hat er es sogar zum Professor für Philosophie gebracht. Er lügt, stiehlt und mordet und lernt nie, was gut und was böse ist, sein Aussehen, sein Charme, seine Freundlichkeit öffnen ihm jedes Herz. Eines steht fest, Joel Spazierer ist ein hochintelligenter und sympathischer Mensch und ein großartiger Erzähler! Wie er seine Höllenfahrt schildert, wie er die dunkelsten Abgründe seiner Existenz ausleuchtet, das ist von atemberaubender Könnerschaft. Michael Köhlmeiers Roman ber die Nachtseiten unserer Gesellschaft ist ein Meisterwerk.

"Ein ungeheurer Wurf ... Was sind die Sünden des Herrn Spazierer, verglichen mit denen in Ehren verstorbener Regenten? Erdnüsschen. Köhlmeier reizt dieses Motiv nicht aus, aber es ist das eigentliche seines Buchs, mit dem er sich selbst übertroffen hat."
DIE ZEIT

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher und Hörbücher für Sie bereit.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=16099



 
   
 04.04.2013  Kinderbuchlesung "Karfunkel" mit dem Autor Stefan Karch
Donnerstag, 4. April 2013, 14:00 Uhr, Steiermärkischen Landesbibliothek
(für Kinder/Jugendliche von 8 – 12 Jahren)  
 
Die Steiermärkische Landesbibliothek lädt herzlich zu einem Kindernachmittag ein, der anlässlich des diesjährigen Andersen-Tages für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren stattfindet.

Keine gewöhnliche Lesung, denn der Autor liest, erzählt und spielt Figurentheater.

Worum geht es in dem Buch "Karfunkel" von Stefan Karch?
Luca lernt ein geheimnisvolles Mädchen kennen. Als dieses plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist, macht er sich auf die Suche nach ihr. Wir folgen ihm in ein wunderbar wildes Abenteuer

Ablauf:

Vor der Lesung um 14.00 Uhr gibt es eine kleine Führung durch die Bibliothek mit anschließender Jause. Um 15.30 Uhr beginnt die Lesung.

Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit Bücher zu kaufen und vom Autor signieren zu lassen. Ende ca. 17 Uhr.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen der Steiermärkischen Landesbibliothek finden Sie unter:
http://www.landesbibliothek.steiermark.at

Um Anmeldung wird gebeten – Onlineanmeldung unter angegebenem Link möglich.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.



 
   
 06.03.2013  Lesung Litt Leweir, "Am Ende des Fegefeuers"
Mittwoch, 6.März, 19:30 Uhr im DOKU, Paulustorgasse 3, Graz  
 
Die Fernsehübertragung der Olympischen Spiele 1972 in München, der Tag vor der Geiselnahme, der Familienvater zerschlägt den Fernseher mit einer Bierflasche. Das sind die letzten Erinnerungen von Matthias. Zwei Tage später wehen die Fahnen der Olympischen Spiele auf Halbmast und auch Matthias’ Familie ist nicht mehr die gleiche. Ein schwerer Unfall hat alles verändert. Die Eltern sterben, die drei Geschwister, Matthias, Michael und Elisabeth, werden auseinandergerissen.

Fast vierzig Jahre später stellt eine Erbschaft Michaels Leben auf den Kopf. Seine totgeglaubten Geschwister leben! Er macht seine jüngere Schwester Elisabeth in Berlin ausfindig, doch Matthias, der älteste Bruder, bleibt verschollen. Es gibt keine Hinweise, keine Lebenszeichen von ihm. Ist es möglich, dass ein Mensch heutzutage einfach verschwindet, ohne Spuren zu hinterlassen, und nirgendwo aufzufinden ist, weder als Toter noch als Lebender?

Was ist damals passiert? Der Frage nach dem dunklen Geheimnis ihrer Familie können die beiden Geschwister sich nicht entziehen. Trotz aller Schwierigkeiten machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und kehren in das kleine badische Dorf zurück. Dort stoßen sie auf Lügen, Ungereimtheiten und viel mehr Fragen als Antworten.

Ein ungewöhnlicher Thriller.

Litt Leweir, Jahrgang 1962, geboren und aufgewachsen im Schwarzwald unweit von Freiburg, hat schon als Community Service Volunteer und Putzfrau in London gearbeitet, Studium der Anglistik, Theaterwissenschaf-ten und Politologie an der FU, lebt heute in Berlin. Brotberuf Sekretärin.

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher an Deck.


 
   
 17.01.2013  "FAUST" nach Johann Wolfgang von Goethe
Donnerstag, 17. Jänner 2013, 19 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Ein depressiver Hochgebildeter wird durch das Versprechen immer neuer Sensationen vom Selbstmord abgehalten. "Wir reisen", sagt der Teufel, "wohin es Dir gefällt. Wir sehen erst die kleine, dann die große Welt". Die kleine Welt ist die der Sinnlichkeit – an deren Ende das missbrauchte Gretchen stirbt. Die große Welt ist Gegenstand von Faust II: die Welt der Politik, der modernen Ökonomie und Wissenschaften, der virtuellen Reisen, die die alte Magie ablösen.

Faust erfindet das Papiergeld als Fake-Währung für einen bankrotten Kaiser. Er erlebt die Schaffung des künstlichen Menschen. Er reist in einen Vergnügungspark der Antike und findet dort die schöne Helena – das abendländische Weiblichkeitsidol schlechthin – und natürlich eine Schimäre. Mit ihr erlebt er ein kurzes Kleinfamilienglück – bis ihr gemeinsames Kind, der hyperaktive Euphorion, stirbt. Danach bleibt ihm nur noch eines: Bändigung der Elemente und Schaffung einer neuen Zivilisation. Faust wird Planer und Bauherr eines megalomanen Kolonisierungsprojektes. Im Zuge dessen gehen einige Leute über Bord, in diesem Fall sind das Philemon und Baucis – Kollateralschäden. Und noch im Moment des eigenen Todes treibt er seine Arbeiter an und wähnt sich als Herrscher über die selbsterschaffene Welt.

"Goethe verlieh seinem Unbehagen an der Moderne, das sich im Alter bis zur Bestürzung steigerte, in der Fausttragödie einen dramatischen Ausdruck", schreibt der Goethe-Forscher Michael Jaeger zum Faust II.

Peter Konwitschny inszeniert in einer komprimierten Fassung die kritischen Gelenkstellen der gesamten Faust-Karriere an einem Abend. Nach Shakespeares König Lear im Jahr 2009 ist Faust die zweite Arbeit des Regisseurs am Schauspielhaus Graz.

Weitere Termine:
6. Februar, 19 Uhr

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=15908

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher und Hörbücher an Deck.


Jan Thümer, Udo Samel (c) Lupi Spuma
 
   
 16.01.2013  "FAUST" nach Johann Wolfgang von Goethe
Mittwoch, 16. Jänner 2013, 19 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Ein depressiver Hochgebildeter wird durch das Versprechen immer neuer Sensationen vom Selbstmord abgehalten. "Wir reisen", sagt der Teufel, "wohin es Dir gefällt. Wir sehen erst die kleine, dann die große Welt". Die kleine Welt ist die der Sinnlichkeit – an deren Ende das missbrauchte Gretchen stirbt. Die große Welt ist Gegenstand von Faust II: die Welt der Politik, der modernen Ökonomie und Wissenschaften, der virtuellen Reisen, die die alte Magie ablösen.

Faust erfindet das Papiergeld als Fake-Währung für einen bankrotten Kaiser. Er erlebt die Schaffung des künstlichen Menschen. Er reist in einen Vergnügungspark der Antike und findet dort die schöne Helena – das abendländische Weiblichkeitsidol schlechthin – und natürlich eine Schimäre. Mit ihr erlebt er ein kurzes Kleinfamilienglück – bis ihr gemeinsames Kind, der hyperaktive Euphorion, stirbt. Danach bleibt ihm nur noch eines: Bändigung der Elemente und Schaffung einer neuen Zivilisation. Faust wird Planer und Bauherr eines megalomanen Kolonisierungsprojektes. Im Zuge dessen gehen einige Leute über Bord, in diesem Fall sind das Philemon und Baucis – Kollateralschäden. Und noch im Moment des eigenen Todes treibt er seine Arbeiter an und wähnt sich als Herrscher über die selbsterschaffene Welt.

"Goethe verlieh seinem Unbehagen an der Moderne, das sich im Alter bis zur Bestürzung steigerte, in der Fausttragödie einen dramatischen Ausdruck", schreibt der Goethe-Forscher Michael Jaeger zum Faust II.

Peter Konwitschny inszeniert in einer komprimierten Fassung die kritischen Gelenkstellen der gesamten Faust-Karriere an einem Abend. Nach Shakespeares König Lear im Jahr 2009 ist Faust die zweite Arbeit des Regisseurs am Schauspielhaus Graz.

Weitere Termine:
16. Jänner 2013, 19 Uhr
17. Jänner 2013, 19 Uhr
6. Februar, 19 Uhr

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=15908

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher und Hörbücher an Deck.


Jan Thümer, Udo Samel (c) Lupi Spuma
 
   
 16.01.2013  Gullivers Reisen - Erzähltheater mit Ferdinand Pregartner
Mittwoch, 16. Jänner 2013, 16:30 Uhr im büchersegler  
 
Jonathan Swifts phantastisch-satirischer Roman "Gullivers Reisen" erschien 1726 in London und erzählt die Reise von Lemuel Gulliver, vormals Schiffsarzt, später Kapitän, zu etlichen fernen Völkern der Welt.
Die Geschehnisse während "Gullivers Reisen" umfassen vier Teile, wobei heute nur die beiden Teile bekannt sind, die als Kinderbuch erschienen sind: Die Reise Gullivers nach Lilliput, zu den Winzlingen und nach Brobdingnag, zu den Riesen.

Gullivers abenteuerliche Reise beginnt, als er auf einem Schiff anheuert, wo er zunächst als Wundarzt tätig ist. Während eines heftigen Sturms gerät das Schiff in Seenot und Gulliver flüchtet gemeinsam mit fünf weiteren Seeleuten in einem Rettungsboot. Das kleine Boot kentert und Gulliver erreicht als einziger Überlebender einen Strand, wo er erschöpft einschläft. Als Gulliver allmählich wieder zu Bewusstsein kommt, kann er sich kaum bewegen, weil er mit Seilen und Stricken gefesselt wurde. Er ist in Lilliput gestrandet.

Ferdinand Pregartner hat diesen ersten Teil der Reise in ein spannendes Erzähltheaterstück verwandelt, das Lust aufs Lesen macht.
Letzte Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte räumt er mit den von der Weltreise stammenden Gegenständen aus.

Seien Sie dabei, wenn Gullivers Schiff in See sticht und die Reise beginnt – maritimes Erzähltheater im büchersegler.
Für kleine und große Leichtmatrosen. Ab 6 Jahren.

Eintritt: 5,- EUR pro Abenteurer
Anmeldung erbeten.


 
   
 11.01.2013  Lesung von Sarah Diehl "Eskimo Limon 9"
Freitag, 11. Januar 2013, 19:00 Uhr
im KPÖ-Bildungszentrum Lagergasse 98a, Graz  
 
Vor einem frisch verputzten Reihenhaus in einem kleinen hessischen Dorf fährt ein Taxi vor. Auftritt Familie Allon aus Tel Aviv: Vater Chen, Mutter Ziggy und der elfjährige Eran beziehen ihr neues Heim. Während die Allons sich gemütlich einrichten, stellt sich für die alarmierte Dorfgemeinschaft die bange Frage: Wie geht man mit den Neuen um?
Während sich Chen in die Arbeit stürzt und Ziggy versucht, sich mithilfe des altlinken Dorfkauzes Rainer Koffel in der neuen Heimat zurechtzufinden, klärt Eran seine interessierten Mitschüler darüber auf, dass die Eis am Stiel-Filme, anders als von der Dorfjugend vermutet, nicht aus Italien, sondern aus Israel kommen – wo sie Eskimo Limon heißen. Während also kein Mangel an Gesprächsstoff besteht und die Voraussetzungen für eine gelungene Integration eigentlich bestens sind, verspürt die Dorfbevölkerung das zunehmende Bedürfnis, unter Zuhilfenahme der Zugezogenen das Dritte Reich aufzuarbeiten. Dabei tritt in einem Reigen von Missverständnissen die Wahrheit zutage: Die Deutschen wissen zwar vieles über Judenvernichtung – aber kaum etwas über Juden...

Sarah Diehl geboren 1978, lebt als Publizistin und Filmemacherin in Berlin und hat dort Museologie, Afrikawissenschaften und Gender Studies studiert. Sie arbeitet zum Thema reproduktive Rechte im internationalen Kontext, hat hierzu bereits zwei Anthologien herausgebracht und einen preisgekrönten Dokumentarfilm gedreht: Abortion Democracy: Poland / South Africa. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Dokumentarfilm Pregnant Journeys und an ihrem nächsten Roman.


 
   
 08.12.2012  Weihnachtsmarkt im kunstGarten, Graz
mit Ausstellungseröffnung "Die Kunst des Karl Korab"
Samstag, 8. Dezember, ab 12:00 Uhr im kunstGarten
Payer-Weyprecht Straße 27, Graz  
 
Karl KORAB, Sohn eines Oberförsters, wurde 1937 in Falkenstein/NÖ geboren und in dieser ursprünglichen weiten Landschaft aufgewachsen, faszinierten ihn die Farben, die Formen, die Natur schlechthin und die "Hinterlassenschaften" der Menschen. Nach der Matura setzte er, bei seinen Eltern sein Studium durch und ging an die Akademie der bildenden Künste in Wien (Sergius Pauser). Das 1. Akademiejahr bescherte ihm die Verleihung des Meisterschulpreises und der goldenen Fügermedaille. 1958 begegnete er den Wiener Phantasten (Hausner, Lehmden, Hutter, Fuchs und Brauer). Unter ihrem Einfluss entstehen Korabs erste Bilder in Altmeistertechnik. Es folgten viele Reisen und internationale Ausstellungen - von Tokio über Kairo bis New York. Ausgehend vom Surrealismus gelangte der Künstler zu einer vereinfachten, hintergründigen Bildsprache, deren Hauptthemen das Stillleben, die Landschaft und maskenhafte Köpfe sind. Im Lauf der Jahre und Jahrzehnte entsteht auch ein großes druckgraphisches Werk.
Nach der Verleihung der Goldmedaille 1969 an der III Biennale in Bozen und seiner für ihn typischen strengere Darstellungsweise folgt die internationale Anerkennung bei den fortschrittlichen Galerien in den USA und Paris. Vertrag mit der Genfer Galerie Kruger.
Seinen Formenkanon aus dem bäuerlichen Umfelds geschöpft variiert er immer wieder, gestaltet neu. Vertraute Gegenstände und erfundene setzt er in Landschaften und Räume, öffnet den Blick zu Geschichten über Unerwartetes .... Immer wieder zieht er den Blick auf den Horizont, der die Unendlichkeit dahinter andeutet und gleichzeitig auf die Vielfalt oder Einfalt davor hinweist. Aktzeichnungen finden sich in seinem künstlerischen Repertoire genauso wie experimentelle Plastiken.
Karl Korb lebt und arbeitet in Sonder im Waldviertel. Er selbst sagt von sich: „Die Welt der Dinge begann, mich zu interessieren, Objekte des täglichen Lebens. Sie waren für mich keine reglosen Requisiten, sie hatten ein Leben durch die Spuren des Menschen. In meinen Bildern nahmen erfundene Dinge immer mehr überhand: Gegenstände, die nicht existieren, aber existieren könnten, da sie an der realen Dengelt gemachte Erfahrungen in sich tragen. Sie sind aber nicht Selbstzweck, sondern Elemente, geordnet zu einem funktionierenden Organismus. Sie haben ihren bestimmten Ort zugewiesen bekommen, sind unverrückbar und können außerhalb ihres Bezugsystems nicht existieren. Sie reflektieren das Dasein des Menschen und sind Zeugnisse unserer Zivilisation."

Die Ausstellung wird von Kunsthistoriker Mag. Martin Titz eröffnet und ist noch bis 16. März 2013 zu sehen.

Rund um die Ausstellung gibt es noch eine ganze Menge andere Kunst zu bewundern.
Beim Weihnachtsmarkt des kunstGartens erwarten Sie wunderbare Winterköstlichkeiten zum Essen, Bestaunen und Kaufen, u. a. Konfitüren, Grafiken, Bücher, Teppiche ...

Der büchersegler ist beim Weihnachtsmarkt vor Ort und hat fangfrische Bücher und Kalender an Deck.

http://kunstgarten.mur.at

Schauen Sie vorbei!


 
   
 07.12.2012  Schattentheater "Varenka" mit Eva Swoboda und Brigitte Wehr
Freitag, 7. Dezember, 18 Uhr im büchersegler  
 
Am 7. Dezember ist wieder ein 'Premierentag' im büchersegler - diesmal wird zum ersten Mal ein Schattentheaterstück zu sehen sein.

Das Stück, benannte nach dem gleichnamigen Buch von Bernadette, erschienen im Nord Süd Verlag, erzählt eine alte russische Legende und berichtet von "Varenka", die zufrieden in einem kleinen Haus lebt, bis eines Tages der Krieg ausbricht und auch vor ihrer Hütte nicht halt macht.
Standhaft weigert sie sich, die Flucht zu ergreifen denn eine(r) muss schließlich da bleiben, um die müden Fliehenden zu stärken und die Tiere und Vögel zu füttern, wenn der Winter kommt.
Das Donnern der Kanonen kommt immer näher, und da wächst Varenkas Angst und sie findet erst im Gebet Ruhe – "Bitte, lieber Gott, heute Nacht musst du kommen und eine Mauer bauen, die so hoch ist, dass kein Soldat mein Haus sieht..."
Ihr fester Glaube gibt ihr Hoffnung und Stärke und damit kann sie auch anderen helfen: Pjotr und seiner Ziege, Stepjan dem Maler und Bodula und ihrer Taube, die letztendlich in die Welt fliegt und verkündet, dass wieder Frieden eingezogen ist.

Lauschen und schauen Sie diese Geschichte, die Eva Swoboda und Brigitte Wehr als Schattentheaterstück zeigen.

Für große und kleine Gäste ab 5 Jahren.

Eintritt: 3 EUR/Person


 
   
 06.12.2012  Buchpräsentation "Lachdiebe" (Roman) von und mit Rainer Juriatti
Donnerstag, 6. Dezember, 19:30 Uhr im büchersegler (Nikolo)  
 
Eine brisante Geschichte über die Liebe und Menschen, die das Lachen stehlen. Und: Die Beschreibung einer Krise eines längst überholten Männerbildes. In Graz, der Stadt des Sacher-Masoch. Ein Mann um die 40. Beruflich erfolgreich: Er nimmt das Angebot einer Redaktion an und startet als Bildbearbeiter und Fotograf gerade neu durch. Er sieht tagtäglich die Bilder der Welt und kann trotzdem kein Bild seiner eigenen Welt entwickeln, denn: Privat gescheitert. Zwischen seiner Frau und ihm liegen große Distanzen, geographisch und innerlich. Seine Kinder schaffen es nur selten in seine Wirklichkeit. Frauenkörper wechseln sich ab, virtuelle Netzwerke ersetzen die Realität. Doch dann trifft er auf die Frau mit den gelben Ballerinas. Und dann ist da noch die neue, alte Liebe zu seiner Frau. Und dazwischen? Suspense. Spannung. Warten. Auf das Leben, die Liebe? Mal nüchtern, mal abgebrüht, manchmal ein wenig bissig und manchmal so richtig böse, immer aber sprachlich präzise: Rainer Juriatti erzählt von einem Mann inmitten einer Entmenschlichung und stellt das Männerbild von heute auf den Kopf.

Und weil der 6. Dezember Nikolo ist, ist vielleicht auch der Krampus nicht weit ...

Die kulinarische Versorgung ist gesichert.

Eintritt: 5 Euro/Person


Rainer Juriatti. Foto: Eva Ilzer

 
   
 29.11.2012  "Alle sieben Wellen" - nach dem gleichnamigen Roman von
Daniel Glattauer
Donnerstag, 29. November, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Trotz einer Schreibpause von fast einem Jahr sind Emmi Rothner und Leo Leike ihre Gefühle füreinander nicht losgeworden – obwohl jeder in der Zwischenzeit sein Leben ohne den anderen einzurichten versucht hat. Emmi ist noch immer verheiratet und Leo hat in Boston eine Frau getroffen, die er heiraten will. Doch die E-Mail-Beziehung flackert wieder auf: "Wie es nun weitergehen soll, Leo? – Weiter wie bisher. Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam." Sechs Wellen schwappen ans Ufer, doch werden Emmi und Leo von der siebenten Welle erfasst und einander in der realen Welt begegnen?

Wer Gut gegen Nordwind mit Steffi Krautz und Sebastian Reiß gesehen hat, der wird die Fortsetzung von Daniel Glattauers hinreißender Liebesgeschichte sehnsüchtig erwartet haben. Alle sieben Wellen erzählt vom Hin und Her einer verbotenen Liebe – rauschhaft, romantisch und mit hohem Suchtfaktor.

Weitere Termine:
30. Dezember, 19.30 Uhr / 31. Dezember, 16.00 Uhr im Schauspielhaus Graz und am 17. Jänner 2013, 19.30 Uhr im Festsaal der Stadtwerke Hartberg

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=15839

"Gut gegen Nordwind" wird noch einmal am 29. Dezember um 19.30 Uhr im Schauspielhaus Graz, Hauptbühne gespielt.

Infos unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=11494

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher und Hörbücher an Deck.


Steffi Krautz, Sebastian Reiß (c) Lupi Spuma

 
   
 28.11.2012  Lesung Anton Christian Glatz "Ein See aus tausend schwarzen Tränen"
Mittwoch 28. November, 19 Uhr im Cafe ZAPO, Plüddemanngasse 33  
 
"Meister Abramelin sah von seinem Tisch auf. Das Fest! Natürlich, das Fest! Darauf hätte er doch beinahe vergessen. Wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre er allerdings sitzengeblieben und hätte den Abend über seinen Schriften verbracht. Türmten sich diese doch vor ihm, hinter ihm, an den Wänden der wuchtigen Burgmauern. Sogar des Meisters Hintern ruhte auf einer handgeschriebenen Ausgabe sumerischer Zeremonialmagie eines Kollegen, übersetzt und transkribiert anhand der originalen Tontafeln. Die Seiten verdeckten ein handtellergroßes Loch des alten Holzstuhles. Da sollte einer noch einmal behaupten, die Magie hätte keinen praktischen Nutzen!"

So beginnt die aktuelle (fantastische) Erzählung von Anton Christian Glatz.
Jotura, ehrgeiziger Schüler der Magie, versucht schon früh seine eigenen Wege zu gehen. Im Glauben, nur eine neue Art Magie sei den Menschen dienlich, wendet er sich von den traditionellen Lehren seines Meisters ab. Durch ein uraltes, verbotenes Ritual beschwört er die Magie des rollenden Metalles herauf. Als er erkennt, dass er so etwas wie die Büchse der Pandora geöffnet hat, scheint es zu spät.

Seinen Sie gespannt. Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Es liest der 'Meister' selbst.

Begleitet wird die Lesung gitarristisch und mit Kurzgeschichten von Sandra Buchgraber.
Die Lesung ist eine Veranstaltung des MännerKaffee's, zu der selbstverständlich auch Frauen herzlichst eingeladen sind.

Nähere Informationen unter:
http://www.maennerberatung.at

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher an Bord.


 
   
 21.11.2012  Lesung "Mein Lieblingsbuch" (Roman) von Markéta Pilátová
Mittwoch, 21. November, 19 Uhr im Kulturzentrum der Minoriten, Graz  
 
Ein südamerikanischer Großstadtroman.

In den Kulissen eines imaginären lateinamerikanischen Landes entspinnt sich die von Träumen und Übersinnlichem angereicherte Geschichte um ein Forschungsinstitut, in dem zum Heil der Menschen Schlangen gepeinigt und getötet werden.

Unter den Protagonisten des lustvoll erzählten und zugleich tiefgründigen Geschehens, das sich um den weltberühmten, ambitiösen und skrupellosen Reptilienforscher Vidal und sein Institut rankt, sind eine der Schlangensprache kundige Halbindianerin, eine Prostituierte, eine TopMafiajägerin, ein Heiler, ein homosexueller Psychiater und dessen aus Polen stammender jüdischer Vater. Den Rahmen und den roten Faden der spektakulär endenden Handlung bilden aber die Kommentare des geheimnisvollen Tätowierers. Wie die um ihr Leben erzählende Scheherazade aus Tausendundeiner Nacht erzählt er Geschichten, deren Motive auch in seine Tattoos einfließen.

Geschickt verspinnt die junge tschechische Erfolgsautorin Markéta Pilátová Märchen und Folkloremotive, packende Schicksale und treffende Milieuschilderungen aus der drastischen Realität von MegaMetropolen wie Sao Paulo und Buenos Aires.

Markéta Pilátová
1973 in Prag geboren.
Nach einem Studium der Romanistik und Geschichte ist sie heute als Autorin, Übersetzerin und Journalistin tätig. Sie arbeitet in der Kulturabteilung des Prager Instituto Cervantes. Ihr erster Roman, Wir müssen uns irgendwie ähnlich sein, wurde sowohl von Kritik als auch Publikum in Tschechien gefeiert.


 
   
 18.11.2012  Wolf Haas liest aus seinem neuen Roman
"Verteidigung der Missionarsstellung"
Sonntag, 18. November, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
"Als ich mich das erste Mal verliebte, war ich in England, und da ist die Rinderseuche ausgebrochen. Als ich mich das zweite Mal verliebte, war ich in China, und da ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Und drei Jahre später war ich das erste registrierte Opfer der Schweinegrippe. Sollte ich je wieder Symptome von Verliebtheit zeigen, musst du sofort die Gesundheitspolizei verständigen, versprich mir das."

In Wolf Haas‘ neuem Roman kämpft Benjamin Lee Baumgartner einen aussichtslosen Kampf gegen das Verlieben. Diese Seuche bringt ihn um den Verstand. Mit Kopfverdrehen fängt es an. Mit Gehirnerweichung geht es weiter.
Und das Schlimmste daran: Der Patient infiziert auch noch seinen Autor. Vorsicht, höchste Ansteckungsgefahr!

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=16550

Der büchersegler macht vor Ort fest und bietet fangfrische Wolf Haas – Bücher feil.


 
   
 18.11.2012  "Alle sieben Wellen" - nach dem gleichnamigen Roman von
Daniel Glattauer
Sonntag, 18. November, 15:00 Uhr im Schauspielhaus Graz  
 
Trotz einer Schreibpause von fast einem Jahr sind Emmi Rothner und Leo Leike ihre Gefühle füreinander nicht losgeworden – obwohl jeder in der Zwischenzeit sein Leben ohne den anderen einzurichten versucht hat. Emmi ist noch immer verheiratet und Leo hat in Boston eine Frau getroffen, die er heiraten will. Doch die E-Mail-Beziehung flackert wieder auf: "Wie es nun weitergehen soll, Leo? – Weiter wie bisher. Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam." Sechs Wellen schwappen ans Ufer, doch werden Emmi und Leo von der siebenten Welle erfasst und einander in der realen Welt begegnen?

Wer Gut gegen Nordwind mit Steffi Krautz und Sebastian Reiß gesehen hat, der wird die Fortsetzung von Daniel Glattauers hinreißender Liebesgeschichte sehnsüchtig erwartet haben. Alle sieben Wellen erzählt vom Hin und Her einer verbotenen Liebe – rauschhaft, romantisch und mit hohem Suchtfaktor.

Weitere Termine:
29. November, 19.30 Uhr / 30. Dezember, 19.30 Uhr / 31. Dezember, 16.00 Uhr im Schauspielhaus Graz und am 17. Jänner 2013, 19.30 Uhr im Festsaal der Stadtwerke Hartberg

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=15839

"Gut gegen Nordwind" wird noch einmal am 29. Dezember um 19.30 Uhr im Schauspielhaus Graz, Hauptbühne gespielt.

Infos unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=11494

Der büchersegler macht vor Ort mit einem Büchertisch fest und hat fangfrische Bücher und Hörbücher an Deck.


 
   
 16.11.2012  Eröffnung der Kunstausstellung "Sonne, Mond und Sterne" von Eliana Schnabler
Freitag, 16. November, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Sie versuchte die Welt und die darin enthaltenen Farben und Formen zu begreifen.
Sie versuchte das Leben zu verstehen, es festzuhalten und es wiederzugeben.
Auf einem Blatt Papier.
Auf vielen Blättern.

In ihrer ersten Kunstausstellung "Sonne, Mond und Sterne" zeigt Eliana Schnabler anhand verschiedener Kohlezeichnungen und Acrylmalereien, welche Farben das Leben für uns bereithält und welche Formen es annehmen kann.

Musik: David Reiterer & Andreas Klinger – Akkordeon / Klavier / Gitarre


 
   
 13.11.2012  Buchpräsentation "Zeitlebens konsequent" Hermann Langbein
Eine politische Biographie
Dienstag, 13. November, 19:00 Uhr im Stadtmuseum Graz
 
  Hermann Langbein (1912–1995) ist weltweit als Zeitzeuge, Chronist und Analytiker von Auschwitz bekannt. Sein Buch "Menschen in Auschwitz" gilt als Standardwerk über die Verbrechen und Schicksale in den Konzentrations- und Vernichtungslagern. Doch das Wirken Langbeins reicht weit über Auschwitz hinaus. Als Initiator der Aktion Zeitzeugen in Schulen hat er nachhaltig die Vermittlung von Zeitgeschichte im Unterricht geprägt, als politischer Aufklärer und moralische Autorität ist er aus dem antifaschistischen Österreich nicht wegzudenken.
Die Biografie zu seinem 100. Geburtstag schildert das ereignisreiche Leben dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit.

Maga. Drin. Brigitte Halbmayr (Soziologin und Politologin, Wien)
CLIO in Kooperation mit dem Centrum für Jüdische Studien

Weitere Informationen und das Programm des Stadtmuseums finden Sie unter:
http://www.grazmuseum.at

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.


 
   
 09.11.2012  SCHREIBWERKSTATT FÜR KINDER, Alt und Jung – Gimpel oder Simpel?
Freitag, 9. November, 15:00-18:00 Uhr
Stadtbibliothek Zanklhof (Belgiergasse/Feuerbachgasse)  
 
Erlebnisse, Speisen, Augenblicke, Begegnungen, Märchen, Geschenke und Geschichten. All das und noch viel mehr verbindet Alt und Jung. In dieser Schreibwerkstätte dreht sich alles um die Fragen: Was ist schön an den verschiedenen Lebensabschnitten? Was verbindet sie? Und sind junge Menschen immer naiv und leicht zu beeindrucken und alte Menschen Eigenbrötler? Falls du zu diesem Thema Ideen hast und deine Gedanken gerne kreativ zu Papier bringst, bist du bei diesem Workshop goldrichtig.

Alter: 8 – 13 Jahre
Leitung: Büchersegler, Katerina Cerna
Nur Einzelanmeldungen (keine Gruppen) möglich!


Weitere Informationen unter:
http://www.stadtbibliothek.graz.at/index.asp?ID=8872

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl!

Anmeldung unter: labuka@stadt.graz.at

Eintritt frei!.


 
   
 07.11.2012  Buchpräsentation mit Hans Henning Scharsach
"Strache im braunen Sumpf"

Mittwoch, 7. November, 19:00 Uhr
Bildungszentrum der KPÖ, Graz, Lagergasse 98a  
 
Zwei Jahre harter Recherchearbeit hat Bestseller-Autor Hans-Henning Scharsach in sein neues Buch investiert. Was als Sachbuch konzipiert wurde, ist zum politischen Thriller geworden, der tiefe Einblicke in zwei sehr unterschiedliche Milieus bietet: Auf der einen Seite die Welt des Strategen der Macht Heinz-Christian Strache und seiner Mitstreiter, die im Parlament arbeiten, in der Hofburg tanzen, sich im Scheinwerferlicht der Fernsehkameras sonnen und höchste Ämter anstreben. Auf der anderen Seite die finstersten Keller der ewig gestrigen Hitler-Nostalgiker und der unversöhnlichen Hetzer gegen Juden, Zuwanderer und Muslime.

Eintritt frei.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

http://bildungsverein.kpoe-steiermark.at/strache-im-braunen-sumpf.phtml

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck das fangfrische Buch für Sie bereit.


 
   
 27.10.2012  Erzählfest des bücherseglers
Sa. 27. Oktober, 13:30 Uhr im Café Kawango, Graz (Mariahilferstr. 12)  
 
Im Mittelpunkt des Festes steht das ERZÄHLEN und dies kann vielfältig geschehen. Mit der Stimme tragen Teilnehmer des Literaturwettbewerbs "Jung ein Gimpel, alt ein Simpel." ihre Texte vor. Die besten Einreichungen werden am Samstag ausgezeichnet.
Mit Geste, Körpersprache und Mimik wird die Pantomimekünstlerin McBee ohne Worte ein Märchen erzählen und die Improvisationstheatergruppe BlankTon erzählt spielend Szenen auf Zuruf von Stichworten.
Angeregt durch die Geschichte "Die große Wörterfabrik", die Lisa Wagner vorlesen wird, können die Gäste zu Papier, Schere und Klebstift greifen und Wörter basteln. Wunderbare Straßenmusikanten, Maroni, Sturm und Kuchen machen das Erzählfest charmant und fröhlich.

Beginn: 13:30 Uhr
Eintritt frei.



 
   
 26.10.2012  Michael Köhlmeier erzählt Gebrüder Grimm
Freitag, 26. Oktober, 19:30 Schauspielhaus Graz  
 
Anlässlich der 200-jährigen Erstveröffentlichung!

Der Schriftsteller und Erzähler Michael Köhlmeier entführt sein Publikum an diesem Abend in die Grimmsche Märchenwelt und berichtet vom Leben der "sagenumwobenen" Brüder Jacob und Wilhelm Grimm – in der ihm eigenen, poetischen, musikalischen Sprache.

Der büchersegler ist mit einem märchenhaften Büchertisch vor Ort.

Karten unter:
https://www.tsg-onlineticket.com/portal/CategorySelection.aspx?e=14199

 
   
 20.10.2012  Einsendeschluss Literaturwettbewerb verlängert !!!  
 
Der Einsendeschluss für den Literaturwettbewerb
"Jung ein Gimpel, alt ein Simpel." (Wilhelm Busch) wurde bis

      20.Oktober 2012

verlängert.

Die Texte können bis dahin wie gewohnt per Post, Email oder persönlich im Geschäft eingereicht werden.

Das Erzählfest, zu dem eingereichte Texte gelesen und die besten prämiert werden, findet nun am Samstag, 27. Oktober statt. Vielleicht gibt es dann schon Maroni.


 
   
 20.10.2012  Aus Sternen geboren – Musik und Poesie
Ernesto Cardenal liest aus seinem Werk
Samstag, 20. Oktober, 19:30 Uhr, WIST-Saal, Graz, Moserhofgasse 34  
 
Ernesto Cardenal, der Priester, Politiker und Dichter aus Nicaragua, kämpft seit einem halben Jahrhundert für eine gerechtere Welt. Als Priester, der das Paradies nicht im Jenseits sucht. Als Dichter, dessen Verse politisch sind. Als politischer Mensch, der die Welt als Ganzes in den Blick nimmt. Dreh- und Angelpunkt seines Denkens ist die Liebe. Sinnlich und umfassend umgreift sie mühelos die gesamte Schöpfung – vom Allerkleinsten bis zum Kosmos. Und sie mündet in Verantwortung: Liebe hat immer auch eine politische Dimension.

In dieser Konzertlesereise mit Grupo Sal durch Deutschland und Österreich liest Ernesto Cardenal aus der neu im Peter Hammer Verlag erschienenen Gesamtausgabe seines poetischen Werkes.

Die Musik der Grupo Sal ist ein leidenschaftliches Bekenntnis zu den Menschen Lateinamerikas in ihrer Verzweiflung, Hoffnung und Lebensfreude. In diesem Jahr feiert das Ensemble sein 30jähriges Bestehen.

Ernesto Cardenal liest aus 7 Jahrzehnten
Sprecherin des deutschen Textes: Brigitte Karner

Grupo Sal – 30 Jahre Musik aus Lateinamerika

WIST-Sal, Moserhofgasse 34, 8010 Graz

Der büchersegler ist vor Ort und hat eine große Auswahl Bücher Ernesto Cardenals an Bord.

Plakat zum Download:
Aus Sternen geboren

 
   
 19.10.2012  "Tetris & Co"
Performance-Lesung mit Clemens J. Setz und Barbi Markovic
Freitag, 19. Oktober 2012, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Für alle Freunde des Revival – eine Performance aus Text, Computerspiel und Musik. Barbi Markovic (Stadtschreiberin 2011/12) und Clemens J. Setz (Autor) – zwei computeraffine Schriftstellerkollegen auf Zeitreise.
Für den Sound der Achtziger sorgt Martin Haiden am Synthesizer.

Eintritt: 8,00 EUR
Anmeldung erbeten.


 
   
 18.10.2012  Österreich liest: Treffpunkt Bibliothek / Mit Anton Glatz und Irmi Horn
Donnerstag, 18. Oktober, 19 Uhr kunstGarten, Graz  
 
In der Reihe "Österreich liest: Treffpunkt Bibliothek" lesen am Donnerstag Anton Glatz und Irmi Horn Fantastisches und Märchenhaftes.

Anton Glatz stellt sein Buch "Am Ende aller Wege" vor.
Eine junge Lektorin zieht in eine berüchtigte Wohngegend, in der sich auch allerhand skurrile Menschen tummeln. In einen, den Apotheker Pepito, verliebt sie sich. Doch Pepito hat ein Geheimnis, das sich den beiden nur langsam enthüllt. Während seiner pharmazeutischen Experimente mit der Weltformel stellen sich höchst beunruhigende Erinnerungen ein.
Für Freunde des Ungewöhnlichen mit Sinn für schwarzen Humor und philosophische Verrenkungen.

Irmi Horn gibt (heimatlich) Satirisches zum Besten und zwar mit "Grimmen schreibt Geschichte", eine Erzählung in 5 Akten.

"Wie gemalte Figurinen sitzen die Menschen beim Bärenwirt im ehemaligen Kinosaal. Die Ausstattung des Raumes dokumentiert sowohl die kargen Anfänge des Kinos wie auch seinen Verfall auf dem Land. Die Einrichtung lässt eine gewisse nachzüglerische Geschmacklosigkeit erkennen, wie sie öfter - entfernt von größeren Städten - angetroffen wird."

Der Büchersegler ist vor Ort und hat Bücher für den freien Handel an Bord.

Weitere Informationen unter:
http://www.oesterreichliest.at

kunstGarten
Payer-Weyprecht-Str. 27, 8020 Graz
Tel: +43(0)316 262787
http://kunstgarten.mur.at


 
   
 16.10.2012  Hommage an den Dichter Ernst Goll (1887 – 1912)
Dienstag, 16. Oktober, 18 Uhr, Meerscheinschlössl Graz  
 
Der Verein "Österreichisch-Slowenische Freundschaft" mit Unterstützung der Karl-Franzens-Universität, Graz lädt herzlich zur Hommage an den Dichter Ernst Goll ein, der heuer 125. Geburtstag hat und dessen Todestag sich zum hundertsten Mal jährt.

Nach der Begrüßung wird ein Einblick in das Schaffen Ernst Golls gewährt. Im Anschluss daran lesen Doris Wolf, Curt Schnecker und Marjan Pungartnik deutsch und slowenisch aus dem Gedichtband "Im bitteren Menschenland".
Für die Musikalische Umrahmung sorgen Karlheinz Donauer und Nataša Trobentar-Majcen.

Der büchersegler ist vor Ort und hat Bücher und Musikalisches an Bord.


Begrüßung
Vizedekan Univ.-Prof. Dr. Lukas Meyer, Honorarkonsul f. Rep. Slowenien Dkfm. Mag. Dr. Kurt Oktabetz, LHStv. a. D. Prof. Kurt Jungwirth und die Präsidentin des Vereines „ÖSF“ Graz, Mag. Ivanka Gruber

Einblick in das Schaffen von Ernst Goll
Dir.-Rat Curt Schnecker, Präsident des Stmk. Kunstvereines Werkbund Dr. Marjan Pungartnik, Leiter des Kulturhauses und der Galerie RRRudolf in Maribor Mag. Andreas Stangl

Es lesen
Doris Wolf (deutsch)
Curt Schnecker (deutsch)
Marjan Pungartnik (slowenisch)

Musikalische Umrahmung
Karlheinz Donauer (Klavier) und Nataša Trobentar-Majcen (Sopran)


 
   
 05.10.2012  Schreibwerkstatt für Erwachsene – "Jung ein Gimpel, alt ein Simpel"
Freitag, 5. Oktober 2012, 18:30 Uhr in der
Praxisgemeinschaft Kulturwerkstatt, Dreihackengasse 26, Graz  
 
Schreiben gegen und über die Bilder zwischen den Generationen

Mit den Möglichkeiten kreativen und autobiografischen Schreibens und Methoden der Poesie- und Bibliotherapie wollen wir Erlebnisse, Sehnsüchte, Erinnerungen, Empfindungen, Eindrücke, Nachdenklichkeiten, Konflikte... rund um das Thema "Bilder der Generationen voneinander" zum Ausdruck bringen.

Keine Vorkenntnisse nötig.

Die Schreibwerkstatt leitet Mag. Monika Tieber-Dorneger.

Zertifizierte Leiterin für Literarische Werkstätten und Poesie- und Bibliotherapie FPI
Schreibberaterin FSZ
Diplom-Lebensberaterin (Integrative Gestalt)
SteiGLS Dipl. Erwachsenenbildnerin ABI

Kosten: 39,00 EUR/Person
Anmeldung unter: schreibflow@aon.at oder Tel. 0676- 73 23 294

Nähere Informationen unter:
gimpelsimpelwerkstatt.pdf


 
   
 04.10.2012  "Indigo" - Lesung von Clemens J. Setz
Donnerstag, 4. Oktober 2012, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Im Norden der Steiermark liegt die Helianau, eine Internatsschule für Kinder, die an einer rätselhaften Störung leiden, dem Indigo-Syndrom. Jeden, der ihnen zu nahe kommt, befallen Übelkeit, Schwindel und heftige Kopfschmerzen. Der junge Mathematiklehrer Clemens Setz unterrichtet an dieser Schule und wird auf seltsame Vorgänge aufmerksam: Kinder verschwinden spurlos. Setzt beginnt, Nachforschungen anzustellen, doch sie bleiben ohne Ergebnis. Fünfzehn Jahre später berichten die Zeitungen von einem aufsehenerregenden Strafprozess: Ein ehemaliger Mathematiklehrer wird vom Vorwurf freigesprochen, einen Tierquäler brutal ermordet zu haben.

"Frau Häusler-Zinnbret ließ mich lange vor ihrer Tür warten. Ich hatte den Klingelknopf, unter dem ihre beiden Nachnamen standen, verbunden durch ein gewelltes ˜ anstatt durch einen Bindestrich, mehrere Male betätigt und mich, wie schon so oft in meinem Leben, darüber gewundert, dass Psychologinnen und Pädagoginnen immer Doppelnamen haben."

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Nach dem Studium der Mathematik und Germanistik arbeitete er u. a. im Proximity Awareness & Learning Center Helianau und als Journalist. Seit 2008 treten bei ihm die Spätfolgen der Indigobelastung auf. Heute lebt er als freier Schriftsteller zurückgezogen mit seiner Frau in der Nähe von Graz.

Indigo (Roman)
ISBN 978-3-518-42324-0
480 Seiten, Gebunden, 23,60 EUR
Suhrkamp Verlag
erscheint am 10.09.2012

Eintritt: 8,00 EUR
Anmeldung erbeten.


 
   
 02.08.2012
  bis
 30.08.2012 
büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 12. Juli – 30. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die verlagsfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Das weitere Programm der ORF Hör- und Seebühne 2012:
 30. August	Drago Jancar         Nordlicht

Weitere Informationen finden sie unter:
http://steiermark.orf.at/radio/stories/2538506/


 
   
 15.08.2012  Ausschreibung Literaturwettbewerb "Jung ein Gimpel, alt ein Simpel"
Für Alt & Jung ab 8 Jahren  
 
Die Buchhandlung büchersegler in Graz schreibt einen Literaturwettbewerb aus, der sich dem Thema "Alt und Jung" / Gimpel oder Simpel? widmet. Teilnehmen darf jeder ab 8 Jahren.

Kurzgeschichte, Gedicht, Essay... .
Der Form sind keine Grenzen gesetzt, aber dem Text: Bitte max. 3
A4-Seiten (8000 Zeichen)
, sowie ein vorangestelltes Blatt mit Kontaktdaten.

Einsendungen sind zu richten an:

Post: Buchhandlung büchersegler
Stichwort "Gimpel-Simpel"
Lendkai 31, 8020 Graz

E-Mail: Gimpel-Simpel@buechersegler.at

Einsendeschluß: 15. August 2012

Für interessierte Kinder und Erwachsene werden an folgenden Terminen Schreibwerkstätten angeboten:

 7. Juli   14:00–18:00 Uhr für Kinder
  (Leitung Katerina Cerna)
4. August 9:30–13:00 Uhr für Erwachsene
  (Leitung Mag. M. Tieber-Dorneger)

Kosten: Erwachsene 39,- / Kinder 10,- EUR (pro Teilnehmer)
Für Gruppen bzw. Schulklassen gelten andere Tarife, bitte fragen Sie uns.

Anmeldung per E-Mail unter schreibwerkstatt@buechersegler.at oder telefonisch unter 0316 / 22 55 04 oder direkt in der Buchhandlung.

Die besten Texte werden prämiert und beim Erzähl—Sommerfest am 24. August gelesen. Nähere Informationen folgen!

Alle Informationen und einige Textanregungen finden sich unter:
Literaturwettbewerb_Gimpel-Simpel.pdf


 
   
 21.06.2012  "Lügen mit Zahlen" – Wie wir mit Statistiken manipuliert werden
Buchpräsentation und Diskussion mit Gerd Bosbach (Autor)
Donnerstag, 21, Juni 2012, 20:00 Uhr
Bildungsverein der KPÖ, Lagergasse 98a, Graz  
 
"Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, infame Lügen und Statistiken."
Benjamin Disraeli

Wie kommen die glatten Trends in den Wahlprognosen zustande? Gibt es wirklich eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen und was ist von den blumigen Versprechen der privaten Altersvorsorge zu halten? - Statistiken und Grafiken erwecken den Eindruck von Objektivität und Exaktheit, dabei lässt sich mit ihnen alles und das Gegenteil davon beweisen. Die Autoren decken auf, wie wir täglich belogen und manipuliert werden, wie repräsentativ Umfragen tatsächlich sind, was eine gefühlte Inflation ist und wie Medikamenten-Studien geschönt werden. Spannend, unterhaltsam und voller Aha-Erlebnisse!

Zahlen lügen nicht – oder etwa doch? Laut Statistik hat ausgerechnet die Vatikanstadt die höchste Kriminalitätsrate der Welt. Statistisch gesehen steigt Ihr durchschnittliches Einkommen, sobald ein Millionär in Ihre Nachbarschaft zieht. Und der Anstieg der Krankenkassenbeiträge von 14 auf 15 Prozent beträgt tatsächlich nicht ein Prozent, sondern sieben! Statistiken begleiten uns den ganzen Tag, denn ständig wird etwas in Zahlenreihen erfasst, ausgewertet und verglichen. Das Problem: Mit kleinen Tricks lässt sich fast jede Statistik so frisieren, dass sie nahezu jede Aussage bestätigt – oder widerlegt.

Ein verständliches und witziges Buch für alle, die Zeitung lesen, die Nachrichten und Wetterprognosen verfolgen und wählen gehen. Für alle, die sich nichts mehr vormachen lassen wollen:
Statistiken richtig lesen

Prof. Dr. Gerd Bosbach lehrt Statistik an der FH Koblenz und war mehrere Jahre im Statistischen Bundesamt tätig.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck das fangfrische Buch für Sie bereit.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des
KPÖ-Bildungsvereins finden Sie unter:

http://bildungsverein.kpoe-steiermark.at/luegen-mit-zahlen-wie-wir-mit-statistiken-manipuliert-werden.phtml


 
   
 11.05.2012
  bis
 31.05.2012 
Aus-Schluss-Basta oder Wir sind total am Ende
mit Dirk Stermann, Christoph Grissemann und Ensemble

Freitag, 19.30 Uhr, Schauspielhaus Graz (Premiere)  
 
Aus. Schluss. Basta. Das (Happy) End berühmter Stücke – gespielt vom bekannten Duo des "Komödienfachs": Dirk Stermann und Christoph Grissemann sowie dem Ensemble des Schauspielhauses Graz.
Die Stücke reichen von Shakespeare (Richard III.) über Goethe (Faust) bis hin zu Werner Schwab (Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos) und Samuel Becketts Endspiel.
Komödie und Drama. Klassiker und modernes Stück. Scheinbar Gegensätzliches vereint im Finale. The End.

Der büchersegler macht im Mai vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Ware für Sie bereit.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.schauspielhaus-graz.at/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=14733

Weitere Termine:
11.5., 19.5., 29.5., 30.5., 31.5.
 
   
 25.05.2012  Kinderlieder Festival mit Caroline Vasicek
Freitag, ab 9:00 im Pfarrsaal Don Bosco  
 
Am 25. Mai findet im Pfarrsaal von Don Bosco das KINDERLIEDER-FESTIVAL mit der Musicaldarstellerin und Schauspielerin Caroline Vasicek-Pfeifer statt.
Beim Live-Konzert sind alle Kinder herzlichst eingeladen mitzumachen und mitzusingen. Und natürlich gibt es – wie auf jedem feinen Kinderfest – Kaffee und Kuchen, eine große Tombola, eine Verlosung, eine Trikotversteigerung, Kinderbücher und CD’s und und und ...

Für das Live-Konzert gibt es 3 Termine: 9:00 Uhr, 11:00 Uhr und 15:00 Uhr Die Karten kosten jeweils 6 Euro und können online auf http://www.rt8.at/serviceprojekte erworben werden.

Der Veranstalter dieser Charity-Veranstaltung ist der Round Table 8 Graz, der den Reinerlös dieser Veranstaltung bedürftigen Kindern zur Verfügung stellt. Vorschläge für bedürftige Kinder / Projekte sind immer willkommen.

Der büchersegler ist mit einem Bücherstand vor Ort und lädt alle kleinen und großen Gäste zum Stöbern ein.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.rt8.at/serviceprojekte


 
   
 24.05.2012  "Blickwinkel" - Lesung & Musik
Gertrud Mayer-Reinbacher (Text), Andreas Praßl (Musik)

Donnerstag, 24. Mai 2012, 19 Uhr im büchersegler  
 
Gertrud Mayer-Reinbacher stammt aus einem kleinen Dorf in der Südsteiermark und hat mit dem Schreiben begonnen, als sie die Schule verlassen hat. Aber nicht vorzeitig, sondern als pensionierte Volksschullehrerin.
Mit dem Rückblick in die Kindheit, dem Einblick in das Denken und Alltägliche von jetzt und dem Ausblick des Älterwerdens erzählt Gertrud Mayer-Reinbacher aus ihrem Leben, ihrem Blickwinkel - in Kurzgeschichten und Gedichten.

Begleitet wird sie dabei von Andreas Praßl am Bandoneon

Eintritt: 5,00 EUR


 
   
 09.05.2012  "Der Frisör" (Christian Schünemann, Diogenes)
Krimi-Lesung von Helga Mitterhauser

Mittwoch, 9, Mai 2012, 19:30 Uhr im Friseurgeschäft "Hausfrauenpalast", Mariahilferstraße 22, Graz  
 
Wie es ist, wenn dem Star-Friseur die teure Kundschaft wegstirbt? Und warum? Waschen, Schneiden, Legen und Todesfälle auf glamourösem Niveau. Genießen Sie diese Lesung bei (ihrem?) Frisör.
Es liest Helga Mitterhauser und der büchersegler hat eine frische Ladung Krimis dabei, die er vor Ort verkauft.


 
   
 05.05.2012  Urban Gardening – Gärtnern in der Stadt
Samstag, 05. Mai 2012 im Lendloft, Lendplatz 40, 9.30 – 17 Uhr  
 
Wie Gärtnern auch auf kleinstem Raum möglich wird, wie ein Hochbeet gebaut wird oder was "Guerilla gardening" bedeutet – all das erfährt man am Samstag bei Vorträgen und Workshops rund um das Themas ‚Urban Gardening‘ im Lendloft (Lendplatz 40).

Die Vorträge starten ab 10 Uhr, die Workshops ab 14 Uhr.

Hier finden Sie nähere Informationen:
Einladung_UrbanGardening.pdf

Der büchersegler ist mit einem Stand vor Ort und hat wunderbare Gartenperlen aus dem Meer gefischt, die er fangfrisch verkauft.

Töpfe, Kartons, Gefäße zum Pflanzen bitte selbst mitbringen.


 
   
 04.05.2012  Lesung der Preisträger des Titanic-Literaturwettbewerbs
Freitag, 04. Mai 2012, 19:30 Uhr  
 
Am 14. April 2012 war Einsendeschluss für den Titanic-Literaturwettbewerb anlässlich des 100-jährigen Jahrestages des Untergangs.
Gefragt waren Texte aller Genres.
Einzige Beschränkung: max. 3 A4-Seiten.
Eingereicht wurden viele wunderbare Texte.
Aus diesen haben der büchersegler und der Autor Christoph Szalay die für sie schönsten Texte ausgewählt.
Eine Auswahl der eingereichten Texte inklusive der prämierten Texte werden im Rahmen der Preisverleihung an diesem Abend von den AutorenInnen gelesen. An Deck wird Musik spielen und ein freundlicher Steward wird seinen Gästen Getränke anbieten.
Seien Sie dabei und kommen Sie an Bord!


 
   
 27.04.2012
  bis
 01.05.2012 
Kochbuchmesse, Graz Stadthalle  
  Bereits zum 2. Mal findet heuer die Kochbuchmesse – eine Verkaufsmesse - im Rahmen der Grazer Frühjahrsmesse statt.
Täglich von 10:00 – 18:00 – 27. April bis 01. Mai 2012.

Der büchersegler ist mit einem Stand vor Ort und hat wunderbare Kochbuchperlen aus dem Meer gefischt, die er fangfrisch verkauft. Neben nordischer Bäckerei bilden Fisch, Kräuter und vegetarisch/vegane Kochkunst die Schwerpunkte.

Zudem präsentieren Kochbuchverlage, Kochzeitschriften, private Verleger, aber auch Zutatenhersteller oder Antiquariate ihre Produkte einer begeisterten Anhängerschaft.
Verkostungen, Schauvorführungen, Kochbuchpräsentationen, Köche hautnah erleben... kommen Sie, schauen Sie, lassen Sie sich inspirieren!

Gewinnen Sie:
Besondere Kochbuchtipps werden mit 2 x 2 Freikarten belohnt. E-Mail mit Ihrem Kochbuchtipp (Titel, Verlag, erschienen 2010 und später) an: kochen@buechersegler.at

Nähere Informationen unter:
http://www.kochbuchmessegraz.at


 
   
 19.04.2012  "A³ und tú" (Lyrik) – Lesung mit Zwetelina Damjanova
Donnerstag, 19. April 2012, 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Sprachen mixen nur Kinder, die mehrsprachig aufwachsen? Stimmt nicht. Zwetelina Damjanova verwendete Deutsch, als sie mit dem Schreiben begonnen hat. Bulgarisch war die Sprache für Texte, die sich mit ihrem kulturellen Hintergrund und Kindheitserfahrungen beschäftigten und Spanisch war den Liebesgedichten vorbehalten.

Nun hat die Autorin "gemixt" und den Kern des vorliegenden Lyrikbandes bilden 27 Texte mit je 3 Strophen und 3 Versen. Jede Strophe wurde in einer der drei Sprachen (Bulgarisch, Deutsch oder Spanisch geschrieben) und anschließend in eine andere Sprache übersetzt. Neugierig?
Hier eine kleine Kostprobe:



Eintritt: 5,00 EUR


 
   
 14.04.2012  TITANIC
Ein Literaturwettbewerb  
 
Anlässlich des 100-jährigen Jahrestages des Untergangs der "Titanic" veranstaltet die Buchhandlung büchersegler einen Literaturwettbewerb.

Zeit für eine Reflektion der Ereignisse, Ursachen und (Nach, Aus-)Wirkungen eines der größten Schiffsunglücke der Geschichte.

Nähere Informationen finden Sie hier:
TITANIC - Unter Wasser

Einsendeschluss: 14. April 2012 (100. Jahrestag)  
   
 12.03.2012  "Das Frauenorchester von Auschwitz"
Anita Lasker-Wallfisch präsentiert ihre Erinnerungen
(Lesung und Diskussion)
Montag, 12.3.2012, 19:00 Uhr im Meerscheinschlössl, Graz  
 
In den Jahren 1943/44 gab es im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ein Frauenorchester, das sich aus Profi- und Laienmusikerinnen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern zusammensetzte. Eine von ihnen war Anita Lasker-Wallfisch, die heute als Cellistin im Londoner English Chamber Orchestra spielt. Lange Zeit hatte sie ihre Geschichte nicht einmal ihren Kindern erzählt, bis sie sich dazu entschloss, ihre Erlebnisse für sie aufzuschreiben. Diese Niederschrift wurde als Buch "Ihr sollt die Wahrheit erben" veröffentlicht, die ein eindrucksvolles Zeugnis eines deutsch-jüdischen Familienschicksals im 20. Jahrhundert und eine
sehr persönliche, anrührende Chronik einer Überlebenden des Holocaust ist.

Der büchersegler ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Ort: Festsaal des Meerscheinschlössls der Universität Graz,
Mozartgasse 3

Eine Veranstaltung von CLIO und dem Centrum Jüdischer Studien der Universität Graz.

Mehr Informationen finden Sie unter:

http://www.clio-graz.net/index.php?option=com_content&view=article&id=47&Itemid=46#Frauenorchester


 
   
 02.03.2012  "Ich nannte ihn Krawatte" - Lesung von Milena Michiko Flašar
Freitag, 2. März 2012, 19:30 im büchersegler  
 
Ist es Zufall oder eine Entscheidung? Auf einer Parkbank begegnen sich zwei Menschen. Der eine alt, der andere jung, zwei aus dem Rahmen Gefallene. Nach und nach erzählen sie einander ihr Leben und setzen behutsam wieder einen Fuß auf die Erde.

"Ich nannte ihn Krawatte. Der Name gefiel ihm. Er brachte ihn zum Lachen. Rotgraue Streifen an seiner Brust. So will ich ihn in Erinnerung behalten."

Milena Michiko Flašar, 1980 als Kind japanisch-österreichischer Eltern in St. Pölten geboren, legt nun ihr drittes Buch vor: eine Suche nach dem eigentlichen Leben.

Ich nannte ihn Krawatte
ISBN 978-3-8031-3241-3
144 Seiten, Gebunden, 17,40 EUR
Wagenbach Verlag

Eintritt: 6,00 EUR


 
   
 28.02.2012  Alles ist Zahl (Vortrag) Gabriele Köstinger
Dienstag, 28. Februar, 19:30 im büchersegler  
 
Seit jeher interessiert sich der Mensch für sein Schicksal. Die Numerologie ist eine sehr alte Wissenschaft und gibt anhand der Frequenzen, die mit unserem Namen und Geburtsdatum verbunden sind, Auskunft über unsere Fähigkeiten, Eigenschaften, Lebensaufgaben sowie die persönliche "Jahrestendenz".

Erfahren Sie, was Ihre persönlichen Zahlen aussagen und welche Chancen und Herausforderungen im neuen Jahr auf Sie warten und was das Jahr 2012 aus numerologischer Sicht bedeutet.

Die Numerologin und Autorin, Frau Gabriele Köstinger, lädt Sie herzlich dazu ein.

Numerologie. Die Wurzeln der Zahlenweisheit
Gabriele Köstinger
ISBN 978-389845-124-6
Silberschnur Verlag
7,20 EUR

Eintritt: frei


 
   
 21.12.2011  Einladung zum Umtrunk  
 
Um das erste (schöne) Bücherjahr ausklingen zu lassen lädt der Kapitän und seine Crew zu einem kleinen Umtrunk, u. a. mit Becks, Glühwein und Schmalzstullen. Der Termin:

Mittwoch, den 21. Dezember ab 18 Uhr

Das Mitbringen von weihnachtlicher und un-weihnachtlicher Musik ist ausdrücklich erwünscht!

Allen, die nicht kommen können, wünschen wir auf diesem Weg ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.


 
   
 10.12.2011  Der büchersegler feiert Geburtstag!
Am Samstag, den 10. Dezember, ab 10 Uhr  
 

 
   
 01.12.2011  Präsentation "Oma.Koch.Buch" von Bernie Rieder
Donnerstag, 1.12. um 18.30 Uhr, cookina Graz  
 
Donnerstag, den 1. Dezember 2011 findet im cookina, Graz die Präsentation des "Oma.Koch.Buch" statt. Der Haubenkoch Bernie Rieder, der schon als Kind in Großmutters Küche gelernt hat, zeigt in diesem Buch, wie er die Rezepte von damals heute kreativ umsetzt. Eine Hommage an alle Omas und ihre Kochkünste.

Bernie Rieder lernte bei den Spitzenköchen Rinhard Gerer sowie bei Roland Trettl und Eckart Witzigmann. Seine erste Stelle als Chefkoch trat er im Alter von 21 Jahren in der Eselmühl in St. Margarethen (Burgenland) an.

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält das fangfrische Kochbuch für Sie bereit. Zur Buchpräsentation wird der Spitzenkoch höchstpersönlich etwas Feines zaubern.

cookina, Graz
Plabutscher Str. 63
http://www.cookina.at


 
   
 28.11.2011  "Früher war mehr Lametta" – Ein Loriot-Abend.
Montag, 28. November 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Loriots Opa Hoppenstedt hat wie immer recht: Weihnachten kann auch das Gegenteil von einem Fest der Freude sein, denn nur allzu schnell geht im Weihnachtsstress einiges schief. Ob weihnachtliches Familienidyll, eine Nudel als Stimmungskiller oder ein Lottogewinner am Rande des Nervenzusammenbruchs: Die Sketches, Karikaturen und Satiren von Vicco von Bülow (1923–2011), besser bekannt als Loriot, zeichnen sich durch die liebevolle Beschreibung des menschlichen Scheiterns aus. Eine Hommage.

Mit: Birgit Stöger und Jan Thümer (Ensemble Schauspielhaus Graz)

Eintritt: 5,00 EUR
Anmeldung erforderlich.

Diese Lesung findet am 1. Dezember auch im Schauspielhaus Graz statt. 20:30 Uhr, Ebene 3
Weitere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=10727


 
   
 24.11.2011  "Mut, Kraft, Weiblichkeit" – Lesung & Musik
Donnerstag, 24. November 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Bei dem Titel "Mut, Kraft, Weiblichkeit" handelt es sich um eine Anthologie, in der die Autoren (u.a. Andrea Stift, Natascha Gangl, Sophie Reyer, Renate Aichinger, Philipp Röding) Texte um den Wortbegriff "yara" verfasst haben, der in anderen Sprachen jeweils verschiedene Bedeutungen hat.

Bernadette Schiefer hat im Herbst diesen Jahres den Verlag
"yara edition" gegründet und das Buch „Mut, Kraft, Weiblichkeit“ herausgebracht, welches noch in echter Handarbeit hergestellt wird.
Umschlag und das Vorsatzpapier sind aus Bananenfasern und Recyclingpapier gefertigt, welches aus einer Manufaktur in Nicaragua stammt.
Neben dem Geschmack für gute Texte und gutes Handwerk ist der Verlegerin aber auch soziales Engagement sehr wichtig. So gehen
2 Euro pro Buch an ein Krankenhaus in Guatemala, welches unterernährte Babys und Kleinkinder versorgt.

Es lesen:
Natascha Gangl (Autorin) aus ‚Mut, Kraft, Weiblichkeit‘ und Prosa Bernadette Schiefer (Verlegerin) Prosa

Musikalische Begleitung: Andreas Praßl, Bandeon

Eintritt: frei


 
   
 11.11.2011  Filmpremiere "Taste the Waste" / (Buch: "Die Essensvernichter")
18:00 Uhr im KIZ Royal Kino, Graz  
 
Die Hälfte aller Lebensmittel wird weggeworfen. Das Meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht.
Valentin Thurn findet im Rahmen seiner Doku weltweit Menschen, die die irrsinnige Verschwendung stoppen wollen: Der Lebensmittelmüll produziert fünfzehn Prozent des extrem klimaschädlichen weltweiten Methan-Ausstoßes. Durch die Verschwendung wird zudem der Weltmarktpreis für Getreide künstlich hochgehalten.

Start der Filmpremiere im KIZ Royal Kino Graz ist 18:00 Uhr http://www.kinoinfo.at

Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur, mit KR Hans Roth (Vorstandssprecher Saubermacher AG) sowie Heidi Anderhuber (GF VinziMarkt) statt.
Moderation: Dr. Peter Drössler (Poool Film).

Danach signiert Valentin Thurn sein Buch "Die Essensvernichter".

Der büchersegler hält vor Ort die fangfrischen Bücher für Sie bereit.


 
   
 10.11.2011  Lesung Andrej Kurkow – Donnerstag, 10. November 19:30 Uhr  
 
Andrej Kurkow, Autor der Bestseller Picknick auf dem Eis und Der Milchmann in der Nacht, erzählt eine unterhaltsame und fesselnde Geschichte zwischen Fantasie und Wirklichkeit in der Sowjetunion: "Der wahrhaftige Volkskontrolleur" (Übersetzung: Kerstin Monschein).
Es ist unglaublich, was Pawel Dobrynin erlebt, nachdem er unerwartet zum Volkskontrolleur auf Lebenszeit für die ganze Sowjetunion gewählt wird. Auf seiner Reise durch die Sowjetunion begegnet er einer Vielzahl von schillernden Figuren: darunter dem geheimnisvollen Kremlträumer, dem Gedichte vortragenden Papagei Kusma und einem Engel, der aus dem Paradies desertiert ist. Der Engel ist auf der Suche nach einem Gerechten, um mit ihm gemeinsam ins Paradies zurückzukehren, denn bislang ist noch kein einziger Sowjetbürger dort eingegangen...

Eintritt: 8,00 EUR
Anmeldung unbedingt erforderlich.


 
   
 05.11.2011  Kulinarische Lesung: "Raphael" – Ein Thriller aus dem Bayerischen Wald
Samstag, 5. November um 19:30 Uhr im büchersegler  
 
Eine schreckliche Mordserie erschüttert den Bayerischen Wald. Eine grausam entstellte Leiche wird, abgelegt in der Glas-Arche, am Lusen gefunden. Weitere Menschen verschwinden. Scheinbar wahllos. Es gibt keine Spuren. Keine Anhaltspunkte. Für Kommissar Bender und seine Kollegen beginnt ein Wettlauf gegen einen Serienmörder. Beinahe jeder kommt als Verdächtiger in Frage und jeder Verdächtige scheint ein dunkles Geheimnis zu haben...

Dazu gibt’s Weißbier und Geräuchertes aus der Region des Verbrechens.

Es lesen die Autoren Lothar Wandtner und Alexander Frimberger.

Eintritt (inkl. Verköstigung): 5,00 EUR/Person



 
   
 26.10.2011  Michael Köhlmeier erzählt österreichische Märchen und Sagen
im Schauspielhaus Graz – Mittwoch, 26. Oktober, 18 Uhr  
 
Der große Geschichtenerzähler und Romancier Michael Köhlmeier hat mit seinen atemberaubenden Nacherzählungen der griechischen Mythologie, der Geschichten Shakespeares und Märchen aus 1001 Nacht sein Publikum immer wieder in den Bann gezogen.
In diesem Jahr bringt Michael Köhlmeier am 26. Oktober – passend zum Nationalfeiertag – Märchen und Sagen aus Österreich mit, die nun endlich in Buchform erhältlich sind.

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit. Gerne wird der Autor für Sie signieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=14709


 
   
 08.10.2011  Lesung Peter Simonischek im Schauspielhaus Graz
Samstag, 8. Oktober, 19:30 Uhr  
 
In Franz Kafkas berühmtester Erzählung verwandelt sich der Handlungsreisende Gregor Samsa von einem Tag auf den anderen in ein riesiges Ungeziefer.
Die Verwandlung ist ein sprachlich virtuoses Märchen über familiäre Machtstrukturen und die Fragilität der menschlichen Identität – gelesen von Schauspieler Peter Simonischek. Er gehörte über 20 Jahre zum Ensemble der Berliner Schaubühne, ist bekannt aus Theater, Film und Fernsehen und Sprecher vielzähliger Hörbuch-Produktionen.

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher und Hörbücher für Sie bereit. Gerne wird der Autor für Sie signieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=14707


 
   
 05.10.2011  Lesung und Weinverkostung - Mittwoch, 5. Oktober, 19:30 Uhr  
 
Die österreichische Autorin Andrea Stift liest aus ihrer Erzählung "Reben".
Geboren und aufgewachsen in der Südsteiermark, reflektiert sie das Leben und Werken ihrer Urgroßmutter Anna, die für den Weinbau lebte.
Eine starke Persönlichkeit.
"Das Leben meiner Urgroßmutter besaß eine einzige Konstante: den Weinbau." Eine Hommage.
Um den Graßnitzberg auch zu schmecken, findet zusammen mit der Lesung eine Weinverkostung von Weinen aus der Südsteiermark statt.

Eintritt: 5,00 EUR
ein Achterl inklusive


 
   
 01.10.2011  Kinderbuch-Lesung "Räuber Ratte" im Flohcircus
Samstag, 1. Oktober 15:45 Uhr  
 
Der büchersegler befindet sich auf großer Fahrt und lädt zur Kinderbuch-Lesung in den "Flohcircus" ein. Der Erfolgsautor des Grüffelo, Axel Scheffler, hat ein neues Buch geschrieben: "Räuber Ratte". Ein Schurke. Der jedem alles wegnimmt. Bis ihn eines Tages die kluge Ente überlistet und das Räuberleben beim Bäcker als Krümelkehrer endet. Wie immer genial illustriert von Julia Donaldson.
Für Kinder ab 3 Jahren.
Gelesen von der büchersegler-Kapitänin [Beatrice Baumann].

Im Anschluß lädt ein Büchertisch zum Schauen, Stöbern und Kaufen ein.

Veranstaltungsort:
Familiencafé Flohcircus, Albrechtgasse 9, 8010 Graz (am Andreas-Hofer-Platz)

Eintritt frei


 
   
 25.09.2011  Lesung Daniel Kehlmann im Schauspielhaus Graz
Sonntag, 25. September, 18 Uhr  
 
Einen Tag nach der Uraufführung seines Stücks Geister in Princeton betritt Daniel Kehlmann selber die Bühne des Schauspielhauses Graz, um Neues und Altes aus seinem Werk zu lesen. Kehlmann zählt zu den bedeutendsten Autoren des deutschsprachigen Raums. Er ist leidenschaftlicher Kenner der großen Weltliteraten.
Ihnen galt seine letzte Buchveröffentlichung, die Essaysammlung Lob.

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck fangfrische Bücher für Sie bereit. Gerne wird der Autor die Bücher für Sie signieren.

Nähere Informationen und Karten unter:
http://www.theater-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=14705


 
   
 06.09.2011
  bis
 11.09.2011 
Schulschiff ahoi!  
  Bald ist es soweit! Für alle ABC-Schützen, die den großen Tag kaum noch erwarten können, hält die Buchhandlung büchersegler eine kleine Überraschung bereit.

Jeder Schulanfänger/In darf sich nach Piratenmanier eine kleine, selbstverständlich prall gefüllte, Zuckertüte abschneiden, also ‚entern‘. Ebenfalls gratis dazu gibt es einen tollen ersten Stundenplan.

Und damit man sehen kann, welche ersten Schritte, die SchulanfängerInnen beim Lesen und Schreiben machen, gibt es zukünftig Ausstellungen im Schaufenster über erste Schreiberfolge, gelesene Texte und entdeckte Lieblingsbücher. Und wenn das Lesen dann schon richtig gut geht, werden die Erstleser ihr erstes Buch vorlesen. Im büchersegler. Na dann: Schulschiff Ahoi!

Die Aktion beginnt am 6.September und endet am 11. September.
Solange der Vorrat reicht.


 
   
 25.08.2011  büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 7. Juli – 25. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Nach dem Auftakt der heurigen Lesungen durch Thomas Glavinic betreten am 25. August Christof Huemer und Martin G. Wanko die Bühne im Schilf.
Sie lesen gemeinsam aus dem noch unveröffentlichten Roman "Himmel, ist das schön".

Musikalisch umrahmt wird die Lesung von MOLTO MOSSO und eloui – Stromschlager und Krawall-Chanson. Es wird laut!

Und es wird Kostproben aus bereits erschienenen Werken geben: Christof Huemer liest aus "Zweifellos" – ein skurriler und sehr lebhafter Roman. Ein DJ will endlich wieder Musik machen, neu durchstarten und seine Ex-Freundin zurückgewinnen. Doch schon bei der Übersiedlung von Berlin nach Graz werden diese Pläne überschattet. Der Protagonist Andreas Mar überfährt bei seiner Ankunft eine blinde Frau, deren Leiche verschwindet, und wenig später findet sich Andreas im Zentrum einer Verschwörung wieder. Wird er langsam irre?

Martin G. Wanko liest aus "Bregenzer Blutspiele". Der Streifenpolizist Erich Glamser steigt in die Kripo auf. Just in dem Moment, als in Bregenz die Festspiele stattfinden und ein Attentat auf das italienische Konsulat verübt wird. Die Detonation der Bombe beschert dem Beamten Glamser einen Aufenthalt im Spital. Derweil droht der Attentäter die Festspiele zu sabotieren. Glamser kehrt umgehend in den Dienst zurück. Dort wird ihm die reizlose Aufgabe zuteil, einem Jungen, der einen Kriminalroman schreiben will, das Berufsleben eines Kriminalbeamten näher zu bringen. Als das spannende Berufsleben an Glamser vorbeizurauschen droht, wird er zum persönlichen Bodyguard des österreichischen Kanzlers bei den Bregenzer Festspielen bestimmt...


Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die fangfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen, auch zur jeweiligen musikalischen Umrahmung, finden Sie unter:
http://steiermark.orf.at/magazin/immergutdrauf/kultur/stories/523199/

 
   
 18.08.2011  büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Nach dem Auftakt der heurigen Lesungen durch Thomas Glavinic betritt am 18. August Emil Breisach die Bühne im Schilf.
Der Gründer des "forum stadtpark", des "steirischen herbst" und langjährige Intendant des ORF-Landesstudio Steiermark liest Gedichte und Epigramme aus seinem heuer erschienenen Band "Als hätte mich ein Flügel gestreift". Gedichte um Liebe, Hoffnung, Moral, Politik und Umwelt; Epigramme wie kleine kostbare Weisheiten. Emil Breisach trägt zusammen mit Christine Brunnsteiner vor.

Musikalisch begleitet wird die Lesung von der Cellistin Sophie Abraham.

"Vorsicht
Nicht alles schlucken
was aufgetischt wird"


aus "Als hätte mich ein Flügel gestreift"

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die fangfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

 
   
 11.08.2011  büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Nach dem Auftakt der heurigen Lesungen durch Thomas Glavinic betritt am 11. August Wolfgang Pollanz die Bühne im Schilf.
Der Autor liest aus den unveröffentlichten Erzählungen
"Die Undankbarkeit der Kinder" sowie dem bei der edition keiper erschienen Gedichtband "Von Reisen".
Und weil ein Lyriker nicht nur in der Welt, sondern auch in der Sprache reist, ist der Gedichtband zweisprachig: deutsch / slowenisch.
Ein Flaneuer, der Augenblicke in aller Welt gesammelt hat.
Zum Schwelgen lädt die Musik von Hadu Brand ein.

"Ich kann es mir nicht erklären, /
aber dieses Land erscheint mir düster, /
obwohl nachts die Autobahnen leuchten /
in einem orangefarbenen Licht."
(über Belgien)

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die fangfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

 
   
 04.08.2011  büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Nach dem Auftakt der heurigen Lesungen durch Thomas Glavinic betritt am 4. August Alfred Paul Schmidt die Bühne im Schilf. Der Autor liest aus dem bisher unveröffentlichten Roman "Das Buch der Schläfer" sowie aus dem bei der edition keiper erschienenen Roman "Das andere Gestern". Die Protagonisten hier: Ein Taxifahrer, eine berufslose Frau und ein Tagelöhner, die einem Drehbuchautor jeweils ihre ganz eigene Geschichte des Scheiterns erzählen.
Jazz bildet die musikalische Umrahmung mit dem Manfred Josel Trio.

"Na, sicher", sagte Lukas, "am Handy passiert ja kein Dialog, sondern das Selbstgespräch für zwei Stimmen."

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die fangfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

 
   
 28.07.2011  büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Nach dem Auftakt der heurigen Lesungen durch Thomas Glavinic
betritt am 28. Juli Linda Stift die Bühne im Schilf.
Zwillinge ein Herz und eine Seele? Nicht bei Linda Stift in ihrem Roman "Kein einziger Tag". Und schon gar nicht bei siamesischen Zwillingen: Paco sucht Nähe. Paul will Distanz.
Der obsessive Wunsch nach Nähe liest sich wie ein Thriller.
Musikalisch wird die Lesung von "The Sun Generator“ begleitet.

"Irgendetwas tauchte in meinem Gedächtnis auf wie ein altes Wrackteil, das sich plötzlich aus dem Meer erhebt."

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die fangfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

 
   
 26.07.2011  Das Frühwerk  
 
Clemens J. Setz
Catherine T. Nicholls


Lesung am 26. Juli 2011, 19 Uhr
Buchhandlung büchersegler

Der Leipziger Buchpreisträger Clemens J. Setz und Catherine T. Nicholls aus dem Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz lesen aus ihrem ‚Frühwerk‘. Das sind Texte, die vorwiegend während der Volksschulzeit und im jungen Erwachsenenalter entstanden sind.
Gedichte, Kurzgeschichten, Diktate...
Verblüffende Wirkung des Geschriebenen beim Wiederlesen. Klug.
Skurril. Ernsthaft. Zweideutig.

Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

Eintritt 5 Euro, 1 Getränk ist frei
Kinder zahlen keinen Eintritt

 
   
 21.07.2011  büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Nach dem Auftakt der heurigen Lesungen durch Thomas Glavinic
betritt am 21. Juli Clemens J. Setz die Bühne im Schilf.
Von Hänsel und Gretel bis zum Mütter-Strich reichen seine Geschichten. "Gespickt mit grotesken Ideen und subtilem Horror" haben sie dem
Grazer Autor den Preis der Leipziger Buchmesse eingebracht:
Ein "Labyrinth aus Zärtlichkeit, Gewalt, Liebe und Gemeinheit"
urteilte die Jury.
Setz liest aus seinem Roman "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes"; dazu gibt es Bluesrock von "The Cream of Eric Clapton".

"Die Stunden vergingen, als würden sie in heißem Wasser aufgelöst."

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die fangfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

 
   
 14.07.2011  büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Nach dem Auftakt der heurigen Lesungen durch Thomas Glavinic erleben Sie diese Woche die Autorin Frau Lidija Klasic. Sie liest aus
Ihrem aktuellen Buch "Auf nach Istrien", welches nicht umsonst den Untertitel ‚Verborgenes. Skurriles. Kulinarisches‘ trägt. Klasic ist diesem Landstrich erlegen und erzählt von einem Brief, den Nora Joyce ihrem Mann aus der Kur in Karojba schickt, spürt den Wurzeln des bedeutenden jüdischen Erfinders Leo Sternbach aus Opatija nach,
der das Valium entwickelte, und berichtet, was es mit der Berliner Straßenbahn in Rovinj auf sich hat. Wunderbare Rezepte und Geheimtipps, die auch für Istrien-Kenner neu sein werden, runden
dieses schöne Buch ab.

„Der Himmel heiter, das Meer blau und die Luft klar ...“

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die fangfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.

 
   
 07.07.2011  büchersegler bei der ORF Hör- & Seebühne, Graz  
 
Bühne frei für Literatur und Musik heißt es vom 7. Juli – 25. August am Funkhausteich des ORF. Jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr in der Marburgerstraße 20 in Graz.
(Bei Schlechtwetter werden die Lesungen im Publikumsstudio
stattfinden.)

Den Auftakt der diesjährigen Reihe macht Thomas Glavinic. Der
Grazer gilt als Spezialist für schräge Szenarien und seltsame Helden. Glavinic liest aus "Lisa", die das Nobelfeuilleton in Begeisterung und Empörung gespalten hat, und aus seinem neuesten Werk, dem noch nicht erschienenen Roman "Unterwegs im Namen des Herrn".
Musikalisch begleitet wird Glavinic von ‚drylake‘, der
Singer/Songwriterin Nina Braith und Jakub Czep.

Der büchersegler macht vor Ort fest und hält an Deck die fangfrische Neuware für Sie bereit.

Der Eintritt ist frei.
Nähere Informationen, auch zur jeweiligen musikalischen Umrahmung, finden Sie unter:
http://steiermark.orf.at/magazin/immergutdrauf/kultur/stories/523199/

 
   
 01.07.2011  Erste Schreibnacht im büchersegler, 1. Juli 2011, 18:30 Uhr  
  unter dem Thema
"Spiegel der Seele" - Traum und Schreiben

In einer kleinen Gruppe tasten Sie sich anhand von Märchen und den Möglichkeiten kreativen und autobiografischen Schreibens in ihre innere Bilderwelt. Sie schreiben einen eigenen Text, lesen ihn vor und geben einander Feedback.

Wenn Sie...

- Schreibsehnsucht haben,
- die heilsame Wirkung des Schreibens erfahren und
- sich gleichzeitig an leistungsfreien, spielerischen Orten erholen wollen

... sind Sie in der Schreibwerkstatt richtig

unter Leitung von
Frau Mag.a Monika Tieber-Dorneger

Persönlichkeitsbildende Schreibwerkstätten
(Poesie- und Bibliotherapie) EAGFPI
Schreibberaterin FSZ Dipl. Erwachsenenbildnerin ABI
Diplom-Lebensberaterin (Integrative Gestalt) SteiGLS

Kontakt:
Mag.a Monika Tieber-Dorneger
Packerstraße 277
8501 Lieboch
www.schreibflow.at

Kosten

€ 39.-,
Einzahlung
Monika Tieber-Dorneger
BLZ 38000 KTO 4 505 848

Anmeldung auch im Geschäft möglich


 
   
 16.06.2011  Schauspielhaus goes büchersegler, 1. Juni - 16. Juni 2011  
  Der büchersegler und das Schauspielhaus Graz starten im Juni eine ganz besondere Aktion:

Für Ihren Einkauf im büchersegler von € 50 oder mehr, erhalten Sie einen € 5 Gutschein für eine von 5 Vorstellungen im Schauspielhaus Graz gratis dazu. Diese Aktion gilt vom 01.06. – 16.06.2011 und betrifft folgende Vorstellungen:

01. Juni: "Der Meister und Margarita" nach dem Roman von Michail Bulgakow; Inszenierung: Viktor Bodó
08. Juni: "Hamlet" von William Shakespeare; Inszenierung: Theu Boermans
09. Juni: "Hexenjagd" von Arthur Miller; Inszenierung: Anna Badora
10. Juni: "Peer Gynt" von Henrik Ibsen; Inszenierung: Ingo Berk
16. Juni: "Enron" von Lucy Prebble; Inszenierung: Cornelia Crombholz

Viel Spaß beim Lesen, Schauen und Erleben wünschen Ihnen das Team vom büchersegler und vom Schauspielhaus Graz!


 
   
 07.04.2011  Lesung am Donnerstag, 7. April 2011, 10 Uhr  
  Die Autorin Lene Mayer-Skumanz liest das Buch

"Kommt mit, kleine Piraten!"
Eine Geschichte für kleine Seeräuber, die gut verständlich und sachlich richtig vom Leben an Bord und abenteuerlichen Seeräubertaten erzählt. Schiff ahoi!
Wenn noch Zeit verbleibt wird die Autorin auch aus dem Buch „Schwuppdiwupp - wieder gesund“ lesen – ein Buch mit unterhaltsamen Spielgedichten und praktischen Ideen für Eltern zum Umgang mit ihren kleinen Patienten.

Für Kinder ab 3 Jahren

Anmeldung
Anmeldung unter lesung@buechersegler.at oder direkt im Geschäft
Eintritt: 2,50 €


 
   
 07.03.2011  Lesung am Montag, 7. März 2011, 15 Uhr  
  Die Autorin Adele Sansone liest spielend aus dem Buch

"Das grüne Küken"
Der Gänserich hat einen Herzenswunsch: Er möchte so gerne sein eigenes Küken großziehen. Eines Tages findet er ein seltsames Ei und beginnt sofort, es auszubrüten. Aus dem Ei schlüpft ein Küken, das dem Gänserich so ganz und gar nicht ähnlich sieht. Es ist nämlich sehr grün. Das haben auch die anderen Tiere gesehen und ärgern das grüne Küken. Traurig macht sich das kleine Küken auf die Suche nach seinem »wirklichen« Vater. Bis es merkt, dass es ja bereits einen tollen Papa hat, der es liebt, auch wenn es anders aussieht als er.

Für Kinder ab 3 Jahren

Anmeldung
Anmeldung unter lesung@buechersegler.at oder direkt im Geschäft
Eintritt: 2,50 €


 
   
 11.12.2010  Die Eröffnung des bücherseglers  
  Zahlreiche große und kleine Gäste waren am Tag der Eröffnung an Deck und haben den Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Danke!